Keynote: Enttäuschend

Die Keynote ging zwar länger als erwartet, allerdings ist sie dadurch nicht besser geworden. Es gab kaum wirklich neues, nur einige Updates (FinalCut Express 2, iPhoto 4, iMovie 4 und iDVD 4) und auch erst am 16. Januar und scheinbar nur Löhnware. Dafür gibt’s aber immerhin ein weiteres nettes iLife Programm dazu: “GarageBand”. Ist nen Audio-Sequenzer. Basiert wohl auf Logic, das Apple vor nicht allzu langer Zeit gekauft hat. Wirklich nettes Programm. Werd ich mir mal angucken.

Ansonsten gab’s noch Xserve G5, aber die brauch ich nicht. Wäre nur schön für den Terascale Cluster gewesen. Zuletzt gab es dann noch die erwarteten neuen iPods. Einmal gibt’s statt dem 10 GB iPod nun (wieder) ein 15 GB Modell zum selben Preis von $299 und brandneu den “iPod mini”. Etwas kleiner als der normale iPod, in fünf Farben und mit 4 GB Speicher. Kostet auch nur $249. Den Preis finde ich allerdings im Vergleich zum 15 GB Modell zu hoch.

Und vieles was vorher gerüchtemässig verbreitet wurde kam (leider) nicht. Es gab kein neues iTunes mit Mixing-Studio, keinen iTunes Music Store für Deutschland, kein iWrite als Ersatz für das ergraute AppleWorks, keine iBox (digitaler Videorekorder), keine neuen iMacs im Cube Format und auch keine neuen Displays im G5 Look und bis zu 30” gross.

Also eine ziemlich enttäuschende Keynote. Kurz vor Ende dachte ich noch: und jetzt kommt das “One more thing”. Der grosse Knaller. Aber nichts dergleichen ist passiert.

Bleibt nur die Hoffnung, das die “fehlenden” Produkte in den nächsten Wochen und Monaten zwischendurch vorgestellt werden, wie Apple das in letzter Zeit öfters gemacht hat.

Ein Gedanke zu „Keynote: Enttäuschend“

  1. Kann es sein, dass Apple in letzter Zeit überhaupt nur mehr wenig (dafür aber sehr gutes: iBooks, Panther) produziert, dafür aber immer mehr Probleme am Hals hat (Akkus bei iBooks, iPods)?

    Ich persönlich finde, dass die neuen iPods einfach ein Witz sind (zu teuer), und das iLife-Paket… Naja.

    So long,
    M.

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