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Amsterdam-Städtereise: Es gibt viel zu sehen

Hier nun der zweite Teil meines Amsterdam-Reiseberichts. Zum ersten Teil hier lang.

Stadtführung in Amsterdam

Jetzt stand also die Stadtführung an. Zum Glück gab es zwei Guides, da es doch eine recht große Gruppe war, die was von der Stadt sehen wollte. Wir wurden von Rob umhergeführt. Rob kommt eigentlich aus New Jersey und ist zum Studieren nach Amsterdam gekommen. Mittlerweile spricht er fließend Niederländisch und kennt sich auch in der Stadt ganz gut aus.

Los ging es wie gesagt am National-Monument am Damplatz. Von dort Richtung Rotlichtviertel, das direkt nebenan liegt. Dieses ist lustigerweise um eine Kirche, der Oude Kerk (die alte Kirche), angesiedelt. So gibt es direkt gegenüber der Kirche Frauen in ihren Schaufenstern zu sehen. Vor der Kirche im Boden hat ein unbekannter Künstler Brüste in den Weg eingebaut.

Oude Kerk Brüste Amsterdam

Von hier führt uns der Weg an vielen interessanten Sehenswürdigkeiten vorbei. Wie zum Beispiel dem schmalsten Haus, der breitesten Brücke und sehr vielen Grachten.

Die Tour ging gute zweieinhalb Stunden und war wirklich sehr spannend und gut rübergebracht vom Rob. Zwischendrin gab es eine kleine Pause in einem Café, die aber vornehmlich dem Zweck diente, Karten für weitere Touren, wie der Rotlichttour zu verkaufen. Aber vollkommen legitim, wo doch unsere Tour kostenlos war.

Bester Laden ever!

Dort gegenüber des Cafés entdeckten wir noch einen netten Laden namens „By popular demand“ (https://www.lokalinc.com/stores/amsterdam/bpd?undefined). Man könnte ihn am ehesten als Geschenke-Laden bezeichnen. Allerdings gibt es da eigentlich nur Dinge, die man unbedingt für sich selbst braucht. Hier waren wir dann später nach der Tour nochmal und haben ein wenig gebummelt. Da gibt es von diversen mehr oder weniger hilfreichen Küchenutensilien über Lampen und Spielzeug hin zu Schmuck. Alles ein bisschen geekig. Total cool der Laden!

Die Tour endete an der Westerkerk. Besonders an der Kirche gefällt mir die türkise Krone auf dem Kirchturm. Direkt um die Ecke befindet sich das Anne Frank Haus, an dem wir noch häufiger vorbeikommen sollten.

Leider hatten wir keine Zeit uns die Kirchen von innen anzugucken, aber bestimmt kommen wir irgendwann nochmal nach Amsterdam und dann sicher auch für länger.

Nach der Tour sind wir nochmal zum schmalsten Haus zurück, weil es bei der Tour etwas zu kurz kam. Das Haus ist echt cool, das ist wirklich nur knapp breiter als die Haustür. Das kommt daher, dass man damals nach der Breite des Hauses zahlen musste, je breiter das Haus, desto teurer.

Amsterdam: Das schmalste Haus
Das schmalste Haus in Amsterdam

Ganz schön leer hier.

Danach waren wir in so einem Schicki-Micki-Einkaufszentrum namens Magna-Plaza. Na ja, so gut wie keine Kunden und überwiegend leere Läden. Aber da gibt’s einen netten Duftkerzen-Laden. Die haben echt sehr sehr merkwürdige Sorten. Die meisten rochen einfach schrecklich. Aber irgendwer wird’s wohl mögen. Da gab’s so Sorten wie Vanilla-Cupcake oder frische Bettwäsche. Strange.

Magna Plaza Einkaufszentrum
Magna Plaza: Wohl eher was für Reiche.

Eine Bootsfahrt die ist auch lustig!

Zum Abschluss haben wir noch eine Bootstour durch die Grachten gemacht. Zum Glück haben wir uns für die richtige Tour, nämlich die Small Boat Tour entschieden. Der Vorteil: kleines Boot und keine Ansagen vom Band, sondern der Captain persönlich hat uns sehr charmant die Stadt gezeigt und erklärt. War echt sehr angenehm.

Small Boat Tour Amsterdam
Grachtenrundfahrt im kleinen Boot

Spannend fand ich, wie teuer doch so Hausboote sein können. Ein stinknormaler Lastkahn, der schon Jahrzehnte alt ist und fast gar keinen Komfort bietet, kann bis zu 800.000 € kosten, wenn die Lage entsprechend gut ist. Krass. Ansonsten haben die Boote aber Wasser/Abwasser, Strom und Internet-Anschluss. Hätte ich jetzt nicht erwartet. Voll gut!

Schiefe Häuser Amsterdam
Achtung, gleich fallen die Häuser um

Bevor wir zurückfuhren, wollten wir noch nen Happen essen. Auf dem Hinweg kamen wir in der Damstraat an einer belgischen Pommesbude vorbei, die laut Schild die besten Pommes der Stadt verkauft. Leider war Abends eine sehr lange Schlange vor dem Laden, so dass wir nach nebenan zu Maoz, einer vegetarischen Schnellrestaurant mit mehreren Filialen. Die Pommes dort waren auch ganz ok.

Auf dem Rückweg war uns nicht ganz klar, wo unser Bus abfahren würde. Da wo er ankam zumindest nicht. Aber wir fanden ihn dann auf der anderen Straßenseite. Er fuhr auch pünktlich um 21:30 ab und gegen halb 2 waren wir wieder zurück in Hannover.

Fazit

Amsterdam ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Hat echt Charme mit den vielen Grachten und den drumherum in Reih und Glied stehenden Häusern. Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen dort mal eine Zeit lang zu leben. Vielleicht gewöhnt man sich dann auch an die rücksichtslosen Radfahrer, die mit wahnwitziger Geschwindigkeit durch die Touristenmasse rasen. Eine Reise ist die Stadt aber auf jeden Fall wert! Auch für mehr als einen Tagesausflug.

Amsterdam-Städtereise: Eine Busfahrt, die ist lustig

Vorletztes Wochenende war ich zum ersten Mal im „Urlaub“ mit meiner Freundin. Wir hatten uns eine Städtereise nach Amsterdam rausgesucht und zwar mit dem Bus. Puhh. Klingt erstmal anstrengend und nicht nach richtig toll. Das Beste kommt aber noch: die Reise sollte nur einen Tag dauern. Das hieß also: morgens hin, abends wieder zurück.

Gebucht haben wir bei Sensation Express. Das klingt auch erstmal wenig seriös, aber ich bin da ja nicht so. Kostenpunkt: 40 € pro Person.

Um es schonmal vorweg zu nehmen: der Ausflug war großartig!

Doch der Reihe nach: los ging es um 6:30 Uhr hier am ZOB in Hannover. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den Bus überhaupt zu finden, denn er hielt am alten ZOB, nicht am neuen und auf dem Ticket stand nur „vor Kaufland“. Gehalten hat er dann tatsächlich vorne an der Straße, gegenüber der Spielbank-Rückseite. Dort warteten wir dann also auf Einlass mit einer ganzen Horde ausschließlich jüngerer Leute als wir. Also so 18-25 Jahre alt ca. Wir dachten schon, es würden gar nicht alle in den Bus passen, doch dann wurde uns eröffnet, dass dort hinten noch ein weiterer Bus stehen würde, der auch dazugehöre. So haben dann doch alle einen Platz gefunden.

Die Fahrt dauerte inklusive einer 30 minütigen Pause kurz vor Rheine ca. 4,5 Stunden. Wir waren so gegen 11 Uhr in Amsterdam. Dort ließ man uns vor dem Hauptbahnhof raus und verkündete, dass die Rückfahrt um 21:30 Uhr stattfinden sollte.

Natürlich braucht man nach so einer langen Fahrt erstmal ein Klo. Und das nächste Klo befindet sich vermutlich im Bahnhof, dachten wir. Sehr komisch gelegen auf einem Bahnsteig, natürlich kostenpflichtig und leider total überfüllt und außerdem nicht wirklich sauber. Also einmal und nie wieder.
Später haben wir dann gesehen, dass direkt gegenüber des Bahnhofsgebäudes in der Tourist Information auch eine öffentliche Toilette ist. Diese ist im Gegensatz zum Bahnhof sehr sauber und auch nicht überfüllt.

Meine Freundin hatte vorher über das Internet eine kostenlose Stadtführung gebucht, die allerdings erst 14:15 starten sollte. So hatten wir noch etwas Zeit bis dahin.

Wir liefen also erstmal vom Bahnhof in Richtung des späteren Treffpunkts, dem Damplatz um uns etwas zu orientieren.

National Monument auf dem Damplatz
National Monument auf dem Damplatz
Man läuft vom Bahnhof aus den Damrak entlangt, wo sich diverse Geschäfte aneinanderreihen, Imbisse, Souvenirläden und anderes.

Wir liefen noch weiter am Damplatz vorbei durch die Nebenstraßen und landeten schließlich quasi im Rotlichtviertel. Zu erkennen an den leichtbekleideten Frauen in ihren Schaufenstern. Außerdem liefen wir an einigen Coffeeshops vorbei. Sicher auch noch an mehr als wir erkannt haben.

So langsam bekamen wir auch Hunger und machten uns auf die Suche nach etwas essbarem. Auswahl gab es genug. Schließlich fanden wir uns im „Pasta Pasta“ wieder. Ein sehr schicker, moderner, aber dennoch gemütlicher Pasta-Laden.

Pasta Pasta, der leckere Pasta-Laden
Pasta Pasta, der leckere Pasta-Laden
Der Kassierer hatte einen sympathischen englischen Akzent, was ich überhaupt nicht erwartet hatte in Amsterdam. Das Essen war auch sehr lecker und auch nicht zu teuer. Also wirklich empfehlenswert der Laden.
Es gibt wohl auch noch eine weitere Filiale von denen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde es auch langsam Zeit zurückzulaufen, damit wir die Führung nicht verpassen.

Doch dazu mehr im nächsten Teil meines Amsterdam-Reiseberichts.

Party nach dem WM 2014 Finalsieg Deutschlands in Hannover

Eigentlich wollten meine Freundin und ich das Finale der WM 2014 ja im CinemaxX gucken, doch leider waren wir zu spät dran und es war schon alles voll.
Alternativ sind wir dann ins Audimax der Uni gegangen, aber auch dort war leider alles voll.
Da schon in der Bahn durchgesagt wurde, dass die Gilde Parkbühne und die angrenzende SwissLife Hall ebenfalls voll seien und niemand mehr reingelassen würde, sind wir also wieder schnell nach Hause um wenigstens überhaupt was vom Spiel zu sehen. Haben dann auch nur die ersten fünf Minuten verpasst.

Nachdem uns Mario Götze dann endlich erlöst hatte und wir Weltmeister waren, sind wir schnell in die Stadt gefahren um dort noch ordentlich Party zu machen.
Hier mal ein paar Videos mit dem Ergebnis:

Am Raschplatz:

Am Kröpcke:

Und am Opernplatz:

Nur der Heimweg war nervig. Wollten so gegen 2 Uhr gehen, aber da fuhr natürlich keine Bahn mehr. Also Taxi. Aber die wahren natürlich alle weg und wir es hat ca. ne halbe Stunde gedauert, bis wir endlich eines bekamen.

Sascha Grammel live

Am Freitag war ich mit meinem Schatz bei Sascha Grammel im Theater am Aegi.

Falls den jemand nicht kennt, das ist ein ganz toller Bauchredner.

Hier ein Ausschnitt aus dem alten Programm:

Uns hat er natürlich sein neues Programm „Keine Anhung“ gezeigt.
Wir haben die ganze Zeit nur gelacht. 😀

Sascha Grammel Theater am Aegi

Hat sich also echt gelohnt!
Danke, Schatz!

PS: Desimo war auch da (aber nur als Zuschauer, bzw. hinter der Bühne).

ConventionCamp 2012

Am 27.11. war ich beim ConventionCamp. Da t3n Mitorganisator ist, durften wir mit der kompletten Firma dorthin.

War ziemlich cool. 🙂

Das Convention Camp ist eine Mischung aus normaler Konferenz und Barcamp. Es gibt also feste Redner und freie Sessions, für die sich jeder bewerben konnte. Wer dann letztlich vortragen darf, wird durch eine Abstimmung festgelegt.

Keynote-Speaker war Julian Assange von Wikileaks, der natürlich nicht live da war, sondern per Skype aus der ekuadorianischen Botschaft in London sprach (da er sonst festgenommen würde). Leider konnte ich die Keynote nicht sehen, da ich zu der Zeit unseren t3n-Stand betreuen musste. Aber was ich so von den anderen gehört habe, hab ich auch nicht viel verpasst.
Das was er gesagt hat, war wohl einigermaßen interessant, allerdings war die Art und Weise wohl weniger toll: Minutenlang aus seinem Buch vorgelesen, Ton & Bild asynchron, Aussetzer…

Hier ein Video vom ConventionCamp.

Interessante Vorträge:
future cash – Die Zukunft des Bezahlens von André M. Bajorat.
War allerdings mehr ein Überblick über die gegenwärtigen Bezahlmethoden.

Der Culture Code – moderne, internationale Office-Kultur von Catherine Gall
Vergleich verschiedener Büro-Arten in der ganzen Welt. Ziemlich spannend.

Erfolgreich Bloggen oder der Unterschied zwischen Ehrgeiz und Leidenschaft von Sascha Pallenberg
Sascha erzählt die Geschichte, wie er erfolgreicher Tech-Blogger geworden ist. Auch mal interessant und recht kurzweilig.

Das QR-Code Experiment von Tim Rademacher
Überall auf dem Camp waren QR-Codes verteilt. In der Session wurde die Auswertung gezeigt, welche Codes am häufigsten gescannt wurden.
Außerdem waren noch ein paar nette Anwendungen/Designs für QR-Codes zu sehen.

PS: Das Essen war auch lecker und vor allem reichlich. Also kann man hingehen. 🙂
Und für Schüler/Studenten ist der Eintritt sogar kostenlos. Ansonsten einfach Blogger werden und für 39 € reinkommen. 😉

PPS: Hier ein weiterer Bericht mit Fotos.

Update: Wie konnte ich das vergessen: mein Arbeitgeber hat natürlich auch einen Bericht über das ConventionCamp gepostet.

Live in Hannover: MaximNoise & Nicki

Am Freitag waren MaximNoise & Nicki zusammen in Hannover und haben Live am Schillerdenkmal gespielt! Und mein Schatz und ich waren dabei.

Das waren wirklich tolle 1,5 Stunden! Leider war Nicki erkältet, so dass sie nur ganz leise mitsingen konnte. Aber die beiden kommen ja sicher noch mal nach Hannover und dann wird das schon.

War auch viel los. Beim letzen Besuch hier waren wohl nur so 15 Zuschauer da. Diesmal waren es so um die 60! Also wenn das so weiter geht, wird’s bald richtig voll. :smile:

Und ich hab nun ein Autogramm von den beiden. :smile:
Und mein Schatz hat das neue Akustik-Album gekauft.

Kann ich echt nur weiterempfehlen die beiden.

Bulgarien Urlaub 2008

Seit Montag bin ich wieder zurück in Deutschland.

Vorher war ich 11 Tage lang im sonnigen Bulgarien, Urlaub machen.
Ich war mit meiner Freundin im schönen Hotel Miramar in Obsor.

Die ersten drei Tage war leider Regen und Sturm aber ab dann hatten wir um 22° C und Sonne jeden Tag. War richtig schön. Das Schwarze Meer hatte auch noch so 20° C. Da konnte man auch gut reingehen.

Der Hotelpool hatte wohl nur so ca. 16° C, aber selbst da, haben wir uns mal rein getraut.

Hier noch ein Foto von der Poollandschaft:

Miramar.jpg

Das Hotel kann ich absolut nur weiterempfehlen.

Wasserparadies Hildesheim

Am Samstag war ich mit meinem Schatz endlich mal wieder im Schwimmbad.
Da das Wetter nicht soo toll war für Freibad, sind wir nach Hildesheim ins Wasserparadies gefahren.

War ganz nett da, allerdings ist das Schwimmbad nicht besonders groß.
Gab sogar eine Röhrenrutsche mit Zeitmesser.

Ich hab’s in 12,3 Sekunden runter geschafft.
Rekord liegt bei etwas über 6 Sekunden. Keine Ahnung, wie man das schaffen soll. Vielleicht mit der Rutschtechnik, die sie gestern bei Galileo gezeigt haben (Füße überkreuzen und Arsch hochstrecken, so rutscht man nur noch auf den Schulterblättern und einer Ferse). Muss ich nä. Mal ausprobieren, ob ich das hinkrieg.

Allerdings hab ich bei meinen 12 Sekunden schon Angst gehabt, dass ich aus der teilweise offenen Röhre fliege und ich bin auch ein wenig gegen die Wände geschlagen… Aua.

Kann man auf jeden Fall noch mal hinfahren.

Warum weht heute die deutsche Flagge?

Ich hab mich heute morgen gewundert, warum bei der Polizei und auch an der Uni geflaggt war.

Mir war nicht bewusst, dass heute irgendein besonderer Tag ist.
Ist aber so, denn heute ist Verfassungstag. Das ist der Tag an dem unser Grundgesetz verabschiedet wurde. Damals, 1949.

Und das ist ein Tag, wo öffentliche Gebäude beflaggt werden müssen.
Siehe auch in der Wikipedia.