Amsterdam-Städtereise: Eine Busfahrt, die ist lustig

Vorletztes Wochenende war ich zum ersten Mal im „Urlaub“ mit meiner Freundin. Wir hatten uns eine Städtereise nach Amsterdam rausgesucht und zwar mit dem Bus. Puhh. Klingt erstmal anstrengend und nicht nach richtig toll. Das Beste kommt aber noch: die Reise sollte nur einen Tag dauern. Das hieß also: morgens hin, abends wieder zurück.

Gebucht haben wir bei Sensation Express. Das klingt auch erstmal wenig seriös, aber ich bin da ja nicht so. Kostenpunkt: 40 € pro Person.

Um es schonmal vorweg zu nehmen: der Ausflug war großartig!

Doch der Reihe nach: los ging es um 6:30 Uhr hier am ZOB in Hannover. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den Bus überhaupt zu finden, denn er hielt am alten ZOB, nicht am neuen und auf dem Ticket stand nur „vor Kaufland“. Gehalten hat er dann tatsächlich vorne an der Straße, gegenüber der Spielbank-Rückseite. Dort warteten wir dann also auf Einlass mit einer ganzen Horde ausschließlich jüngerer Leute als wir. Also so 18-25 Jahre alt ca. Wir dachten schon, es würden gar nicht alle in den Bus passen, doch dann wurde uns eröffnet, dass dort hinten noch ein weiterer Bus stehen würde, der auch dazugehöre. So haben dann doch alle einen Platz gefunden.

Die Fahrt dauerte inklusive einer 30 minütigen Pause kurz vor Rheine ca. 4,5 Stunden. Wir waren so gegen 11 Uhr in Amsterdam. Dort ließ man uns vor dem Hauptbahnhof raus und verkündete, dass die Rückfahrt um 21:30 Uhr stattfinden sollte.

Natürlich braucht man nach so einer langen Fahrt erstmal ein Klo. Und das nächste Klo befindet sich vermutlich im Bahnhof, dachten wir. Sehr komisch gelegen auf einem Bahnsteig, natürlich kostenpflichtig und leider total überfüllt und außerdem nicht wirklich sauber. Also einmal und nie wieder.
Später haben wir dann gesehen, dass direkt gegenüber des Bahnhofsgebäudes in der Tourist Information auch eine öffentliche Toilette ist. Diese ist im Gegensatz zum Bahnhof sehr sauber und auch nicht überfüllt.

Meine Freundin hatte vorher über das Internet eine kostenlose Stadtführung gebucht, die allerdings erst 14:15 starten sollte. So hatten wir noch etwas Zeit bis dahin.

Wir liefen also erstmal vom Bahnhof in Richtung des späteren Treffpunkts, dem Damplatz um uns etwas zu orientieren.

National Monument auf dem Damplatz
National Monument auf dem Damplatz
Man läuft vom Bahnhof aus den Damrak entlangt, wo sich diverse Geschäfte aneinanderreihen, Imbisse, Souvenirläden und anderes.

Wir liefen noch weiter am Damplatz vorbei durch die Nebenstraßen und landeten schließlich quasi im Rotlichtviertel. Zu erkennen an den leichtbekleideten Frauen in ihren Schaufenstern. Außerdem liefen wir an einigen Coffeeshops vorbei. Sicher auch noch an mehr als wir erkannt haben.

So langsam bekamen wir auch Hunger und machten uns auf die Suche nach etwas essbarem. Auswahl gab es genug. Schließlich fanden wir uns im „Pasta Pasta“ wieder. Ein sehr schicker, moderner, aber dennoch gemütlicher Pasta-Laden.

Pasta Pasta, der leckere Pasta-Laden
Pasta Pasta, der leckere Pasta-Laden
Der Kassierer hatte einen sympathischen englischen Akzent, was ich überhaupt nicht erwartet hatte in Amsterdam. Das Essen war auch sehr lecker und auch nicht zu teuer. Also wirklich empfehlenswert der Laden.
Es gibt wohl auch noch eine weitere Filiale von denen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde es auch langsam Zeit zurückzulaufen, damit wir die Führung nicht verpassen.

Doch dazu mehr im nächsten Teil meines Amsterdam-Reiseberichts.

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