Dämliche PDF-Gutschein-Aktion von O2

Bei O2 bekommt man momentan unter anderem einen 5 € Gutschein für Buecher.de, wenn man den neuen Datenschutzbestimmungen zustimmt. Schön und gut.

Nur, dieser Gutschein kommt als PDF daher, welches nur direkt im Browser mit dem Adobe Reader ausgedruckt werden kann.

Und das ist wörtlich zu nehmen.

Dumm nur, dass Safari PDFs seit Tiger direkt anzeigt. Mittels der eingebauten PDF-Engine. Doch die zeigt statt dem Gutscheincode nur ein weißes Feld.

Öffnen in Vorschau bringt das gleiche. Die Datei aus’m Temp zu fischen und mit Adobe Reader zu öffnen gibt zumindest statt einem weißen ein gelbes Feld. Aber immer noch keinen Code.

Es hilft wirklich nur, in Safari die PDF-Darstellung auszuschalten (mit “defaults write com.apple.Safari WebKitOmitPDFSupport -bool YES” im Terminal) und dann das Adobe Acrobat Plugin zu aktivieren (im Adobe Reader in den Einstellungen unter Allgemeines). Dann steht da auf einmal auch ein Code.
Da man Safari dazu neustarten muss, sollte man sich den Link zu dem PDF kopieren, da ich nicht weiß, ob man das sonst wieder findet auf der O2-Seite.

Liebe O2, ich weiß ja nicht, womit ihr das so inkompatibel hinbekommen habt, aber nötig ist das doch sicher nicht. Es wäre für alle Beteiligten wesentlich einfacher, wenn der Gutscheincode einfach auf einer HTML-Seite angezeigt würde. Aber das war den O2-Leuten wohl zu einfach.

Na ja, unter Windows hätte das wahrscheinlich direkt geklappt…
Gibt ja schließlich nur Windows. Zumindest für O2, wie’s scheint.

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