Digitalisierung von Uni-Mitschriften

Ich studiere ja nun seit Mai nicht mehr, habe aber über die Jahre locker 1,5 Regalmeter an Mitschriften der verschiedenen Vorlesungen gesammelt.

Nun bin ich eigentlich überhaupt kein Freund von Papier und schon gar nicht von Platzverschwendung. Also hab ich mir überlegt, dass ich den ganzen Kram entsorge.

Allerdings ist manches davon vielleicht doch noch mal ganz hilfreich für später (sei es für die Ausbildung oder für den Job). Darum habe ich angefangen, das Zeug einzuscannen.

Nun wäre das mit meinem alten Flachbettscanner ein extrem zeitraubendes und nerviges Unterfangen geworden. Dazu kommt noch, dass der Scanner auch nur noch unter Windows lief, weil es keine aktuellen Mac-Treiber mehr gab.

Zum Glück gab es vor ein paar Monaten ein nettes Angebot bei Media-Markt für ein Multifunktionsgerät.
Es war der EPSON Stylus Office BX305F°. Ein Tintenstrahldrucker, Fax, Kopierer, Scanner und besonders toll: Einzugsscanner!

Er hat auf dem Deckel eine kleine Klappe, die man aufklappt (ist wahrscheinlich dafür, damit der Einzug nicht zustaubt, wenn man ihn nicht benutzt) und dort bis zu 30 Seiten Papier einlegt.

Die scannt er dann fleissig und auch gar nicht langsam ein. Man muss zwar dennoch daneben sitzen, denn was sind schon 30 Seiten, aber das ist 1000 mal komfortabler als mit einem Flachbettscanner.

Hier ein kleines Video, wo man sieht, wie schnell er scannt:

Und die Software ist auch ganz ordentlich und funktioniert problemlos auch am Mac. Man scannt mit dem Apple Programm “Digitale Bilder” und kann das Gescannte direkt als PDF speichern lassen. So scanne ich also immer eine ganze Vorlesung und habe am Ende ein einziges PDF. Man kann sogar zwischendrin Pausen machen und am nächsten Tag weitermachen. Er führt das PDF einfach weiter. Alles kein Problem.

Das einzig Nervige ist, dass “Digitale Bilder” wohl nicht wirklich dafür gemacht ist, viele Seiten zu verarbeiten. So ab der 100. Seite wird es sehr langsam und braucht massig RAM (so 1-2 GB). Dann scannt er die Seiten nicht mehr flott hintereinander, sondern macht zwischen den Seiten mehrere Sekunden, bzw. sogar manchmal eine Minute Pause. Das nervt schon, aber die meisten Vorlesungen sind auch gar nicht so lang.

Man kann sich auch damit behelfen, dass man die Vorlesungen auf mehrere PDF aufteilt und die fertigen PDF am Ende zusammenfügt (was am Mac z.B. mit Automator ziemlich einfach geht).

Ich scanne als Graustufen mit 300dpi, da die meisten Mitschriften eh kaum Farbe enthalten und so das Scannen schneller geht und auch die PDFs kleiner werden.

Am Ende mache ich die PDFs allerdings noch kleiner und mache noch eine nette Sache damit.
Ich lasse den Text mit der App OCRKit erkennen, was leider aber nur bei gedruckten Texten klappt. Handschrift kann der nicht lesen, aber ich habe auch kein anderes OCR-Programm gefunden, dass das könnte. Außerdem komprimiert er das PDF und wandelt die Seiten in hochkontrastive Schwarz-Weiß-Seiten um. So wird aus einem 1 GB PDF ein 100 MB PDF. Braucht weniger Platz auf der Platte und lässt sich auch schneller anzeigen im PDF-Reader. Und lesbar ist immer noch alles.
Der erkannte Text wird als Text-Ebene hinter die Bild-Ebene des PDF gelegt, so dass man diesen zwar nicht sieht, aber danach suchen kann.

Dieser Workflow funktioniert ziemlich gut und ich habe auch schon einiges geschafft.
Aufpassen muss man nur, wenn Blätter zu sehr geknickt (Papierstau) oder Heftklammern enthalten (unbedingt entfernen, sonst Papierstau oder schlimmer: Kratzer auf dem Scanner).

Hier nochmal die verwendeten Geräte und Programme:



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Home Remind, eine neue Art von ToDo-App ist da!

Home Remind, meine neue Erinnerungs-App für iPhone ist jetzt im App Store verfügbar!

Home Remind funktioniert so: Du öffnest die App auf dem iPhone, tippst die Erinnerung ein, drückst auf Senden und das war’s.

Auf deinem Mac erscheint dein ein nicht zu übersehendes Fenster mit deiner Erinnerung.

Praktisch, wenn man sich selbst an etwas erinnern muss, aber keine Zeit hat, groß eine “richtige” ToDo-App zu benutzen.

Gehe auf www.HomeRemind.com und schau es dir an.

Du brauchst einmal die Home Remind App auf dem iOS App Store UND den Home Remind Viewer aus dem Mac App Store.

Viel Spaß damit!

Ruhe in Frieden, Steve Jobs

Steve Jobs ist gestern im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben.

Ruhe in Frieden, du großartiger Mensch, Visionär und Macher!

And there may be no greater tribute to Steve’s success than the fact that much of the world learned of his passing on a device he invented.


Barack Obama über Steve Jobs

WWDC 2011 Keynote Spekulationen

Am Montag ist es mal wieder so weit. Steve Jobs hält die Keynote der WWDC 2011.

Diesmal wurde schon vorher per Pressemitteilung angekündigt, was wir denn zu sehen bekommen. Nämlich Lion, iOS 5 und iCloud. Hardware soll es keine geben, also kein neues iPhone wie in den letzten Jahren.

Die großen Fragen sind jetzt natürlich: wann kommen diese Produkte raus und was umfassen sie?

Ich hoffe ja, dass es Montag das Update auf Mac OS X 10.6.8 gibt, das als Voraussetzung für den Mac App Store Download von Lion gilt. Und man Lion dann direkt am gleichen oder zumindest am folgenden Tag herunterladen können wird. Dagegen spricht allerdings, dass es noch keine Golden Master (GM) Version von Lion gibt. Meist war es so, dass die Entwickler diese einige Zeit vorher bekamen und die Endnutzer sich noch etwas gedulden mussten. Wobei die GM und die Endversion sich im Allgemeinen gleichen. Da Apple allerdings vermutlich überwiegend auf den Vertrieb per Mac App Store setzt, könnte man auch direkt am Montag den Download für alle freigeben. Schließlich werden gefundene Bugs in der GM Version eh erst mit einem 10.7.1 Update behoben. Aktuelle Gerüchte berichten vom 14. bzw. 17.6. als Release-Datum von Lion. Wir werden sehen.

Die Funktionen von Lion sind ja schon hinreichend bekannt: Vollbildmodus, Launchpad mit Ordner und Darstellung wie bei iOS, neue Exposé Ansicht Mission Control, automatische Speicherung und Versionierung von Dokumenten, Festplattenkomplettverschlüsselung und noch ein paar Dinge mehr. Was bislang noch nicht bekannt ist, aber sicher noch hinzukommt, wird die iCloud-Integration sein. Wie auch immer die aussehen mag.

Spannend wird es bei iOS 5. Da kann ich mir viel vorstellen, was man einbauen, bzw. ändern könnte, aber was nun wirklich kommt weiß natürlich niemand.

Wichtigste Änderung wäre wohl ein besseres Benachrichtigungssystem. Also keine Push-Nachrichten mehr in einem Popup-Fenster, die verschwinden, wenn eine neue kommt, sondern eher so eine Liste wie bei Android und anderen Systemen. Wie das allerdings genau aussehen könnte weiß ich auch nicht. Da könnten dann auf jeden Fall alle Benachrichtigungen landen: Push-Nachrichten, Neue e-Mails, Anrufe, SMS, etc.

Viele wünschen sich auch Widgets auf dem Startbildschirm so wie bei Android. Um z.B. schnell das Wetter oder die aktuellen Termine anzeigen zu können. Da bin ich aber zweigespalten. Eigentlich ist das eine nette Sache, andererseits verbraucht das extrem viel Platz. Ich habe aktuell schon 6 Seiten mit Ordnern um alle Apps unterzubringen. Wenn jetzt noch Widgets dazukommen wird es eng. Würde dann wohl auf jeden Fall Wetter, Termine, Aufgaben und Twitter oder so als Widget nehmen. Also ich bin gespannt ob das wirklich kommt und wie das dann umgesetzt sein könnte. Die Android-Lösung ist ja auch eher doof, dass man zwar Widgets und Programme auf die Screens legen kann, aber die komplette Programmliste dann hinter einem Button größtenteils unsortiert liegt. Ich hab ja nicht umsonst alles thematisch in Ordnern sortiert…

Auch ne schöne Funktion wäre eine sinnvollere Nutzung des Lockscreens. Da könnte man diese Benachrichtigungsliste anzeigen und auch Termine oder eben beliebige Widgets. Können andere schon lange, ist also mal längst überfällig.

So halb rausgerutscht ist ja auch eine automatische Updatefunktion für Apps. Momentan meldet der App Store zwar, wenn es Updates gibt, man muss sie aber selbst anstoßen, damit was passiert. Das soll wohl in Zukunft automatisch im Hintergrund geladen und installiert werden. Vermutlich nur im WLAN (schließlich will man dafür ja nicht sein mobiles Datenvolumen opfern). Für mich stellt sich nur die Frage: wann macht er die Updates? Zu einer festgelegten Zeit, z.B. Nachts? Oder immer dann, wenn eine App aktualisiert wurde? Was ist wenn ich die App grad dringend nutzen will, er aber grad mit Aktualisieren derselben beschäftigt ist? Ich bin gespannt.

Manche wünschen sich auch eine Over-the-Air iOS Aktualisierung. Momentan braucht man dafür ja einen Computer. Also ich persönlich brauche das nicht, ich synce oft und gerne mit iTunes am Mac. Für manche, speziell iPad-Nutzer, die ihr iPad als alleinigen PC benutzen, bzw. iPhone-Nutzer, die nix vom syncen wissen, wäre das sicher ganz praktisch. Vorausgesetzt, das funktioniert auch gut. Wenn dabei was schief läuft muss es trotzdem noch einen Notfallsmodus geben, über den man das wieder repariert bekommt. Und ohne Rechnersync hat man auch kein Backup der Daten… Könnte in manchen Fällen aber auch problematisch werden. Eventuell hilft auch dabei die iCloud!?

Was noch schön wäre: Schnellzugriff auf Einstellungen. Also WLAN, Bluetooth, etc. an/aus. Nen Werbeblocker für Safari, bzw. die Unterstützung für Extension. Wenn die iPod App mal endlich Lieder überblenden könnte wäre auch nett. Aber keine Ahnung, ob die Hardware das kann. Eingebaute Todo-Liste, so dass man keine Drittapps mehr bräuchte hätte auch was.

Ansonsten fehlt mir eigentlich nicht wirklich was. Aber Apple hat sicher noch ein paar Ideen was sich noch verbessern ließe.

Bleibt nur noch die iCloud. Die könnte ja so ziemlich alle beinhalten. Ersatz oder Ergänzung zu MobileMe? Also Kalender, Kontakte, e-Mail. Oder ist sie nur für Musik da und man kann seine Musik drahtlos mit iOS Geräten syncen, bzw. streamen? Oder macht sie das alles zusammen? Oder ist da noch mehr drin? Generische Synclösung für Drittapps?

Am Ende bleibt noch die Frage nach den Preisen. Lion wird vermutlich unter 50 € kosten. Snow Leopard hat 30 € gekostet, war aber auch nur ein Bugfix-Update. Leopard hat 130 € gekostet. Wenn ich mir die Preise im Mac App Store so anschaue und zu welchen Dumping-Preisen Apple seine eigenen Produkte dort verkauft, gehe ich fest von einem Preis unter 50 € aus.

iOS 5 wird natürlich kostenlos werden. Wenn ich Pech habe aber erst ab dem iPhone 4 laufen…

iCloud ist entweder in Lion und iOS 5 kostenlos mit dabei oder wird billiger als das jetzige MobileMe angeboten. Also für weniger als 79 €/Jahr. Es ist zwar vermutlich mehr drin, aber Amazon und Google bieten ähnliches kostenlos an, da wird sich Apple mit solch hohen Preisen wohl nicht durchsetzen.

Montag Abend sind wir schlauer. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt und hoffe, dass es zumindest irgendwas direkt am Montag schon zu kaufen, bzw. runterzuladen gibt.

Apples Tablet

Im Januar soll ja wohl Apples “Tablet” kommen.

Dazu gibt’s bei Joy of Tech zwei lustige Cartoons.

Der hier ist richtig cool, gibt’s den auch als Poster?

Dieser hier ist auch toll, kann ich mir lebhaft vorstellen.

Phänomenal daneben gelegen

Interessanter Kommentar von CNN von 1997 zum damaligen Kauf NeXTs durch Apple.

Quintessenz: das wird nicht funktionieren, NeXT ist doof.

Tja, heute wissen wir, wie gut das doch alles funktioniert hat.

Damals kam durch diesen Kauf Steve Jobs zurück zu Apple und hat es dorthin gebracht, wo es heute ist.

Die Alternative damals war BeOS zu kaufen, aber zum Glück wurde NeXT gekauft. Aus Entwicklersicht die bessere Entscheidung. NeXTs-Framework, alias Cocoa ist einfach toll. Kann man nicht anders sagen. Das Framework von BeOS soll mehr so “na ja” gewesen sein.

BeOS hatte einige nette Konzepte, die Apple ruhig in Mac OS X einbauen könnte, aber ansonsten war NeXT-Step die bessere Wahl.

NTFS schreiben mit Snow Leopard

Mac OS X kann ja schon länger NTFS lesen.

Schreiben ging bislang nur mit MacFUSE/NTFS-3g oder Paragon NTFS.

Snow Leopard kann das jetzt auch direkt. Es ist allerdings nicht aktiviert.

Mit diesem kleinen Programm kann man das aber aktivieren.

Funktioniert hier bislang problemlos.

Aber natürlich: ohne Gewähr!

Wird vermutlich seine Gründe haben, warum es nicht standardmäßig aktiviert ist…

WWDC 2009

Na das war doch mal eine WWDC-Keynote.

Hab diesmal keine Textticker gelesen, sondern auf den Stream gewartet.

Ist schon spannender, wenn man nicht weiß, was als nächstes kommt, aber dieses Warten auf den Stream. Das hat vielleicht gedauert.

Weiß nicht, ob ich mir das nochmal antue.

Nun zu den Neuerungen:

Alle Alu-MacBooks heißen nun MacBook Pro. Hätte ich echt nicht erwartet. Aber nun ja, ist ja nur der Name. Dann haben die 13” MacBook Pros nun endlich wieder FireWire und zwar direkt FW800. War aber eigentlich zu erwarten, nachdem der neue Mac mini das auch bekommen hat.

Nett, aber blöd für mich. So habe ich das einzige Intel-MacBook, das kein FireWire hat (MacBook Air mal ausgenommen).

Hab mich aber mittlerweile dran gewöhnt, kein FW zu haben. Läuft die externe Festplatte halt ein wenig langsamer…

Dann noch etwas, was ich nicht erwartet hätte: ein SD-Card-Slot.

Wozu? Man kann doch alle Kameras auch per USB anschließen und SD-Card-USB-Reader kosten doch nix. Und die gibt’s auch schon in klein.

Und dafür haben sie auch noch den Audio-In gekillt. Das MacBook Pro hat nun nur noch einen kombinierten Ein- und Ausgang. Und Eingang noch nicht mal digital. Wer also damit was aufnehmen will und es sich gleichzeitig auch anhören will, braucht wohl ein Audio-Interface für USB oder FireWire. Sehr sinnvoll. Wo ist das denn Pro?

Beim 15” Modell bleiben zwar die Audio-Ports vorhanden, dafür fällt der ExpressCard-Slot weg. Dafür gibt’s nun auch da nen SD-Card-Slot. Ziemlich blöd für die Leute, die den Slot nutzen. Laut Apple sind’s aber nur 1%. Mir würden da schon Anwendungen einfallen: UMTS-Karte (gibt zwar diese USB-Sticks, aber die ragen ja soweit raus und das ist etwas blöd) oder viel interessanter: eine eSATA-Karte. Denn FW800 ist immer noch langsamer als eSATA. Also nix mehr mit schnellen externen Platten.

Wer das möchte, muss das 17” MBP nehmen, dort bleibt der ExpressCard-Slot noch. Mal sehen, wie lange.

Ach ja, alle MacBook Pros haben nun nen fest eingebauten Akku, der länger läuft, was sowohl die Laufzeit als auch die Lebensdauer betrifft. Wäre für mich kein Problem, da ich meinen Akku eh nur wechsel, wenn er kaputt ist und das geht beim neuen wohl immer noch. Macht dann wohl nur der Händler. Dafür aber längere Laufzeit: bis zu 7 Stunden. Das hätte schon was.

Aber wie dem auch sei: alles keine Gründe, upgraden zu wollen oder neidisch zu sein. Mein Alu-MacBook wird mich noch eine längere Zeit begleiten.

Vorallem, da Snow Leopard Vorteile aus meinem Grafikchip, dem nVidia 9400M zieht. Damit kann dann in QuickTime die H.264-Beschleunigung genutzt werden und OpenCL läuft damit auch. Sodass mein MacBook durch Snow Leopard einen schönen Leistungsschub erfahren dürfte.

Zu Snow Leopard gab’s in der Keynote nicht wirklich was neues. Fast alles was gezeigt wurde, gab’s auch vorher schon auf diversen Seiten zu sehen. Einzig Bertrand Serlets Akzent war lustig. “Snooh Leh-poord”. Wirklich interessant war nur der Preis: 29 €, wenn man schon Leopard hat. Das ist doch mal wirklich fair. Ist gekauft.

Dann gab’s nochmal was zum iPhone OS 3.0. Für mich nicht wirklich neu oder interessant, weil ich als Entwickler sowieso schon länger die Beta-Versionen von 3.0 im Einsatz habe. Da ich aber das erste iPhone habe, wird ja vieles nicht unterstützt: kein MMS, kein A2DP-Audio-Streaming, kein GPS, etc.

Aber, da es dann ja bald das neue iPhone 3G S geben wird, wird sich das wohl demnächst ändern. Sobald ich meinen Vertrag verlängern kann. Das dauert leider noch ein paar Monate, aber das übersteh ich schon noch. Vielleicht sind bis dahin ja auch die Kinderkrankheiten der ersten Modelle weg.

Das iPhone 3G S ist jetzt nichts revolutionär neues, aber wenn man vom ersten iPhone darauf umsteigt sicher toll. Denn es ist wesentlich schneller als das alte 3G. Doppelt so schnell in vielen Bereichen. Und da das 3G ja auch schon schneller ist als mein iPhone, werd ich das noch viel mehr merken.

Und dann die Funktionen: dann hab ich auch endlich GPS und dann sogar gleich mit Kompass, so dass man auch genau weiß, wo man sich befindet. Und endlich HSDPA. EDGE ist teilweise schon recht lahm und nervig. Vorallem bei größeren Webseiten. MMS darf ich dann auch schicken. Und A2DP geht dann. Yeah. Und natürlich: Video-Aufnahmen. Und so wie es gezeigt wurde endlich funktionierend. Wenn ich mir da meine bisherigen Handys vor dem iPhone angucke: die konnten zwar Video, aber es war winzig, Bewegungen gingen gar nicht gut und die Qualität war auch mies. Das iPhone soll aber nun in VGA mit 30fps aufnehmen und dabei Autofokus, Weißbalance, etc. bieten. Das könnte schon was werden. Das gleiche bei den Fotos. Endlich Autofokus und Makromodus. Und 3 Megapixel. Da kann ich meine Digitalkamera ja dann wegwerfen. Die hat auch nur 3 MP. :-)

Und das neue iPhone hat mehr Speicherplatz. Meine 8 GB sind eigentlich fast immer voll. Muss dauernd was löschen um neues draufzupacken. Da wäre mehr schon schön. Am besten gleich das 32 GB Modell. Das dürfte dann erstmal reichen.

Na, ich freu mich auf jeden Fall schon drauf.

Bin dann aber mal auf die Gebrauchtpreise für das erste iPhone gespannt. Kann meins dann wahrscheinlich besser behalten als verkaufen…

Auch noch interessant bei der Keynote fand ich TomTom. Mit iPhone OS 3.0 sind ja dann auch Navigationsprogramme erlaubt. Würde ich mir dann zum neuen iPhone wohl auch dazu holen. Allerdings hab ich gelesen, dass Navigon wohl eine bessere Darstellung hat. Aber das wird man dann sehen. Bzw. es hängt auch vom Preis ab. Wenn die da genauso viel für haben wollen, wie für ein normales Navi, dann lohnt das nicht wirklich.

ssh -X

Hab gerade “ssh -X” entdeckt.

Das ist ja richtig cool. Linux-Programme von anderen Rechnern ganz einfach lokal unter Mac OS X laufen lassen. Ohne so Krücken wie VNC.

Sehr nett.

Anwendung: einfach mit ssh -X user@server.tld verbinden und dann ein grafisches Programm starten. Zum Beispiel firefox. Und schon wird es mittels Apples X11 auf dem Mac angezeigt.