Disketten, bitte nein…

Da der liebe Mensch, der unser Abibuch macht, keine PDFs bearbeiten kann und das Abibuch scheinbar mit Word entsteht (brrr) hat er mich gebeten, die Kopf- und Fußzeilen (also Seitennummer und Titel usw.) selbst einzubauen. OK, ist eigentlich kein Problem. Dummerweise hat er mir diese Elemente nicht auf meine CD-RW gebrannt, sondern auf Diskette gegeben (im Word-Format). Kotz.

Erstes Problem: ich habe gar kein Diskettenlaufwerk mehr. Zumindest nicht im unmittelbaren Zugriff. Mein iBook hat keins, der Spiel-PC auch nicht (1. braucht man’s ja nicht und 2. passt es nicht zwischen die beiden Festplatten…). Der einzige PC, der aktuell noch ein Floppy-Laufwerk hat, ist der c’t VDR. Auf dem allerdings dieser VDR läuft (bzw. noch nicht so ganz). Um’s nicht unnötig kompliziert zu machen, hab ich den halt mit der Knoppix CD gestartet. Sollte man aber besser lassen, denn 233 MHz sind für Knoppix, bzw. KDE viel zu wenig.
Damit konnte ich dann schonmal die Diskette lesen, aber kopieren per FTP auf’s iBook ging nicht mit Konquerer… Warum auch immer. Direkt in der Shell auch nicht. Lag wohl am Umlaut im Dateinamen (doofes Linux). Wollte ich dann umbennen, ging aber nicht, weil ich die Diskette schreibgeschützt hatte. Also Disk raus, Schreibschutz raus, und wieder rein. Und was meint die Shell: die Disk sei schreibgeschützt… Scheinbar wird die read-only gemountet, wenn der Schreibschutz aktiv ist, merkt aber nicht, wenn man sie rausnimmt und das ändert. Irgendwann ging’s dann zum Glück doch nocht.
Also mit der Benutzerfreundlichkeit hapert’s da aus meiner Sicht aber immer noch gewaltig.

Zu dem Word-Dokument: da ich meine Abiseite mit RagTime gemacht habe, musste ich diese Elemente nachbauen, da kopieren aus Word nicht klappt…

Somit komme ich zu der Erkenntnis: Disketten sind alt und böse, Word ist immer noch kein DTP-Programm und manche Leute kapieren’s nie. Aus welchen Gründen auch immer.

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