Panther in Aktion

So, hier endlich mein Bericht zu Mac OS X 10.3 “Panther”:
Er sollte ab 20 Uhr verkauft werden, ich war allerdings schon 10 vor im Laden und konnte den dann direkt mitnehmen. War auch schon relativ voll im Laden.

Zu Hause angekommen, konnte ich gleich mit dem Installieren beginnen, da ich vorher bereits ein Backup der Festplatte gemacht hatte.
Also erstmal die Festplatte formatiert und zwar als “Mac OS Extended (Journaled)”. Im Installer von Panther dann erstmal unnütze Packages abgewählt (fremde Sprachen und so was). Und natürlich auch gleich X11 und die gimp-print Druckertreiber mitinstalliert.

Nach ungefähr einer halben Stunde und 3 CDs später war’s dann so weit: der erste Start. Schnell noch ein paar Sachen konfigurieren. Und dann erstmal Xcode, die neuen Entwicklertools installiert.
Dann ging die Arbeit aber erst richtig los. Ich mußte ja schließlich meine vorher gebackupten Daten wieder auf die Platte bringen. Das bereitete allerdings ein paar Probleme. Denn ich hatte das Backup mit “Carbon Copy Cloner” in ein Disk-Image machen lassen. Dummerweise hat der dabei wohl einige Rechte durcheinander gebracht, so dass ich einige Sachen nicht kopieren konnte. Das Rechte setzen im Finder funktionierte aber auch nicht wie gewünscht. So mußte ich die betroffenen Ordner von einem früheren Backup retten. Verdammt.
Dann gab’s noch das kleine Problem, dass Mail meine Accounts nicht mehr kennen wollte, war aber daran lag, dass ein altes GnuPG Plugin im Ordner lag. Nachdem ich das weggeworfen hatte, ging auch das.

Zu Panther selber lässt sich sagen, dass es sehr viel schneller als Jaguar ist, selbst auf meinem 700er iBook. Exposé ist natürlich geil, nur weiß ich noch nicht, ob ich das auf den Maustasten lasse, denn die könnte man manchmal auch sinnvoller brauchen… Fast User Switching ist auch nett. Hab mir direkt nen zweiten Benutzer zum Programmieren angelegt. Dann ist das übersichtlicher. Nervig ist nur die dauernde Frage nach dem Kennwort bei jedem Wechseln.
Alles andere hab ich entweder noch nicht probiert, oder es funktioniert einfach so, wie man es gewohnt ist.

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