Schlagwort-Archive: MacBook Pro

Macworld Keynote 2009

Etwas verspätet, hier nun meine Meinung zur Keynote der Macworld 2009.

Zuerst mal schade, dass Steve nicht konnte und Phil das machen durfte.
Hat er zwar ganz gut gemacht und sicherlich wesentlich besser als andere Firmenpräsentationen, aber Onkel Steve macht’s eben doch noch am besten.

Nach dem Gucken, bzw. Lesen der Keynote dachte ich zuerst: boah, wie langweilig.< !-more->Aber jetzt mit etwas Abstand war die Keynote eigentlich nicht so schlecht. Natürlich nicht so spektakulär wie bei der iPhone-Vorstellung, aber das kann man ja auch kaum jedes Jahr toppen.
Es war ne solide Keynote mit netten Produkten. Wobei es schon schön gewesen wäre, nen neuen Mac mini zu sehen oder das vielfach gerüchtelte iPhone nano.

iPhone nano hab ich eh nicht so recht dran geglaubt, aber Mac mini hätte ich eigentlich erwartet. Entweder ist der doch noch nicht fertig oder er ist einfach zu unspektakulär.

Oder er ist eben gerade spektakulär, aber Apple spart sich das für nen eigenen Special-Event auf, um der Macworld noch mehr Aufmerksamkeit zu nehmen.
Wir werden es sehen, lange dürfte es auf jeden Fall nicht mehr dauern, denn ich denke mal, die Mac mini Verkäufe dürften jeden Tag mehr zurückgehen. Alle werden wohl lieber auf den Nachfolger warten.
Ich persönlich würde es zumindest tun.

Aber nun zu den Dingen, die es gab auf der Keynote.

iWork ‘09. Nichts wirklich supertolles dabei. Neue Themes in Keynote, ok. Mal schauen, ob da was gutes dabei ist. Mehr war ja bei Keynote nicht dabei. Für mich aber eh nebensächlich, da ich das kaum nutze.
Numbers sah schon spannender aus, wobei das meiste dort eher Bug-Fixing sein dürfte.
Pages hat nun nen Vollbildmodus und nen Outliner. Beides sicher manchmal sinnvoll, aber auch nur kleine Verbesserungen.
Hoffentlich haben sie die vielen kleinen Unannehmlichkeiten beseitigt, die man erst merkt, wenn man wirklich ernsthaft damit arbeitet.
Das neue iWork wirkt eher so, dass sie mal wieder ne neue Version machen mussten, aber nicht so recht wussten, wie man das verbessern soll.
iWork.com brauch ich eigentlich auch nicht. Vielleicht ist das ja irgendwann mal sinnvoll, aber momentan wüsste ich nicht, wer welche Dokumente von mir kommentieren sollte.

Das neue iLife sieht da schon interessanter aus.
Na ja, eigentlich nur iPhoto und iMovie. Der Rest wurde ja gar nicht, bzw. fast gar nicht verbessert.
iWeb hat wohl ein paar mehr Widgets zum einbauen und die Seiten und kann nun zusätzlich zu MobileMe-Upload auch FTP. iDVD hingegen hat nur neue Themes bekommen. Sonst kann es nichts mehr. Sehr schade. Man kann immer noch keine MPEG2-Dateien damit brennen ohne sie vorher in was anderes zu konvertieren und Blu-Ray geht auch nicht (ok, war zu erwarten).
GarageBand hat nun ein paar Videos zum Instrumente lernen dabei, aber am Grundprogramm wurde wohl auch nicht groß was getan.
Na, vielleicht lern ich damit ja doch noch mal ein Instrument… Mal sehen.

Interessanter wird’s bei iPhoto. Das hat nun Gesichtserkennung und Tagging integriert. Es erkennt also in einem Foto die Gesichter. Denen kann man dann Namen zuordnen und dann erkennt es in allen Fotos dieses Gesicht. So hat man also eine Übersicht, in welchen Fotos alles die Freundin vorkommt. Schon ganz nett. Bin mal gespannt, wie gut das letztlich wirklich funktioniert.
Aufbauend auf die Gesichtserkennung funktioniert auch der neue Anti-Rote-Augen-Filter. Bislang musste man in das Innere der Augen klicken und manchmal war die Erkennung dann nur so mittelmäßig. Jetzt geht das automatisch. Hoffentlich besser.
Zweite Neuerung: Geotagging. iPhoto wertet nun GPS-Daten in den Fotos aus. Hat man also eine neuere Kamera mit GPS-Empfänger oder macht mit dem iPhone Fotos kann man sich in iPhoto nun anzeigen lassen, wo man die Fotos gemacht hat. Das ganze auch auf netten Karten und mit Suche.
Klingt schon ganz nett, aber ich müsste dafür alle meine Fotos von Hand verorten… Na, wenn ich dann mal Zeit dazu hab.

Das neue iMovie ist wohl nun so, wie schon iMovie ‘08 hätte sein sollen. Man kann wohl endlich präzise schneiden und einige Feinheiten mehr einstellen. Plugins werden wahrscheinlich immer noch nicht wieder gehen, aber dafür sind ja neue Übergänge und Effekte dabei. Sollte zumindest mir reichen.
Besonders toll ist der Anti-Wackel-Filter. Damit lässt sich auch aus total wackeligen Aufnahmen noch was ansprechendes machen.
Da freu ich mich schon richtig drauf, dann kann ich endlich meinen Urlaubs-Film schneiden. Hoffe ich zumindest, dass es damit dann geht.

Bei Apple gibt es Guided-Tours, die das neue iPhoto und iMovie zeigen.

Danach gab’s dann doch Hardware zu sehen, wenn auch nicht die, die erwartet wurde.
Stattdessen gibt es jetzt das MacBook Pro 17” (Tests zum MacBook Pro) auch im neuen Design. Technisch fast genauso wie das 15”-Modell mit zwei Unterschieden.
Man kann alternativ ein mattes Display bekommen. Dann anscheinend ohne die Glasscheibe und statt dem schwarzen Rahmen um das Display bekommt man einen Alu-Rahmen. Mir persönlich egal, ich mag Glossy lieber, aber viele Leute wollen ja lieber matt. Mal gucken, ob das auch für das 15”-Modell nachkommt.
Zweite und interessanter Neuerung: der Akku ist festeingebaut. Und dadurch 40% größer. Außerdem bekommt er eine neue Ladeelektronik, so dass er eine längere Lebensdauer hat und außerdem eine längere Laufzeit. So soll das MBP 17” nun 8 Stunden durchhalten mit einer Ladung. Das ist schon ganz nett. Wie lange würde dann mein MacBook mit eingebautem Akku halten? Locker 10 Stunden, da es ja weniger Strom verbraucht.
Nachteil an der Sache natürlich: man kann den Akku nicht mehr selbst tauschen. Das erledigt Apple dann für einen für irgendwie 20 € mehr als ein Akku sonst kostet.
Ich persönlich hab meine Akkus bislang nur gewechselt, wenn sie defekt waren (was leider recht häufig schon vorkam). Ich brauche also nicht die Funktion, dass ich jederzeit den Akku wechseln kann.
Es dauert aber dann wohl länger, bzw. ist teurer, falls man einen defekten Akku hat, diesen dann wechseln zu lassen.

So viele Probleme mich auch schon mit den Mac-Akkus hatte, so wenige hatte ich mit den iPod-Akkus. Die sind ja schon immer festeingebaut. Bislang hatte ich dort nicht einen Defekt.
Also irgendwie stehe ich dem eingebauten Akku zwiespältig gegenüber. Einerseits schade, dass er nicht wechselbar ist, andererseits hat es aber auch den Vorteil, dass das Gehäuse stabiler wird, weil da nicht noch ein wackeliger Akku drinsteckt. Wobei das ja meinem MacBook mit der Klappe nun auch nicht mehr so schlimm ist. Allerdings ist das wohl auch nicht die stabilste Konstruktion.
Mittelfristig wird das aber eh bei allen mobilen Macs so kommen. Das MacBook Air hat ja schon immer einen fest eingebauten Akku. Nun noch das 17” MBP, bleiben ja nur noch zwei Modelle, bei denen der noch wechselbar ist. Wir werden sehen.

Aber davon abgesehen ist das MacBook Pro 17” kein Mac für mich, da er mir einfach zu groß ist. Mir ist ja schon das 15” MBP zu groß und zu schwer zum mitnehmen. Das kann man dann eigentlich nur als stationären Mac verwenden. Aber da nimmt man doch besser gleich einen iMac.

Letzte Vorstellung auf der Keynote: iTunes Store ohne DRM.
Endlich haben sie’s geschafft. Bis Ende des Monats sollen alle Titel im iTunes Store ohne DRM zu kaufen sein. Ist auf jeden Fall ne Verbesserung. Bin zwar bislang auch gut mit Apples DRM zurechtgekommen, weil es eben kaum einschränkt, aber ohne ist natürlich schöner.
Mit einher kommt allerdings eine Preiserhöhung im April. Denn damit das DRM fällt, musste Apple flexible Preise erlauben. So gibt’s bald nicht mehr den Einheitspreis von 99 Cent/Song, sondern, 69 Cent, 99 Cent und 1,29 €.
Ältere Titel werden dann billiger, aber sehr wahrscheinlich werden dann alle aktuellen Titel teurer. So wie es momentan bei Musicload der Fall ist (die übrigens dann ab April ihr DRM abschaffen).
Ich hoffe mal, die Plattenindustrie ist nicht so blöd, die Preise zu erhöhen, aber so wie man sie bislang erlebt hat, kann man wohl davon ausgehen.

Ein kleiner Nachteil ist mit den DRM-freien-Musikstücken auch, dass sie größer sind. Bisher waren die Titel mit 128 KBit/s AAC komprimiert, die ohne DRM haben aber 256 KBit/s AAC. Klingt manchmal vielleicht besser, nimmt aber auch doppelt so viel Platz weg, was z.B. bei meinen iPhone stört. Da hat man eh immer zu wenig Platz.
Wäre ja nicht so schlimm, wenn es in iTunes auf für nicht iPod shuffles die Option gäbe, Musik in 128 KBit/s AAC umzurechnen, bevor es auf das iPhone kommt.
Ich höre nämlich keinen Unterschied zwischen 128 und 256 KBit/s.

Man kann auch seine bisher gekauften Titel in DRM-freie umwandeln, allerdings kostet das pro Titel 30 Cent. Bei mir wären das so etwas über 100 €. Ich glaube, das spare ich mir.
Nett wäre es, wenn man einzelne Titel upgraden könnte, aber das scheint nicht vorgesehen zu sein. Oder ich finde das nur nicht.

Allerletzte Neuheit: man kann nun auch mit dem iPhone über das Mobilfunknetz Musik im iTunes Store kaufen.
Bislang ging das ja nur über WLAN. Anders als es überall steht, geht das aber nicht nur mit 3G, also UMTS, sondern auch mit EDGE, dem Datenstandard des ersten iPhone.
Ich hab das ausprobiert. Aber es macht keinen Spaß, da die Previews zu lange laden. Das Runterladen nach dem Kaufen ist ja nicht so schlimm, wenn es länger dauert, aber mit den Previews macht das nicht wirklich Spa0.

Also im großen und ganzen ne gute Keynote und ich freu mich auch weitere neue Produkte im Laufe des Jahres.

Vor allem auf Snow Leopard, über das ja leider gar nichts gesagt wurde. Und wenn schon Snow Leopard, dann auch ein großes Update für’s iPhone OS.
Aber Vorfreude ist ja eh die schönste Freude.

Neue MacBooks

So, gestern gab’s also neue MacBooks von Apple.

Das neue Design find ich echt geil. Sieht sehr schick aus.
Bin echt froh, dass das neue MacBook nicht wieder weiß geworden ist.
Weiß ist das Consumer-Notebook von Apple nämlich schon seit dem iBook (Dual USB) von 2001.
Mein erstes weißes Notebook war das iBook (16 VRAM) von 2002 mit 700 MHz PowerPC G3.
Danach kam dann ein weiteres weißes iBook G4 und mein jetziges MacBook der ersten Generation.

Also ich hab genug von weiß und bin froh, dass es jetzt endlich mal ein neues Design gibt.

Auch sehr froh bin ich darüber, dass das MacBook jetzt einen vernünftig schnellen Grafikchip von Nvidia hat. Mein jetziges hat Intel-Onboard-Grafik GMA950 und ist sehr lahm. Da sollte das neue MacBook um einiges schneller sein.

Weniger froh bin ich darüber, dass es kein FireWire mehr hat. Gibt es nur noch beim MacBook Pro. Sehr schade.
FireWire ist eigentlich viel besser und praktischer als USB. Hätten sie ruhig drinlassen können. War wahrscheinlich zur Abgrenzung zu den neuen Pros.
Zum Glück haben meine externen Festplatten auch USB und mein externer Brenner hat zwar nur FireWire, aber den brauch ich dann ja nicht mehr, weil das neue MacBook ja endlich nen DVD-Brenner eingebaut hat. Das reicht ja dann.
Doof wäre es nur mit der DV-Cam, weil die nur FireWire hat. Aber andererseits benutz ich die eh nicht oft und wenn ich dann mal nen Film gedreht hab, kann ich den auch auf nem anderen Mac importieren und dann zum Bearbeiten auf das MacBook kopieren.

Ich hatte ja schon mal überlegt, als nächsten Rechner doch ein MacBook Pro zu nehmen, aber die Vorteile sind mit den aktuellen Modellen noch mehr zusammen geschmolzen.
Grafik ist fast gleich (bis auf den zweiten Grafikchip im Pro, den man wahrscheinlich eh nicht oft nutzen wird) und der einzige Vorteil wäre FireWire.
Dafür hat man den Nachteil des größeren Geräts und höherem Gewicht.
Das MBP ist mir einfach zu groß, um es mit in die Uni zu nehmen. Das MacBook hat genau die richtige Größe dafür. Dürfte nur etwas leichter sein. Aber das ist es ja jetzt.

Dazu kommt der deutlich höhere Preis. Fast 500 Euro extra nur für FireWire find ich recht viel.

Also mein nächster Mac wird das neue MacBook. Die Vorteile überwiegen eindeutig. Mein jetziges MacBook läuft nämlich nur zu oft am Anschlag, was sicherlich auf zu wenig RAM und die lahme Grafik zurückzuführen ist.
Das wäre beim neuen dann ja vorbei.

Und für mich als Student ist das Gerät ja auch noch ne Ecke billiger.

Heute neue MacBook Pros? Und andere Apple Neuigkeiten…

Die Gerüchteküche brodelt mal wieder in der Apple-Welt.

Angeblich gibt es heute neue MacBook Pros.
Kein neues Design, dafür aber schnellere Prozessoren, mehr Speicher, usw.

Mancherorts wird auch gemunkelt, dass es zusätzlich auch neue MacBooks geben könnte. Ebenfalls kein neues Design, sondern “nur” schneller.

Abgeblich sollte es ja schon zur MWSF im Januar neue MacBook Pros geben, allerdings hatte Intel da die 45 nm Penryn Core 2 Duo Prozessoren noch nicht fertig. Darum konnten sie nur das MacBook Air zeigen, welches einen noch in 65 nm Technologie gefertigten, aber Gehäuse-geschrumpften Core 2 Duo enthält. Angeblich war Onkel Steve not amused darüber.

Nun ist der Penryn aber schon seit ein paar Wochen verfügbar, also spricht jetzt nichts mehr dagegen, dass es neue MBPs gibt.

Warten wir’s ab. Der Apple-Store wird immer so gegen 14 Uhr deutscher Zeit aktualisiert. Dann wissen wir mehr.

Special Event gibt es ja heute wohl keins.
Und wahrscheinlich leider auch nicht das SDK fürs iPhone. :-(

Update: Tatsächlich. Es gab beides. Neue MacBooks und neue MacBook Pros.
Gleiches Design wie vorher, nur eben schneller und mehr Speicher und dazu auch noch billiger. Das ist doch schön. Und man kann nun den 2 GB iPod shuffle kaufen, wenn man das denn möchte.

SDK gibt’s weiterhin nicht.

Update 2: Was ich ja etwas merkwürdig finde: Das kleinste MacBook hat immer noch keinen DVD-Brenner eingebaut. Immer noch nur ein Combo-Drive.

Wo kriegen die die Dinger noch her?
Entweder die haben da mal 100 Mio. von bestellt und haben ne ganze Lagerhalle voll davon oder irgendwo in China steht ne ganze Fabrik, die nur Combo-Drives herstellt.

Also preislich sollte da überhaupt keinen Unterschied machen. DVD-Brenner kosten ja quasi nix mehr.
Ne, das ist echt ärgerlich.

Ein Glück, dass ich kein neues MacBook brauche. Bis es bei mir dann mal wieder so weit ist, gibt es ja vielleicht dann auch überall DVD-Brenner. ;-)