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Happy Birthday, Mac!

Happy Birthday, Mac!

Heute vor genau 25 Jahren wurde der erste Mac vorgestellt.
Damals extrem revolutionär.

Heute hat Windows zwar aufgeholt, aber den Mac noch lange nicht eingeholt.

Hier der Moment, in dem Steve Jobs den Mac zum ersten Mal zeigt:

Mein erster Mac, den ich benutzen durfte, war ein Performa 630.
Für viele war das zwar ein blöder, lahmer Mac, ich fand das aber nicht. Hat damals sehr viel Spaß gemacht, den zu benutzen.

Also damals, das war 1995. Und der Performa 630 hatte 33 MHz, 12 MB RAM, 250 MB(!) Festplatte und was damals noch neu war: ein CD-ROM-Laufwerk! Später haben wir ihn dann aufgerüstet auf 36 MB RAM und eine 2 GB Festplatte.

Mein erster eigener Mac war dann ein PowerMac G3 b/w, also der Schlumpfmac. Immer noch ein sehr schönes Design. Aber für meine heutigen Bedürfnisse viel zu langsam. Er hatte einen 300 MHz G3-Prozessor, zuletzt 1,5 GB RAM und 200 GB Festplatte, sowie ein nachträglich eingebautes DVD-ROM-Laufwerk.

Danach folgten dann ein iBook G3 mit 700 MHz, dann ein iBook G4 mit 1,2 GHz und 640 MB RAM, ein MacBook CoreDuo mit 2×1,83 GHz und 2 GB RAM und jetzt ein MacBook Alu mit 2×2 GHz und 4 GB RAM.

Hat sich also so einiges getan in den 14 Jahren, die ich nun einen Mac benutze.

Computer selbst benutz ich allerdings auch schon länger.
Ganz zu Anfang hatten wir einen Apple IIc, dann kam ein ATARI STe und später ein ATARI STF für mich. Und dann kam schon der Mac.

Macworld Keynote 2009

Etwas verspätet, hier nun meine Meinung zur Keynote der Macworld 2009.

Zuerst mal schade, dass Steve nicht konnte und Phil das machen durfte.
Hat er zwar ganz gut gemacht und sicherlich wesentlich besser als andere Firmenpräsentationen, aber Onkel Steve macht’s eben doch noch am besten.

Nach dem Gucken, bzw. Lesen der Keynote dachte ich zuerst: boah, wie langweilig.< !-more->Aber jetzt mit etwas Abstand war die Keynote eigentlich nicht so schlecht. Natürlich nicht so spektakulär wie bei der iPhone-Vorstellung, aber das kann man ja auch kaum jedes Jahr toppen.
Es war ne solide Keynote mit netten Produkten. Wobei es schon schön gewesen wäre, nen neuen Mac mini zu sehen oder das vielfach gerüchtelte iPhone nano.

iPhone nano hab ich eh nicht so recht dran geglaubt, aber Mac mini hätte ich eigentlich erwartet. Entweder ist der doch noch nicht fertig oder er ist einfach zu unspektakulär.

Oder er ist eben gerade spektakulär, aber Apple spart sich das für nen eigenen Special-Event auf, um der Macworld noch mehr Aufmerksamkeit zu nehmen.
Wir werden es sehen, lange dürfte es auf jeden Fall nicht mehr dauern, denn ich denke mal, die Mac mini Verkäufe dürften jeden Tag mehr zurückgehen. Alle werden wohl lieber auf den Nachfolger warten.
Ich persönlich würde es zumindest tun.

Aber nun zu den Dingen, die es gab auf der Keynote.

iWork ‘09. Nichts wirklich supertolles dabei. Neue Themes in Keynote, ok. Mal schauen, ob da was gutes dabei ist. Mehr war ja bei Keynote nicht dabei. Für mich aber eh nebensächlich, da ich das kaum nutze.
Numbers sah schon spannender aus, wobei das meiste dort eher Bug-Fixing sein dürfte.
Pages hat nun nen Vollbildmodus und nen Outliner. Beides sicher manchmal sinnvoll, aber auch nur kleine Verbesserungen.
Hoffentlich haben sie die vielen kleinen Unannehmlichkeiten beseitigt, die man erst merkt, wenn man wirklich ernsthaft damit arbeitet.
Das neue iWork wirkt eher so, dass sie mal wieder ne neue Version machen mussten, aber nicht so recht wussten, wie man das verbessern soll.
iWork.com brauch ich eigentlich auch nicht. Vielleicht ist das ja irgendwann mal sinnvoll, aber momentan wüsste ich nicht, wer welche Dokumente von mir kommentieren sollte.

Das neue iLife sieht da schon interessanter aus.
Na ja, eigentlich nur iPhoto und iMovie. Der Rest wurde ja gar nicht, bzw. fast gar nicht verbessert.
iWeb hat wohl ein paar mehr Widgets zum einbauen und die Seiten und kann nun zusätzlich zu MobileMe-Upload auch FTP. iDVD hingegen hat nur neue Themes bekommen. Sonst kann es nichts mehr. Sehr schade. Man kann immer noch keine MPEG2-Dateien damit brennen ohne sie vorher in was anderes zu konvertieren und Blu-Ray geht auch nicht (ok, war zu erwarten).
GarageBand hat nun ein paar Videos zum Instrumente lernen dabei, aber am Grundprogramm wurde wohl auch nicht groß was getan.
Na, vielleicht lern ich damit ja doch noch mal ein Instrument… Mal sehen.

Interessanter wird’s bei iPhoto. Das hat nun Gesichtserkennung und Tagging integriert. Es erkennt also in einem Foto die Gesichter. Denen kann man dann Namen zuordnen und dann erkennt es in allen Fotos dieses Gesicht. So hat man also eine Übersicht, in welchen Fotos alles die Freundin vorkommt. Schon ganz nett. Bin mal gespannt, wie gut das letztlich wirklich funktioniert.
Aufbauend auf die Gesichtserkennung funktioniert auch der neue Anti-Rote-Augen-Filter. Bislang musste man in das Innere der Augen klicken und manchmal war die Erkennung dann nur so mittelmäßig. Jetzt geht das automatisch. Hoffentlich besser.
Zweite Neuerung: Geotagging. iPhoto wertet nun GPS-Daten in den Fotos aus. Hat man also eine neuere Kamera mit GPS-Empfänger oder macht mit dem iPhone Fotos kann man sich in iPhoto nun anzeigen lassen, wo man die Fotos gemacht hat. Das ganze auch auf netten Karten und mit Suche.
Klingt schon ganz nett, aber ich müsste dafür alle meine Fotos von Hand verorten… Na, wenn ich dann mal Zeit dazu hab.

Das neue iMovie ist wohl nun so, wie schon iMovie ‘08 hätte sein sollen. Man kann wohl endlich präzise schneiden und einige Feinheiten mehr einstellen. Plugins werden wahrscheinlich immer noch nicht wieder gehen, aber dafür sind ja neue Übergänge und Effekte dabei. Sollte zumindest mir reichen.
Besonders toll ist der Anti-Wackel-Filter. Damit lässt sich auch aus total wackeligen Aufnahmen noch was ansprechendes machen.
Da freu ich mich schon richtig drauf, dann kann ich endlich meinen Urlaubs-Film schneiden. Hoffe ich zumindest, dass es damit dann geht.

Bei Apple gibt es Guided-Tours, die das neue iPhoto und iMovie zeigen.

Danach gab’s dann doch Hardware zu sehen, wenn auch nicht die, die erwartet wurde.
Stattdessen gibt es jetzt das MacBook Pro 17” (Tests zum MacBook Pro) auch im neuen Design. Technisch fast genauso wie das 15”-Modell mit zwei Unterschieden.
Man kann alternativ ein mattes Display bekommen. Dann anscheinend ohne die Glasscheibe und statt dem schwarzen Rahmen um das Display bekommt man einen Alu-Rahmen. Mir persönlich egal, ich mag Glossy lieber, aber viele Leute wollen ja lieber matt. Mal gucken, ob das auch für das 15”-Modell nachkommt.
Zweite und interessanter Neuerung: der Akku ist festeingebaut. Und dadurch 40% größer. Außerdem bekommt er eine neue Ladeelektronik, so dass er eine längere Lebensdauer hat und außerdem eine längere Laufzeit. So soll das MBP 17” nun 8 Stunden durchhalten mit einer Ladung. Das ist schon ganz nett. Wie lange würde dann mein MacBook mit eingebautem Akku halten? Locker 10 Stunden, da es ja weniger Strom verbraucht.
Nachteil an der Sache natürlich: man kann den Akku nicht mehr selbst tauschen. Das erledigt Apple dann für einen für irgendwie 20 € mehr als ein Akku sonst kostet.
Ich persönlich hab meine Akkus bislang nur gewechselt, wenn sie defekt waren (was leider recht häufig schon vorkam). Ich brauche also nicht die Funktion, dass ich jederzeit den Akku wechseln kann.
Es dauert aber dann wohl länger, bzw. ist teurer, falls man einen defekten Akku hat, diesen dann wechseln zu lassen.

So viele Probleme mich auch schon mit den Mac-Akkus hatte, so wenige hatte ich mit den iPod-Akkus. Die sind ja schon immer festeingebaut. Bislang hatte ich dort nicht einen Defekt.
Also irgendwie stehe ich dem eingebauten Akku zwiespältig gegenüber. Einerseits schade, dass er nicht wechselbar ist, andererseits hat es aber auch den Vorteil, dass das Gehäuse stabiler wird, weil da nicht noch ein wackeliger Akku drinsteckt. Wobei das ja meinem MacBook mit der Klappe nun auch nicht mehr so schlimm ist. Allerdings ist das wohl auch nicht die stabilste Konstruktion.
Mittelfristig wird das aber eh bei allen mobilen Macs so kommen. Das MacBook Air hat ja schon immer einen fest eingebauten Akku. Nun noch das 17” MBP, bleiben ja nur noch zwei Modelle, bei denen der noch wechselbar ist. Wir werden sehen.

Aber davon abgesehen ist das MacBook Pro 17” kein Mac für mich, da er mir einfach zu groß ist. Mir ist ja schon das 15” MBP zu groß und zu schwer zum mitnehmen. Das kann man dann eigentlich nur als stationären Mac verwenden. Aber da nimmt man doch besser gleich einen iMac.

Letzte Vorstellung auf der Keynote: iTunes Store ohne DRM.
Endlich haben sie’s geschafft. Bis Ende des Monats sollen alle Titel im iTunes Store ohne DRM zu kaufen sein. Ist auf jeden Fall ne Verbesserung. Bin zwar bislang auch gut mit Apples DRM zurechtgekommen, weil es eben kaum einschränkt, aber ohne ist natürlich schöner.
Mit einher kommt allerdings eine Preiserhöhung im April. Denn damit das DRM fällt, musste Apple flexible Preise erlauben. So gibt’s bald nicht mehr den Einheitspreis von 99 Cent/Song, sondern, 69 Cent, 99 Cent und 1,29 €.
Ältere Titel werden dann billiger, aber sehr wahrscheinlich werden dann alle aktuellen Titel teurer. So wie es momentan bei Musicload der Fall ist (die übrigens dann ab April ihr DRM abschaffen).
Ich hoffe mal, die Plattenindustrie ist nicht so blöd, die Preise zu erhöhen, aber so wie man sie bislang erlebt hat, kann man wohl davon ausgehen.

Ein kleiner Nachteil ist mit den DRM-freien-Musikstücken auch, dass sie größer sind. Bisher waren die Titel mit 128 KBit/s AAC komprimiert, die ohne DRM haben aber 256 KBit/s AAC. Klingt manchmal vielleicht besser, nimmt aber auch doppelt so viel Platz weg, was z.B. bei meinen iPhone stört. Da hat man eh immer zu wenig Platz.
Wäre ja nicht so schlimm, wenn es in iTunes auf für nicht iPod shuffles die Option gäbe, Musik in 128 KBit/s AAC umzurechnen, bevor es auf das iPhone kommt.
Ich höre nämlich keinen Unterschied zwischen 128 und 256 KBit/s.

Man kann auch seine bisher gekauften Titel in DRM-freie umwandeln, allerdings kostet das pro Titel 30 Cent. Bei mir wären das so etwas über 100 €. Ich glaube, das spare ich mir.
Nett wäre es, wenn man einzelne Titel upgraden könnte, aber das scheint nicht vorgesehen zu sein. Oder ich finde das nur nicht.

Allerletzte Neuheit: man kann nun auch mit dem iPhone über das Mobilfunknetz Musik im iTunes Store kaufen.
Bislang ging das ja nur über WLAN. Anders als es überall steht, geht das aber nicht nur mit 3G, also UMTS, sondern auch mit EDGE, dem Datenstandard des ersten iPhone.
Ich hab das ausprobiert. Aber es macht keinen Spaß, da die Previews zu lange laden. Das Runterladen nach dem Kaufen ist ja nicht so schlimm, wenn es länger dauert, aber mit den Previews macht das nicht wirklich Spa0.

Also im großen und ganzen ne gute Keynote und ich freu mich auch weitere neue Produkte im Laufe des Jahres.

Vor allem auf Snow Leopard, über das ja leider gar nichts gesagt wurde. Und wenn schon Snow Leopard, dann auch ein großes Update für’s iPhone OS.
Aber Vorfreude ist ja eh die schönste Freude.

Neue MacBooks

So, gestern gab’s also neue MacBooks von Apple.

Das neue Design find ich echt geil. Sieht sehr schick aus.
Bin echt froh, dass das neue MacBook nicht wieder weiß geworden ist.
Weiß ist das Consumer-Notebook von Apple nämlich schon seit dem iBook (Dual USB) von 2001.
Mein erstes weißes Notebook war das iBook (16 VRAM) von 2002 mit 700 MHz PowerPC G3.
Danach kam dann ein weiteres weißes iBook G4 und mein jetziges MacBook der ersten Generation.

Also ich hab genug von weiß und bin froh, dass es jetzt endlich mal ein neues Design gibt.

Auch sehr froh bin ich darüber, dass das MacBook jetzt einen vernünftig schnellen Grafikchip von Nvidia hat. Mein jetziges hat Intel-Onboard-Grafik GMA950 und ist sehr lahm. Da sollte das neue MacBook um einiges schneller sein.

Weniger froh bin ich darüber, dass es kein FireWire mehr hat. Gibt es nur noch beim MacBook Pro. Sehr schade.
FireWire ist eigentlich viel besser und praktischer als USB. Hätten sie ruhig drinlassen können. War wahrscheinlich zur Abgrenzung zu den neuen Pros.
Zum Glück haben meine externen Festplatten auch USB und mein externer Brenner hat zwar nur FireWire, aber den brauch ich dann ja nicht mehr, weil das neue MacBook ja endlich nen DVD-Brenner eingebaut hat. Das reicht ja dann.
Doof wäre es nur mit der DV-Cam, weil die nur FireWire hat. Aber andererseits benutz ich die eh nicht oft und wenn ich dann mal nen Film gedreht hab, kann ich den auch auf nem anderen Mac importieren und dann zum Bearbeiten auf das MacBook kopieren.

Ich hatte ja schon mal überlegt, als nächsten Rechner doch ein MacBook Pro zu nehmen, aber die Vorteile sind mit den aktuellen Modellen noch mehr zusammen geschmolzen.
Grafik ist fast gleich (bis auf den zweiten Grafikchip im Pro, den man wahrscheinlich eh nicht oft nutzen wird) und der einzige Vorteil wäre FireWire.
Dafür hat man den Nachteil des größeren Geräts und höherem Gewicht.
Das MBP ist mir einfach zu groß, um es mit in die Uni zu nehmen. Das MacBook hat genau die richtige Größe dafür. Dürfte nur etwas leichter sein. Aber das ist es ja jetzt.

Dazu kommt der deutlich höhere Preis. Fast 500 Euro extra nur für FireWire find ich recht viel.

Also mein nächster Mac wird das neue MacBook. Die Vorteile überwiegen eindeutig. Mein jetziges MacBook läuft nämlich nur zu oft am Anschlag, was sicherlich auf zu wenig RAM und die lahme Grafik zurückzuführen ist.
Das wäre beim neuen dann ja vorbei.

Und für mich als Student ist das Gerät ja auch noch ne Ecke billiger.

Apples Let’s Rock Event: langweilig

Also der heutige “Let’s Rock”-Event von Apple war ja wohl dermaßen öde.
Neue iPod nanos, jetzt wieder lang statt breit, dafür komisch gebogen. Find ich jetzt nicht sonderlich hübsch.

Neuer iPod touch, sieht jetzt mehr nach iPhone aus. Aber mir auch egal, hab ja schon nen iPhone.

iTunes 8 bringt zwar ein paar Neuerungen, aber man wird sehen, ob da was dabei ist. Genius-Funktion konnte man bislang auch schon haben, z.B. mit “The Filter”. Hab ich aber bislang nicht wirklich genutzt, mal sehen, ob das jetzt anders wird.

Neuer Visualizer: schön, aber benutz ich auch eher selten.
Neue Ansichten: mal sehen, ob man das nutzt.

Hauptsache, sie haben mal bekannte Bugs behoben und das ganze schneller gemacht, das wäre wirklich mal sinnvoll.

Ansonsten noch Ankündigung von iPhone OS 2.1 für Freitag.
Das kann ich mal wirklich gebrauchen, ist allerdings wohl mehr Bugfix. Aber ist teilweise auch nötig, denn die 2.0.2er hat doch noch einige Macken und 3rd-Party-Programme stürzen öfters mal ab. Soll angeblich mit 2.1 behoben sein… Abwarten.

Und mehr gab’s auf dem Event nicht. Schade. “One more Thing” scheint es echt nicht mehr zu geben.

Na ja, vielleicht gibt’s ja diesen Monat noch ein Event mit neuen MacBooks.

iPhone OS 2.0, AppStore, MobileMe

So, mittlerweile funktionieren hier alle Neuheiten, die Apple seit Donnerstag vorgestellt hat.

Das iPhone OS 2.0 konnte ich erfolgreich auf dem iPhone installieren und es läuft einfach wunderbar.

Damit kam dann auch der AppStore, der ebenfalls toll funktioniert.
Einzig das Rücksynchronisieren von auf dem iPhone geladenen Programmen funktioniert nur nach Aufforderung in iTunes (keine Ahnung, warum).

MobileMe ist seit heute endlich auch im Browser nutzbar.
Push-Krams läuft anscheinend seit heute auch. Allerdings am Mac irgendwie verzögert. Ändere ich am Mac was, erscheint es nicht sofort im iPhone.
Hoffe, das wird noch besser, denn so hatte ich mir das nicht gedacht.

Mal weiter beobachten.

WWDC 2008 Keynote Video verfügbar

Die Aufzeichnung der gestrigen Keynote ist nun als Stream verfügbar.

Ausserdem ist sie auch im Keynote-Podcast enthalten.

Viel Spaß beim Gucken!

Update: Interessant, im Podcast wurde die Stelle, wo Phil Schiller über ActiveStink, äh ActiveSync lästert, rausgeschnitten. Im Stream ist aber vorhanden. Merkwürdig.

Eine Meinung zur WWDC 2008 Keynote

Beschreibung in einem Wort: langweilig.

OK, hier noch etwas ausführlicher.
iPhone OS 2.0 kommt und hat viele tolle neue Funktionen (aber das wussten wir ja schon). Wann es kommt, wussten wir bislang nicht, seit heute schon. Es kommt erst am 11. Juli. Das dauert noch viel zu lange. :-(
Hatte ja insgeheim gehofft, dass es das heute, bzw. diese Woche gibt, aber war wohl nix.

Dann tausend Demos von zukünftigen iPhone-Apps. Sind sicher einige nette Programme dabei, z.B. Super Monkey Ball. Aber deswegen muss man dafür doch nicht fast ne Stunde Keynote vergeuden. Vorallem gibt’s das ja auch erst am 11. Juli.
Zwischendurch noch ein wenig MobileMe (Nachfolger von .mac). Wird aber sehen müssen, ob einem das wirklich was bringt. Wahrscheinlich eher nicht.

Und dann: das neue iPhone. Unspektakulär.
Sieht aus wie vorher (ok, Rückseite ist jetzt Plastik und entweder schwarz oder weiß und es ist ein wenig dünner). Also von daher nix neues.

Jetzt natürlich mit UMTS. Und wen wundert es: surfen geht damit schneller. War ja zu erwarten.
Außerdem dabei: GPS. Auch nett.
Was sonst noch?
Der Kopfhörer-Anschluss ist wohl nicht mehr versenkt. Und die Knöpfe sind aus Metall. Beim bisherigen iPhone sind sie ja aus Plastik, aber das Gehäuse dafür nicht, nun ist es andersrum. Ob das ne Verbesserung ist?
Die restlichen Neuheiten basieren auf der Software, die’s aber auch für alte iPhones geben wird.

Ach ja, der Preis ist noch neu: $199 für 8 GB und $299 für 16 GB. Anscheinend mit Vertrag. Und weltweit soll’s nicht teurer sein als $199.
Mal abwarten.

Also hab ich Glück gehabt, finde das neue iPhone nicht so begehrenswert, dass ich mein altes gleich aus dem Fenster werfen will.

Denn UMTS ist zwar schön und gut, allerdings kann ich mit dem 2.0 OS endlich auch das WLAN in der Uni nutzen (das ist immer noch schneller als UMTS) und ansonsten reicht mir EDGE. Dauert ja halt nur noch bis 11. Juli. :-( (Für’s WLAN der Uni braucht man entweder PEAP oder Cisco VPN. Beides kommt erst mit dem 2.0 OS.)

Und GPS: Brauch ich ehrlich gesagt auch nicht. Wenn ich wissen will, wo ich bin, tut es die momentan Ortungsfunktion auch ganz gut. Und navigieren mit dem iPhone muss ich auch nicht haben.
Keine Ahnung, warum alle Welt so scharf auf GPS ist.

Alles anderes krieg ich ja auch mit der neuen Software für mein iPhone.
Werd mir das neue iPhone nicht holen, außer T-Mobile wirft es einem hinterher. Was ich nicht glaube. Bin mal sehr auf die deutschen Preise gespannt. $199 sind momentan so 130 €. Allerdings wenn das mit Vertrag ist, ist es ja nicht so viel Unterschied zu momentan.

Eine Sache ist mir übrigens aufgefallen: das Sparen geht wieder los.
Beim alten iPhone war noch das iPhone-Dock dabei, beim neuen fehlt es.

So ging das damals mit den iPods auch… Und beim nä. iPhone fällt das Ladegerät weg, usw. Wartet es mal ab! Das kommt so.

Tja, also nun ist weiter warten angesagt. Schade.