Traditionsreiche deutsche Marken schon lange in ausländischer Hand

Einige traditionsreiche deutsche Marken sind im Laufe der Zeit untergegangen. Manche davon wurden wiederbelebt oder lebten nahtlos weiter ohne das ein Kunde gemerkt hat, dass er keine vermeintlich deutsche Wertarbeit mehr kauft, sondern möglicherweise billige ausländische Ware, die nur einen guten deutschen Namen trägt.

Damit will ich nicht sagen, dass die deutsche Wertarbeit, die zuletzt unter den Markennamen verkauft wurde, soviel besser gewesen ist. Schließlich wurde auch davon vieles schon in China produziert, wie es heute eigentlich fast jeder Hersteller macht.

Ich hab mal ein paar Marken zusammengetragen, die schon lange nicht mehr in deutscher Hand sind (wo die Produktionsstätten liegen, weiß ich nicht und es ist auch egal, siehe oben).

AEG Hausgeräte, seit 1994 Electrolux (Schweden): Waschmaschinen, Kühlschränke, etc.
Telefunken, seit 2006 Profilo-Telra (Türkei): Fernseher
Grundig, seit 2004 Beko Elektronik [2008 Umbenennung in Grundig Elektronik] (Türkei): Fernseher
VARTA, seit 2005 Spectrum Brands (USA): Batterien (Mignon, Micro, etc.)
VARTA, seit 2007 Montana Tech Components (Schweiz): Mikrobatterien (Knopfzellen, etc.)
UHU, seit 1994 Bolton Group (Niederlande): Klebstoff
Bauknecht, seit 1989 Whirlpool Corporation (USA): Waschmaschinen, Geschirrspüler, etc.

Manche der neuen Besitzer verschleiern auch bewusst, dass ihre Produkte mit der ursprünglichen Marke nichts mehr zu tun haben. Hauptsache der Kunde kauft und denkt, er hätte ein tolles Produkt erworben.

Und auch Marken, von denen man vielleicht dachte, dass sie eine deutsche Erfindung sein müssen, sind es nicht. In anderen Ländern erfunden und nur hier auf den Markt gebracht wurden zum Beispiel:

Nutella, Ferrero (Italien)
kinder-Schokolade, Ferrero (Italien)

Wenn ihr noch weitere Marken kennt, dann schreibt doch bitte einen Kommentar.

Quelle: Wikipedia, abgerufen am 13.-14.01.2010

2 Gedanken zu „Traditionsreiche deutsche Marken schon lange in ausländischer Hand“

  1. Diesen Beitrag fand ich auf den ersten Blick interessant. Bei genauerem lesen muß ich aber feststellen, dass er ziemlich “dumm” ist. :sad:
    Viele deutsche Hersteller mit deutschen Eigentümern lassen ihre Ware im Ausland produzieren.
    Viele deutsche Hersteller mit ausländischen Eigentümern lassen aber auch ihre Waren weiterhin am alten Standort mit der gewohnten Qualität produzieren. :shock:
    Was also hat die Qualität eines Produktes mit deutschem Markennamen mit dem in- oder ausländischen Eigentümer zu tun??

    Zitat:
    “wo die Produktionsstätten liegen, weiß ich nicht und es ist auch egal, ”
    genau das ist das entscheidende und nicht wem der Laden gehört.

  2. Hallo,
    das mit den Marken ist so eine Sache. Es dauert Jahre/Jahrzehnte, bis sich eine Marke in den Köpfen der Verbraucher festgesetzt hat. Was der/die Markeninhaber dann damit machen bleibt doch Ihnen überlassen. Auf http://www.lola.gift ist auch so eine alte Marke beschrieben, die irgendwie gerade reaktiviert wird. Auch diese Marke ist in Internationaler Hand (D & USA). Sei es ´drum. Wichtig ist doch, dass die Innovationen, die jeder Marke zu Grund liegen, aus Deutschland kommen.
    Gruss MAS

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