Schlagwort-Archive: Merkwürdigkeiten

Unsichtbare Dateien unter Windows

Es gibt normale Dateien, die jeder einfach so sehen kann und dann gibt es unsichtbare Dateien, die man eigentlich nicht sehen muss, weil sie nichts interessantes beinhalten.
Auf dem Mac sind dies z.B. die .DS-Store-Dateien oder die Resource-Fork einer Datei.
Diese haben vor dem Dateinamen einen Punkt. Damit werden traditionell die unsichtbaren Dateien auf UNIX-Systemen gekennzeichnet. Da Mac OS X ja ein UNIX ist, wird das hier auch angewendet. Alternativ lässt sich auch ein Dateiflag setzen, dann ist die Datei auch unsichtbar.

Windows zeigt solche unsichtbaren Dateien auch nicht an.
Soweit so schön. Allerdings haben so gut wie alle Windows-Nutzer, die ich kenne die Anzeige von unsichtbaren Dateien eingeschaltet.
Also werden dort auch unsichtbare Dateien ganz normal angezeigt. Sie werden ein wenig blasser dargestellt als normale Dateien, aber das fällt vielen gar nicht auf.

Das große Problem dabei ist nun, wenn ich auf meinen Mac einen USB-Stick befülle, dann wird dort eine .DS-Store-Datei abgelegt und zu vielen Dateien auch eine Resource-Fork-Datei. Diese heißt genauso wie die richtige Datei, nur mit einem Punkt davor.

Viele Leute klicken nun auf diese Punkt-Datei, da sie ja alphabetisch vor der richtigen Datei sortiert ist. Resultat: geht natürlich nicht.

Alternativ beschweren sich auf der Arbeit Leute über die .DS-Store-Dateien, die irgendwo dann auf dem Server liegen (hab mein System aber mittlerweile so eingestellt, dass sie auf Servern nicht mehr angelegt werden).

Punkt ist aber: würden sie es bei der Standardeinstellung von Windows belassen, unsichtbare Dateien nicht anzuzeigen, gäbe es diese Probleme nicht.

Ich verstehe nicht, warum sie die Einstellung ändern. Auf dem Mac sehe ich auch keine unsichtbaren Dateien und haben damit absolut keine Probleme.

Also, warum wollen so viele Windows-Benutzer unsichtbare Dateien sehen?

Alle Frauen sind Ladies, aber kein Mann ist ein Gentleman

Ich war gestern im Kino, Hancock gucken. War eine Vorpremiere speziell für Männer.
Sowas kennt man ja für Frauen. Gibt’s ja mittlerweile überall: Ladies Night. Komisch dabei finde ich, dass das Gegenstück für Männer dann Mens Night heißt.
Das passende Gegenstück zu Lady ist ja wohl Gentleman, aber ne Gentlemens Night gibt’s nicht.
Im CineStar gibt’s z.B. CineLady und CineMen.
Soviel also zur Gleichberechtigung…
CinemaxX umgeht dieses Problem, dort heißt es: Ladies Night und Männerabend. Klingt irgendwie auch besser als Gentlemens Night.

PS: Hancock ist ziemlich lustig. Hat sich gelohnt, den zu gucken.