PearPC angetestet

Nachdem ich den Artikel in der c’t gelesen hatte, musste ich PearPC auch mal ausprobieren. Das ging nach der Anleitung recht gut. Allerdings hatte ich zuerst vergessen, das Festplatten-Image auch als “hd” einzutragen und habe mich gewundert, warum er mich nicht auf der Platte installieren lassen wollte. Eine etwas ausführlichere Anleitung gibt es übrigens hier.

Man muss übrigens nicht Darwin runterladen, wie dort beschrieben, man kann genauso gut auch das Festplatten-Dienstprogramm des OS X-Installers nehmen, oder im Single-User Mode starten (’s’ gedrückt halten).

Die Installation war hier nach ca. 7 Stunden durch. Auf einem Athlon XP 2400+ mit leider nur 256 MB RAM. Das geht doch. ;-) Ich muss sagen, es läuft flotter als erwartet. Leider hat man weder Ton noch Netzwerk, also muss man sich mit Disk-Images begnügen, wenn man Programme vom Mac dort rüberbringen will.

Ich hab mal spasseshalber Xbench laufen lassen, aber leider stürzt der mitten im Benchmark ab. Also hab ich’s mit “Skidmarks GT” probiert (aus den Apple CHUD Tools). Dieser misst für Integer: 1 und für Floating Point: 2. Mein iBook mit 700 MHz schafft bei Integer: 62 und bei FP: 77. Also mal eben um Faktor 30 langsamer.

Aber ist ja erst Version 0.1.2. Da kann ja noch einiges kommen. Ich persönlich hab ja auch keinen Bedarf an dem Emulator, hab ja hier genügend echte Macs.
Aber ist doch mal schön zu sehen, was möglich ist.

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