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Analoges Fernsehen bis in alle Ewigkeit

KabelBW bietet SAT-TV-Kunden, die noch analog empfangen, ein Paket an, mit dem sie auch in Zukunft analog fernsehen können.

Hintergrund: Ab April wird das analoge SAT-TV abgeschaltet. Wer dann noch analog empfängt, sieht nichts mehr. Um weiterhin fernsehen zu können, braucht man einen Digital-SAT-Empfänger und eventuell einen neuen LNB. Das dürfte auf jeden Fall auf Dauer günstiger sein als sich nen Kabelanschluss mit monatlichen Kosten anzuschaffen. Und vom Komfort ändert sich mit digitalen SAT-Empfang im Vergleich zum analogen auch nichts. Man braucht weiterhin je einen Receiver pro TV. Bzw. man könnte nun sogar einen Fernseher mit eingebautem digitalen SAT-Receiver nutzen.

Ziemlich bescheuert also, dieses Angebot von KabelBW.

Dabei wäre es von großem Vorteil, wenn die analoge TV-Verbreitung auch im Kabel abgeschaltet werden würde. Denn die analogen Programme verbrauchen enorm viel Bandbreite im Kabel. Würden diese wegfallen, hätte man statt 30 analogen Sendern Platz für über 100 oder mehr (weiß die genaue Zahl nicht, aber auf jeden Fall wesentlich mehr) digitale Sender, bzw. auch Platz für viele HD-Sender.
Und was für mich noch spannender wäre: mehr Kapazität für Internet über Kabel. Dann könnte man entweder mehr als 100 MBit/s Downstream bekommen oder, was wichtiger wäre, mehr als 6 MBit/s Upstream.

Aber nun ja, so zukunftsfeindlich wie sich die Kabel-Anbieter verhalten, wird man darauf noch lange warten können.

Deren Problem ist ja hausgemacht. Es wären sicher schon wesentlich mehr Leute auf digitalen Empfang umgestiegen, wenn es denn nicht extra kosten würde. Momentan muss man meist 2,50 € bis 5 € draufzahlen, wenn man digitale Sender sehen möchte. Und soweit ich weiß, gilt das nicht pro Anschluss, sondern pro Receiver. Denn man braucht für jeden Receiver eine Smartcard, damit die privaten Sender entschlüsselt werden können. Nur die öffentlichen rechtlichen kann man einfach so ohne Mehrkosten und Verschlüsselung digital im Kabel ansehen.
Würde man also den Leuten die gleichen Sender, die sie aktuell analog empfangen, zum selben Preis auch digital anbieten, hätten sicher schon mehr Leute digitalen Empfang.

Vielleicht merken sie’s ja irgendwann noch.

[via stohl.de]

Bundesvision Song Contest 2009

Hat also Peter Fox gewonnen. War ja irgendwie zu erwarten.

Mein Heimatland Niedersachsen ist auf dem vorletzten Platz gelandet.
Auch nicht weiter verwunderlich.

Ich bin ja für Hessen gewesen: Fräulein Wunder. Sonst fand ich Cassandra Steen noch ganz gut. Aber der Rest war nicht so wirklich meine Musik.

Dann freuen wir uns mal auf den Eurovision Song Contest… Wird bestimmt wieder einer der hinteren Plätze. Trotz Alex Christensen.

Dieter Bohlens Mutter gewinnt bei DSDS-Gewinnspiel

Na das ist ja mal ein Zufall: Bei DSDS gibt’s in den Werbepausen immer die Möglichkeit, 10000 € zu gewinnen, wenn man eine sehr einfache Frage beantwortet.

Bei der gestrigen Sendung hat eine Edith Bohlen aus Oldenburg gewonnen.
Bei dem Namen kann man ja schon einiges vermuten, und tatsächlich, das ist Dieter Bohlens Mutter.

Ob die den Gewinn nötig hat? Ich schätze mal nicht.

Mehr dazu.

Hannoversche Studenten bei SAT.1 Clever

Hab ich grad in unserem Uni-Forum gefunden:

HAZ-Artikel “Clevere Studenten” von Judith Ahues

Normalerweise führen die Physikstudenten Simon Barke (26), Patrick Leuning (26) und ihre Kommilitonen Versuche im hannoverschen Hörsaal vor, bei denen die Funken fliegen oder abenteuerliche Konstruktionen abheben. Nun zeigen sie ihre Experimente einem erheblich größeren Publikum: Am morgigen Mittwoch sind die Studenten der Leibniz Universität von 20.15 Uhr an bei dem Fernsehsender SAT.1 in der Wissenschaftssendung „Clever“ mit Wigald Boning (40) und Barbara Eligmann (44) zu Gast.
Dass der Uni-Physikernachwuchs sich über den üblichen Studenplan hinaus engagiert, hat Tradition: Seit 1998 gibt es an der Fakultät die von Studenten organisierte „Weihnachtsvorlesung“ mit spektakulären Versuchen. Selbstbewusst baten Barke und Co. für die jüngste Auflage der Vorlesung bei den Machern von „Clever“ um Unterstützung. Als sie fragten, ob sie sich einen Sicherheitskäfig ausleihen könnten, weil sie etwas in die Luft sprengen wollten, horchten die Fernsehleute auf. Kurz darauf waren diese so begeistert von dem Studententeam, dass sie die Hannoveraner zu „Clever“ einluden.
Dort stellen sie morgen ihren „Lifter“ vor – eine Art filigranes UFO aus Draht und Alufolie, das von Plastik-stäben gehalten wird und bei Hochspannung in luftige Höhen abhebt. „Das liegt an der Ionisierung und Beschleunigung von Luftmolekülen“, erklärt Student Sebastian Steinlechner (24).
Nicht nur SAT.1 hält viel von den jungen Physikern, auch RTL und der WDR haben schon angefragt. Die Studenten freut es. Und sie zeigten sich durchaus zufrieden mit der Auffassungsgabe der Fernsehstars: „Wigald Boning hat unseren Versuch sehr schnell begriffen“, sagt Doktorandin Jessica Dück (26).

Also, morgen am Mittwoch alle um 20:15 SAT.1 einschalten. Es lohnt sich!
Ich kenne dieses “UFO” schon von der Weihnachtsvorlesung hier an der Uni, ist wirklich cool.