Linkshänder

Ich bin Linkshänder. Das ist gut, das ist schön. Kann nicht jeder von sich behaupten. Leider ist diese Welt extrem Linkshänder-diskriminierend. So ist es bereits ein mittelgroßes Problem, einen passenden Stift zu finden.

OK, es gibt extra Füller für Linkshänder, allerdings möchte ich keinen Füller.
Alternative wären Kugelschreiber oder Rollerball-Stifte.
Von diesen nimmt man an, sie wären für beide Parteien gleich gut geeignet. Leider ist dem nicht so.

Dazu muss man aber erst einmal wissen, wo der Unterschied beim Schreiben zwischen Links- und Rechtshändern liegt. Rechtshänder ziehen den Stift über das Papier, Linkshänder hingegen schieben ihn. Bei Füllern kratz man so nur über das Papier, aber es kommt keine Tinte.

Bei Kugelschreibern und Rollerball-Stiften hat man eine runde Kugelspitze, die durch ihr drehen Tinte abgibt. Aber auch hier funktioniert es besser, wenn man sie zieht, statt schiebt. Nur ist das für Linkshänder nicht ohne weiteres machbar.
Selbst bei Finelinern, die keine beweglichen Teile haben merkt man als Linkshänder, dass sie nicht wirklich über’s Papier gleiten, sondern auch in Richtung kratzen gehen.

Wenn man dann mal einen Stift gefunden hat, der gut gleitet, hat er meist sehr nasse Tinte und man verschmiert das eben geschriebene sofort wieder. Um das zu vermeiden braucht man entweder sehr schnell trocknende Tinte oder muss seine Hand so verdrehen, das man quasi von oben schreibt.
Das ist doch Mist.

Darum frage ich speziell die Linkshänder da draussen: mit welchen Schreibgerät seid ihr rundum zufrieden?

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