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Fritz!Box 6490 ist Schrott und zwar deswegen…

Ich hab einen Internetanschluss per TV-Kabel von Kabel Deutschland. Das funktioniert auch alles wunderbar und liefert die meiste Zeit auch die versprochenen 100 MBit/s (sofern die Gegenseite mitmacht).

Da ich endlich vernünftiges schnelles WLAN haben wollte, entschied ich mich dazu, die 5 €/Monat extra zu bezahlen und die Kabel Deutschland Homebox zu mieten. Das ist einfach eine Fritz!Box 6490 Cable. Ist quasi wie eine normale Fritz!Box 7490 nur eben mit eingebautem Kabelmodem anstelle eines DSL-Modems.

Dieses Modell bietet 802.11ac-WLAN mit max. 1300 MBit/s brutto Datenrate. Außerdem kann es sonst auch alles, was eine Fritz!Box so macht. Also eingebaute DECT-Basisstation, USB-Anschluss für Netzwerkshares, Telefonfunktionen, etc.

Nachteil an den Kabel-Versionen der Fritz!Box ist, dass die Firmware von Kabel Deutschland geändert ist. Was im Klartext heißt, dass sie eingeschränkt ist. So kann man diverse Dinge nicht konfigurieren, die man sonst konfigurieren könnte. Zum Beispiel lassen sich keine anderen VoIP-Anbieter einrichten. Einzig Kabel Deutschland ist voreingestellt. Allerdings kann man die Konfiguration nicht einsehen, so dass man den Kabel Deutschland VoIP-Anschluss auch nicht z.B. unterwegs auf dem Handy nutzen könnte. Noch besser: Kabel Deutschland kann die Fritz!Box aus der Ferne aktualisieren. Und man kann das nichtmal abstellen. Also selbst wenn irgendeine Funktion aktuell vorhanden ist, heißt das nicht, dass sie es auch Morgen noch ist. Wenn Kabel Deutschland meint, dass man das nicht braucht, dann gibt es das eben nicht mehr.
Zusätzlich können sie die Fritz!Box auch aus der Ferne neustarten. Was sie aktuell auch jede Nacht tun, da es dort wohl einen Bug gibt, der es nötig macht, das zu tun.

Alles nicht schön, aber ist mir sogar egal, wenn die Fritz!Box denn sonst super funktionieren würde.
Ihr ahnt es sicher schon: sie tut es nicht. Und zwar versagt sie gerade bei dem Punkt, wofür es unbedingt das Topmodell sein musste: dem WLAN.
Die Verbindung zu meinem MacBook Pro ist super, da kann man nichts gegen sagen.

Versagt hat die Fritz!Box bei der Verbindung zu meinem iPhone, dem iPad und dem PC mit No-Name-USB-WLAN-Adapter.
Das äußert sich beim iPhone so, dass man trotz vollem Empfang den Eindruck hat, dass man fast kein Netz hat. Alles ist super langsam oder lädt erst gar nicht. Da war es fast immer schneller, das WLAN zu deaktivieren und über Mobilfunk zu surfen. Aber das kann es ja nicht sein.
iPad war nicht ganz so schlimm, aber hätte auch schneller sein können.

Der PC hatte zwar auf den ersten Blick eine gute Verbindung, aber beim Online-Spielen in Diablo 3 merkte man, dass da auch irgendwas nicht stimmt. Diablo 3 reagierte irgendwann nicht mehr auf Mausklicks und lud die Spielwelt teilweise nicht weiter.
Also hatte der PC wohl doch keine so tolle Verbindung.

So konnte es nicht weitergehen. 5 €/Monat ist zwar nicht so viel, besonders wenn man bedenkt, dass man da in 2 Jahren gerade einmal 120 € für die Fritz!Box bezahlt hat, die locker 250 € wert ist. Aber wenn die erhoffte Leistung nicht da ist, dann sind 5 € dafür zu viel.

Also musste ein neuer Router her. Nach einiger Recherche habe ich mich für den ASUS RT-AC68U (Affiliate Link) entschieden. Dieser kann auch ac-WLAN. Und zwar sogar noch etwas flotter als die Fritz!Box. Nämlich mit max. 1900 MBit/s anstatt „nur“ 1300.

Damit hab ich nun auch mit dem iPhone überall vollen Empfang und kann meine Leitung auch ausreizen. Speedtests auf dem iPhone liefern fast durchgängig über 90 MBit/s. Ping-Zeiten sind nur noch halb, bzw. ein drittel so hoch wie mit der Fritz!Box: 15-20 ms gegenüber 40-50 ms vorher.
(Klar, das sind alles nur Momentaufnahmen und es kommt natürlich immer drauf an, wie die Speedtest-Gegenstelle grad ausgelastet war, aber tendenziell zeigt das schon einiges).

Der RT-AC68U kann auch schnelleres 2,4 GHz n-WLAN, aber nur mit entsprechender ASUS-Gegenstelle. Mir relativ egal. Habe kaum Geräte, die nur 2,4 GHz können und wenn ist die Geschwindigkeit auch dort ausreichend.

Merkwürdigerweise will mein PC mit dem No-Name-WLAN-Empfänger sich nicht mit dem 5-Ghz-WLAN verbinden, sondern hängt nun auch im 2,4-GHz-WLAN. Aber bislang hab ich dort keine Geschwindkeits- oder Latenzprobleme und Diablo 3 läuft nun auch wieder vernünftig.

Auch nett an dem ASUS ist, dass man zusätzlich einen UMTS-Stick einstecken kann, der dann entweder gleichzeitig oder bei Ausfall des primären Internetzugangs genutzt wird. Das kann eine Fritz!Box zwar eigentlich auch, aber nicht das Kabel-Deutschland-Modell. Eventuell wird das ja besser, wenn Kabel Deutschland komplett Vodafone ist, denn Vodafone bietet sowas bei ihren DSL-Anschlüssen ja seit längerem an.

Bislang kann ich also nichts negatives über den ASUS berichten. OK, ganz günstig ist das Gerät natürlich nicht, ich hab knapp 160 € dafür gezahlt. Aber immerhin hab ich nun keine monatlichen Kosten mehr und das Gerät funktioniert wie es soll.

Jetzt muss nur noch die Kündigung der „Homebox“ aktiv werden und ich im Austausch das normale Kabelmodem bekommen. Habe zwar schon eine Kündigungsbestätigung bekommen, aber ein Datum oder weiteres haben sie mir noch nicht genannt, weil da aktuell noch irgendwas am Vertrag umgestellt wird. Na mal abwarten, was das wird.

Bei Kabel Deutschland gibt es dieses Kabelmodem auch mit eingebauten WLAN, aber dann nur 2,4 GHz und für 2,50 €/Monat. Das dumme Kabelmodem ohne WLAN gibt es kostenlos. Das wird hoffentlich nicht total schlecht sein. Aber warten wir’s ab.

Aktuell betreibe ich den ASUS also als weiteren Router hinter der Fritz!Box, was aktuell zur Folge hat, dass ich kein IPv6 mehr habe. Kabel Deutschland hat mir einen DS-Lite-Zugang gegeben, also natives IPv6, dass dann intern bei Kabel Deutschland in IPv4 umgewandelt wird (falls notwendig). So dass man keine öffentliche IPv4-Adresse mehr hat. Damit geht dann kein Port-Forwarding mehr, aber stört mich nicht weiter.
Nun ja, zumindest gibt die Fritz!Box das irgendwie nicht richtig an den ASUS weiter oder der ASUS kapiert nicht, dass er IPv6 machen soll.
Aber ich schätze, das wird dann gehen, wenn das normale Kabelmodem da ist. Da kommt schließlich einfach nur Ethernet raus und da sollte nix routen oder so.

Also falls ihr einen flotten ac-WLAN-Router sucht und ein separates Kabelmodem (oder DSL-Modem, denn das ist auch nicht eingebaut) sucht, dann ist der ASUS (Affiliate Link) eine gute Wahl.

Ich werde ein Update veröffentlichen, sobald das Kabelmodem da ist.
Aber ich denke (und hoffe), dass sich an meiner positiven Bewertung nichts ändern wird.

Update vom 11.06.2015: Das Kabelmodem ist seit gestern da. Dachte erst, sie hätten mir das falsche Modell geschickt, weil auf dem Karton groß WLAN-Kabelmodem steht. Und das würde dann ja 2,50 €/Monat kosten, aber anscheinend ist das softwareseitig deaktiviert, denn in der Konfigurationsoberfläche gibt es keine WLAN-Einstellungen. Zuerst war ich etwas enttäuscht, denn das Kabelmodem gibt sich als normaler Router aus. Und eigentlich will man ja nicht zwei Router hintereinander. Das hatte ich mit der Fritz!Box ja schon. Dank eines Foreneintrags habe ich erfahren, dass man in der Kabel-Deutschland-Weboberfläche das Gerät in einen reinen Kabelmodem-Modus umstellen kann. Ging zwar erst nicht, weil er noch ein Update machen musste (was irgendwie automatisch nachts passiert ist, also können sie auch das Kabelmodem fernwarten/-updaten). Aber heute Nachmittag ließ es sich umstellen und nun hängt mein ASUS-Router direkt am Internet und nicht mehr hinter einem Router.

Was mir Kabel Deutschland mit Zusendung des Kabelmodems auch umgestellt hat: Ich habe nun kein IPv6 mehr 🙁 Vorher hatte ich ja DS-Lite, jetzt hab ich nur noch IPv4. Mmh… Irgendwie blöd. Muss ich wohl nochmal anrufen und mir das auf richtige Dual-Stack umstellen lassen (wenn sie das denn machen).

Aber bislang funktioniert zumindest alles mit dem neuen Gerät. Ist zwar ein recht riesiges Gerät, aber egal. Hauptsache es funktioniert.
Muss jetzt nur noch meine DECT-Basisstation für mein Festnetztelefon wiederfinden, da ich jetzt ja nicht mehr die DECT-Station der Fritz!Box nutzen kann. Aber irgendwo ist die bestimmt.

Update vom 14.06.2015: Hab grad mit der Technik telefoniert. Natürlich bekommt man kein richtige Dual-Stack. Eine Umstellung auf DS-Lite wäre möglich. Na ja, dann lass ich es eben erstmal bei IPv4. Wobei das ja unlogisch ist: ich hab ja quasi schon eine IPv4-Adresse. Ob ich da nun noch IPv6 zusätzlich bekomme ist doch egal. Ich blockiere doch eh schon eine kostbare IPv4-Adresse.

Günstiger Mobilfunktarif für Wenignutzer

Handytarife sind immer eine Sache für sich und die wenigsten blicken durch. Deswegen haben viele einen uralten Tarif der immer nur wieder verlängert wurde, obwohl er längst weder vom Preis noch von der Leistung sinnvoll ist.

Meist fährt man wesentlich günstiger, wenn man einen Prepaid-Tarif nutzt.
Wenn man dabei besonders günstig fahren will, nutzt man am besten einen Tarif im E-Plus-Netz. Das wird zwar oft als schlechtes Netz dargestellt, allerdings ist es viel besser als sein Ruf.

Telefonieren kann man mittlerweile eigentlich in allen Netzen gleich gut. Und Gegenden mit schlechtem Empfang wird man bei allen Netzbetreibern finden. Da muss man immer selbst testen, ob das für seine übliche Gegend funktioniert.

Internettechnisch bietet E-Plus weniger als Vodafone und Telekom. Kostet aber natürlich auch wesentlich weniger. So gibt es z.B. LTE dort noch gar nicht (aber wenn man sich die Preise bei den anderen anschaut, will man das auch nicht bezahlen). Und UMTS/HSPA ist noch nicht überall in maximaler Geschwindigkeit ausgebaut, aber das ist nicht weiter schlimm, denn auch die anderen erlauben in ihren Tarifen meist nur maximal 7,2 MBit/s und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die eigentlich nie erreicht werden.

Da hat man im E-Plus-Netz sicher noch Vorteile, weil die Netze dort nicht so überlastet sind, weil sie weniger Kunden haben, die sich um eine Funkzelle prügeln.

Aus persönlicher Erfahrung (mein Vater nutzt das und ist sehr zufrieden damit) kann ich blau.de empfehlen. Dort kostet eine Minute, genau wie eine SMS 9 Cent. (billiger als bei meinem Vodafone-Vertragstarif) und wenn man 9,90 €/Monat im Monat bezahlt bekommt man 200 Minuten, 200 SMS und 200 MB Highspeed-Inklusiv-Datenvolumen. Mal zum Vergleich: mein Vodafone-Tarif kostet 25 €/Monat, bietet 50 Minuten, keine SMS und auch 200 MB Highspeed-Volumen (genau wie bei blau.de auf 7,2 MBit/s begrenzt).

Man sollte wirklich mal schauen, was man aktuell bezahlt und was man dafür bekommt und das dann mal mit blau.de vergleichen. Da wird in vielen Fällen für die Anderen wohl schlecht aussehen.

Und der große Vorteil von Prepaid im Allgemeinen: man hat keine Vertragslaufzeit und kann jederzeit wechseln. Also sollte es einem mal nicht mehr gefallen, tschüss und zum nächsten Anbieter. Und die Rufnummer kann man immer mitnehmen und bekommt eigentlich auch immer die Mitnahmekosten vom neuen Anbieter erstattet.

(Ausführliche) Kritik an der Packstation

Die Packstation ist an Sich eine nette Sache.
Allerdings hab sie auch einige gravierende Fehler.

Zuerst mal zur Hardware:
1. Das Display ist schlecht ablesbar, wenn die Sonne scheint. Also ist das Display einfach zu dunkel. Bei den runden Packstationen kommt noch hinzu, dass man geblendet wird wenn sie Sonner hinter der Station ist.
2. Es wurde am Drucker gespart. Man bekommt seine Quittungen immer auf einem Klebeetikett. Da hätte man ruhig einen zweiten Drucker mit normalem Papier nehmen können.
3. Der Touchscreen ist nicht feinfühlig genug und verschluckt Eingaben (dazu weiter unten mehr).
4. Die Fächer sind zu klein. Es passen keine Pakete rein, die der maximalen Paketgröße entsprechen.
Ein Paket darf maximal 120×60 x 60 cm messen. In die Packstation passen allerdings nur Pakete der Größe 60×35 x 35 cm. Also wesentlich kleiner.
Ist ja verständlich, weil sonst eine Packstation noch größer wäre, allerdings wäre ein kleiner Tick größer schon nett.
5. Der Barcode-Scanner ist komisch positioniert und wird von manchen lange gesucht (dazu auch unten mehr).

Jetzt die Software:
1. Die Software ist zu kompliziert. Ich komme damit klar, die meisten anderen jedoch nicht.
2. Sie ist langsam.
3. Sie basiert auf Windows (aber das nur nebenbei)

< !-more->
Ein Beispiel: eine ältere Dame bekommt ein Paket geschickt, ist aber nicht zu Hause. Anstatt dieses nun wie früher in einer Postfiliale/-agentur abholen zu können, wurde es von der Post in eine Packstation eingeliefert. Da hätte die Post den Empfänger vorher erstmal fragen sollen, ob das so gewünscht ist. Ich schätze mal, viele Leute fahren lieber etwas weiter um wie gewohnt zur Post zu gehen.
Doch zurück zum Thema: die ältere Dame erhält nun eine Benachrichtigungskarte, mit der Aufforderung ihr Paket aus der Packstation zu entnehmen.

Also fährt sie dorthin und dann geht der Spaß los.
Kommt man zur Packstation wird man erstmal mit einem Werbebildschirm begrüßt. Die ältere Dame, nennen wir sie einfach mal Oma Erna weiß nun erstmal nicht was zu tun ist. Der Werbebildschirm zeigt ab und zu mal an “Bildschirm berühren zum Starten”. Aber nur manchmal.
Irgendwann merkt Oma Erna das, oder macht es einfach so.
Dann erscheint ein Auswahlbildschirm mit drei Optionen: “Login für Packstation-Kunden”, “Nutzung ohne Karte”, “Abholung mit Benachrichtigungskarte” (sinngemäß zitiert).

Zwei Problempunkte: erstmal ist die Schrift zu klein (allerdings ist sie das die ganze Zeit und Oma Erna hätte ja ihre Brille auch mitnehmen können…), zweitens steht der wichtige Eintrag an letzter Stelle.
Bleibt die Frage, ob diese Option am seltensten benutzt wird oder was die Designer dazu bewogen hat, den Button dort hin zu packen.

Hat sie nun den passenden Button gedrückt (mit viel Kraft, weil der Touchscreen nicht so toll reagiert), dann kommt die Aufforderung, den Strichcode auf der Benachrichtigungskarte einzuscannen.

Hier scheitern bereits viele, weil sie den Strichcodescanner nicht finden. Der ist ja wie bereits gesagt, weit unten versteckt. Ich habe wirklich schon Leute gesehen, die die Karte an den Bildschirm halten zum Scannen…
Es gibt auch keinen Hinweis, wo sich der Scanner befindet. Oder doch, das Display zeigt einen Pfeil nach unten… Aber wo denn da!?
Aber Oma Erna hat Glück, sie hat den Scanner gefunden und kann den Code einscannen.

Weiter geht’s: jetzt soll sie ihren vollen Vor- und Nachnamen mit einer Onscreen-Tastatur eintippen. Das geht wie gesagt ziemlich schwer und Oma Erna sieht nicht mehr so richtig, so dass da am Ende Ezka … steht.
Wozu dieser Schritt? Ist es nicht aus dem eingescannten Code ersichtlich, wie der Abholer heißt? Da man ja offentsichtlich eh eingeben kann, was man will, wird da auch nichts verglichen. Also ist keinerlei Sicherheit da. Der Schritt kann also auch weggelassen werden.

Im nächsten Schritt muss man nun auf dem Bildschirm unterschreiben.
Da der Touchscreen immer noch nicht so toll reagiert, muss man enorm stark mit dem Finger aufdrücken, was man aber nicht so lange durchhält.
Also kommt statt der Unterschrift eine lustige Ansammlung von Bruchstücken zusammen, die man nicht als Unterschrift identifizieren kann.
Also ist auch dieser Schritt herzlich sinnfrei.

Danach öffnet sich dann endlich das Fach mit dem Paket und man hat es geschafft.
Eigentlich müsste man danach noch wieder das Fach schließen und sich abmelden. Das macht aber auch fast niemand. Bei den runden Packstationen muss man zum Schließen auf dem Bildschirm “Fach schließen” drücken. Die Leute sind aber froh, wenn sie ihre Paket haben und verschwinden dann. Bei den eckigen Packstationen muss man die Fachtüre ja nur zudrücken, das machen sicher die meisten.
Ich schätze, die Packstation macht nach einer Zeit das Fach auch selbst wieder zu, zumindest die runde Version. Die eckige kann das ja nicht.

Ein wirkliches Problem ist aber, wenn die Leute nicht erst nachdem sie ihr Paket haben weggehen, sondern nachdem sie die Karte eingescannt haben und Namen und Unterschrift angeben müssen.
Gehen sie dann einfach, kann der nachfolgende Kunde den Prozess fortführen und so an das Paket gelangen.

Das ist den meisten Kunden allerdings nicht klar. Da müsste von Seiten der Post darauf hingewiesen werden.

Paket verschicken

Man kann mit der Packstation ja auch selbst Pakete verschicken.
Dieser Prozess ist nicht ganz so kompliziert, birgt aber auch ein paar Probleme.
Ich gehe hier vom Vorgang mit einer Packstation-Karte aus.

Zuerst muss man wieder den Bildschirm berühren und kommt wieder zur Auswahl, was man tun möchte.
Man wählt “Login für Packstation-Kunden” und bekommt dann die Wahl, ob man sich mit seiner Goldkarte oder nur mit der Nummer anmelden möchte.

Ich wähle Goldkarte und werden aufgefordert, sie in den Kartenleser zu stecken.
Jetzt passiert erstmal nichts, denn die Packstation ist auch nicht die schnellste.
Dann erscheint auf dem Bildschirm, dass man die Karte wieder entnehmen soll. Kurz vorher stand dieser Hinweis schon auf dem separaten Display des Kartenlesers. Hat man das getan, muss man seine Pin eingeben. Dies tut man mit der Tastatur des Kartenlesern und nicht auf dem Touchscreen. Worauf man allerdings nicht hingewiesen wird, allerdings fehlt auf dem Touchscreen ja auch die Tastatur. (ist ja vorgeschrieben, bzw. sicherer, dass die PIN über die Kartenleser-Tastatur eingegeben werden muss).

Hat man diese Hürde genommen, hat man die Auswahl, ob man eine “Sendung einlegen” möchte, eine “Sendung frankieren” möchte oder ob man eine “Sendung abholen” möchte. Der letze Button ist nur anwählbar, wenn auch wirklich eine Sendung für einen vorliegt.

Ich wähle “Sendung einlegen”.
Jetzt wird man aufgefordert, den Strichcode auf der z.B. online frankierten Sendung einzuscannen. Möglich wäre auch die Nutzung eines Plus-Pakets oder einer Retouren-Sendunng.

Wie gehabt, kein Hinweis, wo der Strichcodescanner sich nun genau befindet.
Nä. Problem: zumindest die online frankierten Sendungen haben zwei Strichcodes aufgedruckt. Scannt man den falschen, erhält man eine Fehlermeldung, dass der Code nicht erkannt wurde. Da man allerdings nicht sehen kann, welchen man den nun gescannt hat und die Fehlermeldung auch mit Zeitverzögerung kommt, weiß man nicht, welcher Strichcode der falsche war. Also bewegt man das Paket solange vor dem Scanner hin und her, bis er den richtigen erkannt hat… (kleiner Tipp: der untere Strichcode ist der richtige)

Danach kommt die Auswahl, welche Fachgröße man benötigt. Leider sind die Größen nur nach den Packset-Größen benannt. Es stehen keine Maßangaben dabei. Also kann man rätseln, wenn man einen anderen Karton benutzt hat.
Hat man eine Wahl getroffen, öffnet sich ein Fach. Ist das Fach zu klein, kann man den Button “Fach zu klein” benutzen und es öffnet sich ein größeres Fach. Hat man allerdings schon das größte Fach ausgewählt gehabt, schließt die Packstation das Fach zwar wieder (also bei den runden Stationen, sonst muss man selbst Hand anlegen), öffnet dann aber eines in der gleichen Größe, da es ja bereits die größte Größe war.
Etwas bescheuert.

Hat man das Paket eingelegt und das Fach geschlossen, muss man noch bestätigen, dass man die Sendung eingelegt hat.

Problem dabei: die Packstation erkennt nicht, ob ein Paket eingelegt wurde. Man kann also auch nichts einlegen, aber behaupten das etwas eingelegt ist. Das kann auch ganz schnell mal aus Versehen passieren.
Denn die Buttons sehen alle gleich aus und wenn man mal nicht mit voller Konzentration liest, was dort steht, ist es passiert.

Und schwupps, wird einem die Quittung ausgedruckt und die Paketmarke ist entwertet.

Laut Hotline kann man seinen Irrtum auch nicht mehr rückgängig machen. Die Marke ist entwertet und man kann sich nur eine neue kaufen.
Das ist doch mal wirklich kundenfreundlich.
Dabei merken die das doch beim leeren der Packstation, dass das Fach leer ist. Spätestens dann haben sie doch den Beweis, dass man nichts verschickt hat. Also gibt es keinen Grund, warum die Marke entwertet sein sollte.

Nachdem die Quittung gedruckt wurde, muss man sich noch abmelden, da der Nachfolgende sonst Zugriff aus mein Packstation-Konto hat und weitere Sendungen verschicken, bzw. abholen könnte. Porto könnte er auch unter meinem Namen kaufen, allerdings müsste er zum Bezahlen schon seine eigene EC-/GeldKarte verwenden.

Aber auch in diesem Fall ist der Hinweis, dass man sich abmelden muss, nicht vorhanden.
Vielleicht verlässt sich die Post darauf, dass die Packstation-Kunden immer in großen Zeitabständen auftreten und das System mich in der Zeit selbst abgemeldet hat.

Fazit

Die Packstation ist nett, hat aber einige Macken, die speziell für Erstnutzer nervig und sogar gefährlich sein können.

AOL HotSpots tot…

Ich bin in letzter Zeit auf der Suche nach HotSpots für meinen iPod touch.

Dabei ist mir wieder eingefallen, dass es doch einige AOL HotSpots in Hannover geben soll.

Leider geht bei mir die AOL-HotSpot-Seite nicht.

Ich dachte bislang an ein technisches Problem bei AOL.
Gestern jedoch hab ich mal versucht, mich manuell auf der AOL-Seite dahin zu hangeln (den Link oben fand ich mit Google).
Dabei ist mir aufgefallen, dass man zu Alice-DSL gelangt, wenn man auf der AOL-Webseite auf DSL klickt.

Das hat mich sehr stutzig gemacht, also hab ich mal bei Wikipedia geguckt, zu wem Alice gehört. Laut Wikipedia gehört Alice zu HanseNet. Soweit, so wenig weiterhelfend.

Weiter im Artikel steht allerdings folgendes:

Anfang 2007 wurde AOL-Deutschland (d.h nur die Internet-Access Sparte) von der HanseNet-Konzernmutter Telecom Italia für ca. 675 Millionen Euro übernommen5 und mit HanseNet am 1. März 2007 operativ verschmolzen.

Das ist damals irgendwie völlig an mir vorübergegangen.

Also gibt es AOL-Deutschland gar nicht mehr.
Interessant.

Nach ein bisschen weiterer Recherche bin ich auch dem AOL-HotSpot-Mysterium auf die Schliche gekommen.

Zum Beispiel bei der FTD heißt es:

Im Juli dieses Jahres hat der neue Besitzer die ungefähr 330 AOL-Hotspots lahmgelegt und den Vertrag mit Hotspot Deutschland auslaufen lassen. Eine offizielle Mitteilung gab es dazu aber nicht.

Na, das ist doch mal sehr nett.
Und die Seite bei AOL haben sie wohl auch einfach vom Netz genommen.
Sinnvoller wäre es ja wohl, wenn dort ein Hinweis stünde, der darüber aufklärt. Schließlich findet man die Seite über Google immer noch.

Pfui HanseNet!

Auf den Webseiten mancher Lokale hier in Hannover liest man natürlich immer noch, dass es da nen AOL HotSpot gäbe.
Sofern dort überhaupt mal was zu WLAN steht.

Wie das vor Ort aussieht, müsste man nachgucken. Aber AOL wird’s wohl nicht mehr sein.

Dabei hatten die ja nen netten Tarif: 4,99 €/Monat für ne HotSpot-Flatrate.
Woanders bezahlt man das Doppelte für 3 Stunden/Monat.

Kaum offene WLANs in Hannover

Ich war gestern mal ein wenig in der Innenstadt von Hannover mit meinem iPod Touch unterwegs.

Dabei habe ich festgestellt, dass er zwar haufenweise WLANs findet, aber fast alle verschlüsselt sind.

Die einzig offenen, waren die von den T-Punkten und die einiger Hotels.
Allerdings heißt offen in dem Fall nur, dass man eine Seite zum Bezahlen angezeigt bekommt.

Ein AOL-Hotspot ist mir auch noch untergekommen.

Am Schneiderberg gibt es auch fast nur verschlüsselte.
Ein Hotspot einer Gaststätte wollte mir zwar auch so eine Bezahlseite anzeigen, aber die ging nicht, weil die Datenbank nicht richtig lief.

Ansonsten sind mir noch ca. 3 Fon-Spots untergekommen. Allerdings waren die wohl zu weit weg, da ich mich dort gar nicht einloggen konnte.

Irgendwie alles nicht wirklich erbaulich. Schade. :-(