Archiv der Kategorie: Studium

Amazon Instant Video: Nicht der feine Ton

Endlich gibt’s die 6. Staffel Game of Thrones.

Ich hab sie wieder über Amazon Instant Video gekauft, weil ich dort auch schon Staffel 4 und 5 habe und ich sie mir so mit meinen Eltern teilen kann, die Amazon Instant Video über ihren TV aber mit meinem Account gucken.

Und voll nett von Amazon, dass die Staffel sowohl mit deutschem Ton (für meine Eltern) und englischen Ton für mich daherkommt. Ich meine früher musste man sich beim Kaif entscheiden, welche Variante man wollte.

Aber warum nur kann ich die Sprache in der Amazon App auf meinem zugegeben schon etwas älterem LG-Smart-TV nicht wechseln? Ich kann nur Untertitel einschalten, mehr nicht.

Auch ein Wechsel zum Sony Blu-Ray-Player, der auch Amazon unterstützt half nicht. Sah exakt genauso aus dort. Auch keine Option zum Wechseln der Tonspur.

Erst auf der Xbox 360 ließ sich dann auch die Tonspur wechseln.

Sagt mal Amazon: soll das so?

Na ich weiß schon, warum ich sonst eigentlich fast immer Netflix gucke.

Update: Man kann die Sprache doch wechseln. Nur nicht während die Sendung läuft. Es geht nur vorher im Menü. Allerdings muss man die Detailansicht der Folge aufrufen. Dann gibt es einen Menüpunkt „Sprache“.

Update 2: Was aber nicht geht: Englisch als Tonspur auszuwählen und gleichzeitig auch englische Untertitel angezeigt bekommen. Kann ich im Menü zwar auswählen, beim Abspielen sind es aber nur deutsche. Und im Auswahlmenü während es abspielt, kann man die Sprache nicht wechseln. Ich guck jetzt immer per AirPlay vom iPad. So ein Schrott, Amazon!

Digitalisierung von Uni-Mitschriften

Ich studiere ja nun seit Mai nicht mehr, habe aber über die Jahre locker 1,5 Regalmeter an Mitschriften der verschiedenen Vorlesungen gesammelt.

Nun bin ich eigentlich überhaupt kein Freund von Papier und schon gar nicht von Platzverschwendung. Also hab ich mir überlegt, dass ich den ganzen Kram entsorge.

Allerdings ist manches davon vielleicht doch noch mal ganz hilfreich für später (sei es für die Ausbildung oder für den Job). Darum habe ich angefangen, das Zeug einzuscannen.

Nun wäre das mit meinem alten Flachbettscanner ein extrem zeitraubendes und nerviges Unterfangen geworden. Dazu kommt noch, dass der Scanner auch nur noch unter Windows lief, weil es keine aktuellen Mac-Treiber mehr gab.

Zum Glück gab es vor ein paar Monaten ein nettes Angebot bei Media-Markt für ein Multifunktionsgerät.
Es war der EPSON Stylus Office BX305F°. Ein Tintenstrahldrucker, Fax, Kopierer, Scanner und besonders toll: Einzugsscanner!

Er hat auf dem Deckel eine kleine Klappe, die man aufklappt (ist wahrscheinlich dafür, damit der Einzug nicht zustaubt, wenn man ihn nicht benutzt) und dort bis zu 30 Seiten Papier einlegt.

Die scannt er dann fleissig und auch gar nicht langsam ein. Man muss zwar dennoch daneben sitzen, denn was sind schon 30 Seiten, aber das ist 1000 mal komfortabler als mit einem Flachbettscanner.

Hier ein kleines Video, wo man sieht, wie schnell er scannt:

Und die Software ist auch ganz ordentlich und funktioniert problemlos auch am Mac. Man scannt mit dem Apple Programm „Digitale Bilder“ und kann das Gescannte direkt als PDF speichern lassen. So scanne ich also immer eine ganze Vorlesung und habe am Ende ein einziges PDF. Man kann sogar zwischendrin Pausen machen und am nächsten Tag weitermachen. Er führt das PDF einfach weiter. Alles kein Problem.

Das einzig Nervige ist, dass „Digitale Bilder“ wohl nicht wirklich dafür gemacht ist, viele Seiten zu verarbeiten. So ab der 100. Seite wird es sehr langsam und braucht massig RAM (so 1-2 GB). Dann scannt er die Seiten nicht mehr flott hintereinander, sondern macht zwischen den Seiten mehrere Sekunden, bzw. sogar manchmal eine Minute Pause. Das nervt schon, aber die meisten Vorlesungen sind auch gar nicht so lang.

Man kann sich auch damit behelfen, dass man die Vorlesungen auf mehrere PDF aufteilt und die fertigen PDF am Ende zusammenfügt (was am Mac z.B. mit Automator ziemlich einfach geht).

Ich scanne als Graustufen mit 300dpi, da die meisten Mitschriften eh kaum Farbe enthalten und so das Scannen schneller geht und auch die PDFs kleiner werden.

Am Ende mache ich die PDFs allerdings noch kleiner und mache noch eine nette Sache damit.
Ich lasse den Text mit der App OCRKit erkennen, was leider aber nur bei gedruckten Texten klappt. Handschrift kann der nicht lesen, aber ich habe auch kein anderes OCR-Programm gefunden, dass das könnte. Außerdem komprimiert er das PDF und wandelt die Seiten in hochkontrastive Schwarz-Weiß-Seiten um. So wird aus einem 1 GB PDF ein 100 MB PDF. Braucht weniger Platz auf der Platte und lässt sich auch schneller anzeigen im PDF-Reader. Und lesbar ist immer noch alles.
Der erkannte Text wird als Text-Ebene hinter die Bild-Ebene des PDF gelegt, so dass man diesen zwar nicht sieht, aber danach suchen kann.

Dieser Workflow funktioniert ziemlich gut und ich habe auch schon einiges geschafft.
Aufpassen muss man nur, wenn Blätter zu sehr geknickt (Papierstau) oder Heftklammern enthalten (unbedingt entfernen, sonst Papierstau oder schlimmer: Kratzer auf dem Scanner).

Hier nochmal die verwendeten Geräte und Programme:


° Affiliate Links

Mensa Speisepläne Hannover für iPhone und iPod touch: mensaH für iPhone

Wer Student in Hannover ist, oder Mitarbeiter an einer Hochschule und öfters mal in einer der hannoverschen Mensen isst und zusätzlich noch ein iPhone oder einen iPod touch besitzt, sollte sich mal meine iPhone App zum Thema angucken.

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mensaH für iPhone

Damit kann man sich jederzeit die Speisepläne des heutigen Tages oder eines anderen Wochentages einer beliebigen Mensa anzeigen lassen (ist frei konfigurierbar).

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Also, schaut’s euch mal an und empfehlt es weiter.

mensaH ist erhältich für schlanke 0,79 € im App Store.

Mehr Infos unter http://www.mensaHapp.de.

PS: Ebenfalls erhältich: mensaH für den Mac in Form eines Dashboard-Widgets. Infos auch auf der oben verlinkten Webseite.

Werbefilm der Leibniz Universität Hannover

Meine Uni hat nun auch einen Werbe, ähh ich meine Imagefilm.
Ganze 10 Minuten lang und natürlich voller Selbstbeweihräucherung. Werbung eben. Aber ansonsten ganz nett gemacht.

Wurde aber auch extern produziert, nämlich von TVN. Dass sind die, die auch viele Beiträge für z.B. Guten Abend RTL (also das Regionalprogramm von RTL) produzieren.

Und noch was “tolles”. In dem Film spielt nicht nur der Uni-Präsident mit, sondern auch sein Sohn, der auch hier studiert.

Fady Maalouf drehte in der Leibniz Universität Hannover

Fady Maalouf, der zweite bei DSDS im letzten Jahr hat das Musikvideo zu seinem aktuellen Leid offensichtlich bei uns in der Uni gedreht.

Hab ich gar nichts von mitbekommen. Wahrscheinlich war’s in den Semesterferien.

Na ja, auf jeden Fall, so sieht der Lichthof des Welfenschlosses von innen aus:

Besseres Lied, in dem meine Uni eine Rolle spielte, war vor einigen Jahren “Save your Kisses for me” von Natasha Thomas. Da ist die Uni aber nur von außen zu sehen. Und man will den Anschein erwecken, dass das Video in Paris spielt…

Unser Datenbanken Aufgabenblatt schafft es in die Zeitung

Ich besuche momentan den Pflichtkurs “Grundlagen der Datenbanksysteme”. Dazu gehören auch Aufgabenblätter, die man machen kann.

Ein Blatt ist jetzt sogar Deutschlandweit berühmt.
Die taz hat darüber berichtet, weil in der Aufgabe zur Modellierung eines Telefon-System als zusätzliche Anforderung eine Überwachung aller Gespräche gefordert war.

Nun empört sich die taz, dass sowas doch nicht ginge, und man den Studenten so kein moralisches Handeln beibringen könne.

Also man kann’s auch echt übertreiben. Ich fand die Aufgabe zwar auch etwas merkwürdig. Aber es ist doch nur eine Aufgabe. Es gibt so viele Aufgaben, die total schwachsinnig sind, da wundere ich mich sicherlich nicht über sowas.

Nur, weil man das mal als Übungsaufgabe gemacht hat, macht man das doch später im Job nicht ohne Nachzudenken.

Viel heiße Luft um nix. Die haben sogar den CCC dazu befragt…

Weiteres bei netzpolitik.org.

Update: Beim aktuellen Aufgabenblatt gibt es eine ähnliche Aufgabe, allerdings mit folgendem Zusatz:
“Das folgende EER-Diagramm beschreibt eine Datenbank zur (zeitlich befristeten) Speicherung
von Verbindungsdaten (ausschließlich zu Abrechnungszwecken).”

Ich hab das Entscheidende mal fett markiert. ;-)

Verschlüsselung und Kryptoanalyse mittels CrypTool

Ich höre in diesem Semester die Vorlesung Security in Web-Based Systems. Wirklich interessant. Zwar auf Englisch, aber das macht ja nichts.

Heute haben wir ein wenig mit einfachen Verschlüsselungsverfahren rumgespielt.

Da wäre die Cäsar- oder Rotations-Verschlüsselung, wo man einfach einen Satz nimmt und jeden Buchstaben um die gleiche Anzahl Zeichen verschiebt.

Aus Hallo wird bei einer Verschiebung um 3 Stellen also: Kdoos.
Allerdings lässt sich eine solche Botschaft leicht entschlüsseln, zumindest wenn man ein wenig mehr verschlüsselten Text zur Verfügung hat.
Man guckt sich einfach die Häufigkeit der einzelnen Zeichen an.

Kommt ein Buchstabe besonders oft vor, ist es wahrscheinlich der Buchstabe e im entschlüsselten Text, da dieser im Englischen oder Deutschen der häufigste Buchstabe ist. Weiß man nun also, welcher Buchstabe dem e im verschlüsselten Text entspricht, hat man damit automatisch die Verschiebung herausgefunden und kann den Text entschlüsseln.

Schon cool.

Danach haben wir noch die Vigenère-Verschlüsselung benutzt, die ist schon aufwendiger, aber immer noch nicht sicher, da auch hier eine einfache Häufigkeitsanalyse meist schnell zum Schlüssel führt.

Zum Schluss gab’s heute noch die Playfair-Verschlüsselung. Diese ersetzt keine einzelnen Buchstaben, sondern Buchstabenpaare, wodurch die Häufigkeitsanalyse erschwert wird. Allerdings gibt’s dafür auch Listen mit den Häufigkeiten von Buchstabenpaaren.

Diese Verfahren lassen sich alle von Hand ver- und entschlüsseln.
Besonders anschaulich geht dies aber mit dem CrypTool.

Das ist ein Lernprogramm (welches leider nur unter Windows läuft), mit dem man die verschiedensten Verschlüsselungsverfahren anwenden kann. Aber man kann auch die Häufigkeitsanalyse vom Programm durchführen lassen und sich hübsche Histogramme zeichnen lassen.

Ausserdem kann man damit auch quasi vollautomatisch einfache Codes knacken.

Das macht richtig Spaß. Kann ich echt nur empfehlen.

Peinlich

Gestern morgen um 8:15 war ich in der Vorlesung Netze & Protokolle. Das Thema interessiert mich auch sehr und die Vorlesung ist gut gemacht und ich höre dem Prof. gerne zu.

Leider war ich um die Zeit noch total müde, so dass mir immer mal wieder die Augen zugefallen sind. Einmal sogar für etwas längere Zeit.

Das ist dem Prof. wohl aufgefallen, da der Hörsaal ziemlich klein ist. Denn er meinte, das Theme gerade wäre nicht so interessant, die ersten schlafen schon ein… Und jetzt wird es noch langweiliger.

Tja, der Einzige, dem die Augen zufielen war ich, also hat er mich gemeint. Wie peinlich.

Dafür hab ich den Rest der Vorlesung aber mit offenen Augen überstanden.