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sebid bei t3n

Mal ein kleines Status-Update.

Also seit Anfang Mai studiere ich nicht mehr. Leider hab ich keinen Abschluss geschafft. 🙁
Daraufhin hab ich mich auf diverse Ausbildungsplätze zum Fachinformatiker beworben.

Dauert zwar alles noch mal (normal sind 3 Jahre), aber besser man hat einen Abschluss, finde ich.

Mit dabei war auch t3n, bzw. die Firma dahinter: yeebase media. Dort habe ich mich auf einen Ausbildungsplatz zum Fachinformatiker für Systemintegration (FISI) beworben. Das war zwar nicht das, was ich machen wollte (wollte FI für Anwendungsentwicklung machen), aber da mir die Firma so gefallen hat, wollte ich da unbedingt hin. Notfalls auch als FISI. Besonders bei den Alternativen, die es in Hannover gibt (so viele Firmen bilden nämlich gar nicht aus).

Beim Vorstellungsgespräch wurde mir aber gleich gesagt, dass der Ausbildungsplatz schon vergeben sei. 🙁

Allerdings würden sie mir eventuell einen Ausbildungsplatz zum FI Anwendungsentwicklung anbieten.
Tja, und so kam es dann auch. Ab dem 1.8. mache ich nun dort meine Ausbildung. 🙂

Seit dem 1.6. arbeite ich da nun schon mal so und mache dann ab August quasi nahtlos weiter.

Und es gefällt mir bislang super gut dort. Alles voller Macs und netter Kollegen!

Also seid gespannt, was es demnächst von t3n und mir gibt!

Unser Datenbanken Aufgabenblatt schafft es in die Zeitung

Ich besuche momentan den Pflichtkurs “Grundlagen der Datenbanksysteme”. Dazu gehören auch Aufgabenblätter, die man machen kann.

Ein Blatt ist jetzt sogar Deutschlandweit berühmt.
Die taz hat darüber berichtet, weil in der Aufgabe zur Modellierung eines Telefon-System als zusätzliche Anforderung eine Überwachung aller Gespräche gefordert war.

Nun empört sich die taz, dass sowas doch nicht ginge, und man den Studenten so kein moralisches Handeln beibringen könne.

Also man kann’s auch echt übertreiben. Ich fand die Aufgabe zwar auch etwas merkwürdig. Aber es ist doch nur eine Aufgabe. Es gibt so viele Aufgaben, die total schwachsinnig sind, da wundere ich mich sicherlich nicht über sowas.

Nur, weil man das mal als Übungsaufgabe gemacht hat, macht man das doch später im Job nicht ohne Nachzudenken.

Viel heiße Luft um nix. Die haben sogar den CCC dazu befragt…

Weiteres bei netzpolitik.org.

Update: Beim aktuellen Aufgabenblatt gibt es eine ähnliche Aufgabe, allerdings mit folgendem Zusatz:
“Das folgende EER-Diagramm beschreibt eine Datenbank zur (zeitlich befristeten) Speicherung
von Verbindungsdaten (ausschließlich zu Abrechnungszwecken).”

Ich hab das Entscheidende mal fett markiert. ;-)

Verschlüsselung und Kryptoanalyse mittels CrypTool

Ich höre in diesem Semester die Vorlesung Security in Web-Based Systems. Wirklich interessant. Zwar auf Englisch, aber das macht ja nichts.

Heute haben wir ein wenig mit einfachen Verschlüsselungsverfahren rumgespielt.

Da wäre die Cäsar- oder Rotations-Verschlüsselung, wo man einfach einen Satz nimmt und jeden Buchstaben um die gleiche Anzahl Zeichen verschiebt.

Aus Hallo wird bei einer Verschiebung um 3 Stellen also: Kdoos.
Allerdings lässt sich eine solche Botschaft leicht entschlüsseln, zumindest wenn man ein wenig mehr verschlüsselten Text zur Verfügung hat.
Man guckt sich einfach die Häufigkeit der einzelnen Zeichen an.

Kommt ein Buchstabe besonders oft vor, ist es wahrscheinlich der Buchstabe e im entschlüsselten Text, da dieser im Englischen oder Deutschen der häufigste Buchstabe ist. Weiß man nun also, welcher Buchstabe dem e im verschlüsselten Text entspricht, hat man damit automatisch die Verschiebung herausgefunden und kann den Text entschlüsseln.

Schon cool.

Danach haben wir noch die Vigenère-Verschlüsselung benutzt, die ist schon aufwendiger, aber immer noch nicht sicher, da auch hier eine einfache Häufigkeitsanalyse meist schnell zum Schlüssel führt.

Zum Schluss gab’s heute noch die Playfair-Verschlüsselung. Diese ersetzt keine einzelnen Buchstaben, sondern Buchstabenpaare, wodurch die Häufigkeitsanalyse erschwert wird. Allerdings gibt’s dafür auch Listen mit den Häufigkeiten von Buchstabenpaaren.

Diese Verfahren lassen sich alle von Hand ver- und entschlüsseln.
Besonders anschaulich geht dies aber mit dem CrypTool.

Das ist ein Lernprogramm (welches leider nur unter Windows läuft), mit dem man die verschiedensten Verschlüsselungsverfahren anwenden kann. Aber man kann auch die Häufigkeitsanalyse vom Programm durchführen lassen und sich hübsche Histogramme zeichnen lassen.

Ausserdem kann man damit auch quasi vollautomatisch einfache Codes knacken.

Das macht richtig Spaß. Kann ich echt nur empfehlen.

Hannoversche Studenten bei SAT.1 Clever

Hab ich grad in unserem Uni-Forum gefunden:

HAZ-Artikel “Clevere Studenten” von Judith Ahues

Normalerweise führen die Physikstudenten Simon Barke (26), Patrick Leuning (26) und ihre Kommilitonen Versuche im hannoverschen Hörsaal vor, bei denen die Funken fliegen oder abenteuerliche Konstruktionen abheben. Nun zeigen sie ihre Experimente einem erheblich größeren Publikum: Am morgigen Mittwoch sind die Studenten der Leibniz Universität von 20.15 Uhr an bei dem Fernsehsender SAT.1 in der Wissenschaftssendung „Clever“ mit Wigald Boning (40) und Barbara Eligmann (44) zu Gast.
Dass der Uni-Physikernachwuchs sich über den üblichen Studenplan hinaus engagiert, hat Tradition: Seit 1998 gibt es an der Fakultät die von Studenten organisierte „Weihnachtsvorlesung“ mit spektakulären Versuchen. Selbstbewusst baten Barke und Co. für die jüngste Auflage der Vorlesung bei den Machern von „Clever“ um Unterstützung. Als sie fragten, ob sie sich einen Sicherheitskäfig ausleihen könnten, weil sie etwas in die Luft sprengen wollten, horchten die Fernsehleute auf. Kurz darauf waren diese so begeistert von dem Studententeam, dass sie die Hannoveraner zu „Clever“ einluden.
Dort stellen sie morgen ihren „Lifter“ vor – eine Art filigranes UFO aus Draht und Alufolie, das von Plastik-stäben gehalten wird und bei Hochspannung in luftige Höhen abhebt. „Das liegt an der Ionisierung und Beschleunigung von Luftmolekülen“, erklärt Student Sebastian Steinlechner (24).
Nicht nur SAT.1 hält viel von den jungen Physikern, auch RTL und der WDR haben schon angefragt. Die Studenten freut es. Und sie zeigten sich durchaus zufrieden mit der Auffassungsgabe der Fernsehstars: „Wigald Boning hat unseren Versuch sehr schnell begriffen“, sagt Doktorandin Jessica Dück (26).

Also, morgen am Mittwoch alle um 20:15 SAT.1 einschalten. Es lohnt sich!
Ich kenne dieses “UFO” schon von der Weihnachtsvorlesung hier an der Uni, ist wirklich cool.