Archiv der Kategorie: Personal

Facebook & Twitter als Konkurrenz zum Blog

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, schreibe ich fast gar nichts mehr hier im Blog.
Das hat natürlich viele Gründe: keine Zeit, keine Themen, keine Lust.
Stimmt in Teilen, aber der gewichtigste Grund heißt Facebook & Twitter. Wenn ich der Welt etwas mitzuteilen habe, dann schreibe ich das heute viel eher auf Facebook oder Twitter anstatt in meinem Blog.

Welches der Netzwerke ich verwende hängt davon ab, wer die Meldung sehen soll und wo ich eher die Zielgruppe vermute.
Ein kleines Beispiel: möchte ich etwas über Softwareentwicklung schreiben, dann tue ich das eher bei Twitter. Geht es eher um lustige Themen oder normale News, dann Facebook.

Die Textlänge ist auch ein wichtiger Faktor. Habe ich etwas mehr zu sagen, dann schreibe ich das bei Facebook, weil es nervt, das in mehrere Tweets aufzuteilen. Vermutlich sollte ich aber gerade längere Sachen wieder mehr bloggen und nur den Blog-Beitrag bei Facebook verlinken.
Denn ein großes Problem hab ich mit Facebook und Twitter: ich finde nicht wieder, was ich da mal geschrieben. Es geht einfach irgendwo im Feed unter und die Suchfunktionen helfen da meist auch nicht.

Meist sind die dortigen Inhalte auch nicht wichtig und man wird sie nie wieder suchen wollen, aber gerade den einen Eintrag, der doch mal wichtig war, den findet man garantiert nicht.
Was Facebook und Twitter auch besser können als ein Blog: die mobile Nutzung. Ich kann viel schneller und komfortabler unterwegs einen Tweet oder Facebook-Post schreiben als einen Blog-Eintrag. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu perfektionistisch bin und mir dann irgendwas am Blog-Eintrag nicht passt, was ich mobil schlecht ändern kann.

Aber vielleicht sollte man es einfach probieren. Ich werde mir mal wieder die WordPress-App installieren und dann schauen wir mal, ob ich nicht was bloggenswertes unterwegs erlebe, dass ich dann mal nicht bei Facebook und Twitter teile.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 🙂

Ausbildung geschafft. Das war’s mit dem Azubi-Leben! :-)

Freitag Vormittag hatte ich meine mündliche Abschlussprüfung bei der IHK. Die besteht bei uns Fachinformatikern darin, dass wir eine 15 minütige Präsentation über unser Programmierprojekt halten müssen und danach noch mal 15 Minuten Fragen zum Projekt, bzw. fachlicher Art beantworten müssen.
Ich war vorher ziemlich nervös, da ich nicht gerne Präsentation halte… Aber war unbegründet.
Bei mir lief’s gut. Hab bestanden und bin jetzt damit komplett durch und kein Azubi mehr!

Abschlussprüfung Ergebnis

Montag wird dann richtig gearbeitet!

Frohe Weihnachten 2014!

Hallo liebe Leser!

2014 war für mich ein wenig produktives und trauriges Jahr. Ich habe extrem wenig gebloggt, meine Apps nicht weiterentwickelt und dazu auch noch meine Freundin verloren. Immerhin habe ich meine Ausbildung fast fertig (im Januar ist es dann soweit). Also immerhin etwas.

Auch habe ich 2014 zwei nette Freunde gefunden, bzw. mich mehr mit ihnen angefreundet. Es war also nicht alles schlecht.

2015 kann aber auf jeden Fall nur besser werden!

In diesem Sinne: ein Frohes Weihnachtsfest und ruhige und besinnliche Tage und dann einen Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr!

Hier noch ein Video, von den ich hoffe, dass euch das nicht passiert:

(Klein)Gartengeschichten

Bei dem schönen Frühlingswetter zieht es viele wieder in ihre (Klein)Gärten. Wir hatten früher auch mal einen Kleingarten. Da war ich allerdings noch klein und musste dort nichts machen. So als Kind ist es sehr schön da, man hat Platz zum Spielen und muss sich nicht um das Grünzeug kümmern.

Es war auch immer schön, den Sandkasten unter Wasser zu setzen und daraus quasi einen Schlammkasten zu machen, vermutlich sehr zum Missfallen meiner Eltern. 😉

Heute würde ich mich auch noch gern zum Entspannen in den Garten legen, allerdings hätte ich so gar keine Lust, mich um die Pflanzen zu kümmern. Allerhöchstens würde ich den Rasen mähen. Hab ja früher immer gesehen, wie viel Zeit die Gartenpflege in Anspruch nimmt. Diese Zeit hätte ich heute gar nicht, bzw. würde sie dann lieber mit anderen Dingen verbringen. Oder der Garten müsste halt klein genug sein und überwiegend aus Rasen bestehen.

War aber auf jeden Fall interessant, wie das alles so läuft in einem Garten. Wir hatten natürlich auch einen Kompost, der ab und zu mal umgesetzt wurde, damit er wieder richtig funktioniert. Natürlich braucht es auch Unterstellmöglichkeiten für allerlei Gartengerät und Gartenmöbel. Wir hatten eine Gartenlaube, die mein Vater selbst gebaut hat und im Laufe der Zeit gab es einen kleinen Schuppen als Anbau. Heute lässt sich das ja alles schon fertig für kleines Geld kaufen (ok, damals vermutlich auch, entsprechendes Geld vorausgesetzt).

Schön war auch, selbst gepflanztes Gemüse und Obst wie Karotten, Erdbeeren, Johannisbeeren, Äpfel und Kirschen zu ernten. Die schmeckten im Vergleich zur Supermarktware wesentlich besser.

Kleingärten scheinen aber zu einer aussterbenden Spezies zu gehören. Ich sehe hier in Hannover immer wieder, dass ganze Kolonien platt gemacht werden um dort Wohnhäuser oder Industrie hinzu bauen. Die Kolonie wo unser Garten war sieht mittlerweile auch schlimm aus. Damals haben sie schon eine Straße quer durch die Kolonie gebaut und mittlerweile hat sich die benachbarte Firma VSM weiter ausgebreitet, so dass bis zum Vereinsheim (neben dem unser Garten war) alle Gärten weg sind. Unser ehemaliger Garten liegt zum Glück auf der anderen Seite des Vereinsheims und ist noch da.

Irgendwann in der Zukunft hätte ich auch gern wieder einen Garten, aber dann am liebsten ein Häuschen mit Garten und keinen Kleingarten. Ich blättere auch immer gern in den Baumarkt-Prospekten und schau mir die Gartensachen an. Da gibt’s ja schon einige nette Sachen. Wenn der Garten groß genug wird, dann wäre so ein Aufsitzrasenmäher cool. 🙂 So mit eigenen Häuschen zum Parken. Und ich würde da so ein Bewässerungssystem verlegen, das man per Computer steuern kann. Also so eins, wo die Schläuche direkt in den Beten und im Rasen verlegt sind.

Hach, je mehr ich drüber nachdenke: so ein Garten ist schon cool. Was man da so alles machen kann, so gartentechnisch. 🙂

Meine iPod Historie – vom 1. iPod zum iPod touch

Letztens gab’s hier ja den Überblick über meine Macs.
Heute geht es um iPods. Da gab’s ja über die Jahre so einige. Hier mal ein Überblick über aktuell erhältliche Modelle.

Anfangen möchte ich allerdings noch etwas früher, ich hatte schon einen MP3-Player, als die meisten nicht mal wussten, was MP3 ist. Ich hatte damals, das muss 1999 gewesen sein, einen Pontis SP-504. Der war riesig groß (wog dafür aber fast nichts) und hatte Platz für zwei MMC-Karten (selbes Format wie SD-Karten). Mein Modell hatte mit einer MMC-Karte ganze 32 MB(!) Speicherplatz. Also knapp 10 Songs, dann war der voll. Man konnte aber natürlich weitere MMC-Karten kaufen (wenn man das Geld hatte, die waren damals schweineteuer) und dann unterwegs wechseln.

2001 kam dann der erste iPod heraus. Im Vergleich zu dem Pontis war der gigantisch groß: ganze 5 GB(!) Platz hatte der. Genug für 1000 Songs. Realisiert war das durch eine eingebaute Festplatte. Den hab ich dann auch Anfang 2002 gekauft. War im Vergleich zum Pontis richtig schwer, aber auch richtig toll. Riesiges monochrom-Display und das Scrollrad um schnell durch die Musiksammlung zu navigieren. Das hat einfach so super funktioniert. Das vermiss ich auf dem iPhone auch immer noch.
Toll war auch, dass man den mit iTunes verwaltet hat und darüber die Lieder, Alben, Playlisten übertragen hat. Vorher musste man das ja auf Dateiebene kopieren. Wesentlich komfortabler.

iPodiPod Rückseite

Mein nächster iPod war dann 2004 oder 2005 ein iPod mini mit 4 GB. War zwar weniger Platz, dafür war der auch wesentlich kleiner und leichter. Auch hier war immer noch eine Festplatte eingebaut. Ein Micro-Drive von IBM.

iPod mini

2005 hatte ich auch mal einen iPod shuffle 1. Generation. Dieser weiße, der aussah wie ein USB-Stick. Mit ganzen 512 MB Speicherplatz. Aber mehr macht bei einem iPod ohne Display eh kaum Sinn.

iPod shuffle

Die nächste Stufe danach war Anfang 2006 dann ein iPod nano der ersten Generation. Das war der erste iPod mit Flash-Speicher statt Festplatte. Der war so klein, dünn und leicht. Und sogar mit Farbdisplay. Das war mein letzter Scrollrad-iPod.

iPod nano vor einem Motorola Razr
iPod nano vor einem Motorola Razr

Danach kam dann 2007 ein iPod touch der 1. Generation mit 16 GB, der bald durch ein iPhone abgelöst wurde. Und dabei bin ich dann geblieben. Ist zwar nicht so komfortabel, da ohne Rad, aber es schlägt natürlich jeden iPod, da man das iPhone immer dabei hat und auch Musik über das Internet streamen kann.

iPod touch

Am besten gefallen von allen iPods hat mir der iPod nano, weil er trotz der geringen Größe alle Funktionen bot, die man von einem iPod erwartet.

iPhone geklaut :-( Bitte helft mir!

Mir wurde vier Tage vor Weihnachten mein gerade einmal etwas über einen Monat altes iPhone geklaut. 🙁

Leider hab ich als armer Azubi kein Geld, mir ein neues zu kaufen und die Versicherung zahlt auch nicht.

iPhone geklaut

Deswegen habe ich eine Webseite gebaut und hoffe, Ihr könnt mir helfen.
Und wenn es nur durch Teilen in Eurem sozialen Netzwerk ist.

Vielen, vielen Dank!

Macht Backups!

Ich hatte schon öfter das Vergnügen, Daten zu verlieren. Es ist nunmal einfach so, dass Festplatten garantiert irgendwann kaputt gehen und man ab und zu auch selbst Schuld am Datenverlust ist, weil man aus versehen irgendetwas gelöscht oder überschrieben hat.

Mein erster Datenverlust war damals in den 90ern auf dem Apple Performa 630. Dieser hatte eine 250 MB Festplatte. Da ist dann plötzlich das Dateisystem kaputt gewesen. Folge: alle Daten weg. Und am schlimmsten: ich hatte kein Backup. Denn damals war das große Problem: worauf hätte man denn Backups machen sollen?

Als Speichermedien gab es damals Disketten, externe Festplatte und später ZIP-Laufwerk und CD-Brenner. Zu der Zeit des Datenverlusts (dürfe 1996 gewesen sein) hatte ich bis auf Disketten nichts davon. Aber eine Sicherung von 250 MB auf 1,44 MB Disketten macht keinen Spaß, also hab ich’s nie gemacht.

Später hatten wir dann ein ZIP-Laufwerk mit 100 MB Disks. Da konnte ich dann wenigstens die wichtigen Dinge sichern.

Später gab es dann einen CD-Brenner und da passt richtig viel drauf (650 MB), da hab ich die ein oder andere Sicherungs-CD gebrannt. Die sind aber vermutlich heute alle nicht mehr lesbar, da es recht billige Rohlinge waren. Aber so wirklich wichtiges war da jetzt eh nicht dabei.

Hardwaredefekte hatte ich schon, allerdings waren da meist keine wichtigen Daten drauf, oder ich hatte ein Backup. Logische Dateisystem-Probleme waren schon häufiger.

Springen wir in die Gegenwart: aus Fehlern lernt man und deswegen ist mein heutiges Backup ziemlich redundant. Dank Apples Time Machine geht die Sicherung heute automatisch. Eine Sicherung läuft auf meinem Synology NAS, eine weitere läuft wöchentlich auf eine externe Festplatte. Außerdem nutze ich einen Online-Dienst, wo meine Daten (natürlich verschlüsselt) irgendwo im Internet gespeichert werden.

So ein sogenanntes Offsite-Backup ist sinnvoll, denn mehrere Sicherungen zu Hause helfen eben nichts, wenn das Haus abbrennt.

Für Firmen ist so ein Online-Backup meist weniger geeignet, da dort einfach wesentlich mehr Daten anfallen, die gar nicht schnell genug übertragen werden können. Außerdem hat man dort meist schon eigene Backup-Lösungen, die meist auf Bändern sichern. Hier gibt es das gleiche Problem, dass man die nicht im Büro lagern sollte. Aber auch hierfür gibt es Dienstleister, die diese Bänder extern verwahren (klimatisiert, mit Zugangskontrollen geschützt und nur protokollierter Zugriff) und die schnellen Zugriff ermöglichen, wenn mal etwas passiert ist.

Für Privat ist das etwas übertrieben, da man meist weder auf Bändern sichert, noch so hohe Anforderungen hat.

Eine günstige Alternative für Privat sind externe Festplatten, die man regulär an einem anderen Ort lagert (bei Freunden, Eltern, etc.) und regelmäßig mitnimmt um dort eine Sicherung zu machen.

In der Praxis scheitert so etwas an der Faulheit der Menschen. Deswegen ist so ein Backup, dass immer im Hintergrund läuft und wo man sich um nichts kümmern muss, wesentlich besser.

Meine Empfehlung: macht Backups! Je mehr und weiter verteilt, desto besser! Aber predigen nützt ja selten was, man muss erst einen Datenverlust erleiden, bevor man dazulernt. War bei mir ja nicht anders. 🙂

Sascha Grammel live

Am Freitag war ich mit meinem Schatz bei Sascha Grammel im Theater am Aegi.

Falls den jemand nicht kennt, das ist ein ganz toller Bauchredner.

Hier ein Ausschnitt aus dem alten Programm:

Uns hat er natürlich sein neues Programm „Keine Anhung“ gezeigt.
Wir haben die ganze Zeit nur gelacht. 😀

Sascha Grammel Theater am Aegi

Hat sich also echt gelohnt!
Danke, Schatz!

PS: Desimo war auch da (aber nur als Zuschauer, bzw. hinter der Bühne).