ConventionCamp 2012

Am 27.11. war ich beim ConventionCamp. Da t3n Mitorganisator ist, durften wir mit der kompletten Firma dorthin.

War ziemlich cool. :-)

Das Convention Camp ist eine Mischung aus normaler Konferenz und Barcamp. Es gibt also feste Redner und freie Sessions, für die sich jeder bewerben konnte. Wer dann letztlich vortragen darf, wird durch eine Abstimmung festgelegt.

Keynote-Speaker war Julian Assange von Wikileaks, der natürlich nicht live da war, sondern per Skype aus der ekuadorianischen Botschaft in London sprach (da er sonst festgenommen würde). Leider konnte ich die Keynote nicht sehen, da ich zu der Zeit unseren t3n-Stand betreuen musste. Aber was ich so von den anderen gehört habe, hab ich auch nicht viel verpasst.
Das was er gesagt hat, war wohl einigermaßen interessant, allerdings war die Art und Weise wohl weniger toll: Minutenlang aus seinem Buch vorgelesen, Ton & Bild asynchron, Aussetzer…

Hier ein Video vom ConventionCamp.

Interessante Vorträge:
future cash – Die Zukunft des Bezahlens von André M. Bajorat.
War allerdings mehr ein Überblick über die gegenwärtigen Bezahlmethoden.

Der Culture Code – moderne, internationale Office-Kultur von Catherine Gall
Vergleich verschiedener Büro-Arten in der ganzen Welt. Ziemlich spannend.

Erfolgreich Bloggen oder der Unterschied zwischen Ehrgeiz und Leidenschaft von Sascha Pallenberg
Sascha erzählt die Geschichte, wie er erfolgreicher Tech-Blogger geworden ist. Auch mal interessant und recht kurzweilig.

Das QR-Code Experiment von Tim Rademacher
Überall auf dem Camp waren QR-Codes verteilt. In der Session wurde die Auswertung gezeigt, welche Codes am häufigsten gescannt wurden.
Außerdem waren noch ein paar nette Anwendungen/Designs für QR-Codes zu sehen.

PS: Das Essen war auch lecker und vor allem reichlich. Also kann man hingehen. :-)
Und für Schüler/Studenten ist der Eintritt sogar kostenlos. Ansonsten einfach Blogger werden und für 39 € reinkommen. ;-)

PPS: Hier ein weiterer Bericht mit Fotos.

Update: Wie konnte ich das vergessen: mein Arbeitgeber hat natürlich auch einen Bericht über das ConventionCamp gepostet.

Digitalisierung von Uni-Mitschriften

Ich studiere ja nun seit Mai nicht mehr, habe aber über die Jahre locker 1,5 Regalmeter an Mitschriften der verschiedenen Vorlesungen gesammelt.

Nun bin ich eigentlich überhaupt kein Freund von Papier und schon gar nicht von Platzverschwendung. Also hab ich mir überlegt, dass ich den ganzen Kram entsorge.

Allerdings ist manches davon vielleicht doch noch mal ganz hilfreich für später (sei es für die Ausbildung oder für den Job). Darum habe ich angefangen, das Zeug einzuscannen.

Nun wäre das mit meinem alten Flachbettscanner ein extrem zeitraubendes und nerviges Unterfangen geworden. Dazu kommt noch, dass der Scanner auch nur noch unter Windows lief, weil es keine aktuellen Mac-Treiber mehr gab.

Zum Glück gab es vor ein paar Monaten ein nettes Angebot bei Media-Markt für ein Multifunktionsgerät.
Es war der EPSON Stylus Office BX305F°. Ein Tintenstrahldrucker, Fax, Kopierer, Scanner und besonders toll: Einzugsscanner!

Er hat auf dem Deckel eine kleine Klappe, die man aufklappt (ist wahrscheinlich dafür, damit der Einzug nicht zustaubt, wenn man ihn nicht benutzt) und dort bis zu 30 Seiten Papier einlegt.

Die scannt er dann fleissig und auch gar nicht langsam ein. Man muss zwar dennoch daneben sitzen, denn was sind schon 30 Seiten, aber das ist 1000 mal komfortabler als mit einem Flachbettscanner.

Hier ein kleines Video, wo man sieht, wie schnell er scannt:

Und die Software ist auch ganz ordentlich und funktioniert problemlos auch am Mac. Man scannt mit dem Apple Programm “Digitale Bilder” und kann das Gescannte direkt als PDF speichern lassen. So scanne ich also immer eine ganze Vorlesung und habe am Ende ein einziges PDF. Man kann sogar zwischendrin Pausen machen und am nächsten Tag weitermachen. Er führt das PDF einfach weiter. Alles kein Problem.

Das einzig Nervige ist, dass “Digitale Bilder” wohl nicht wirklich dafür gemacht ist, viele Seiten zu verarbeiten. So ab der 100. Seite wird es sehr langsam und braucht massig RAM (so 1-2 GB). Dann scannt er die Seiten nicht mehr flott hintereinander, sondern macht zwischen den Seiten mehrere Sekunden, bzw. sogar manchmal eine Minute Pause. Das nervt schon, aber die meisten Vorlesungen sind auch gar nicht so lang.

Man kann sich auch damit behelfen, dass man die Vorlesungen auf mehrere PDF aufteilt und die fertigen PDF am Ende zusammenfügt (was am Mac z.B. mit Automator ziemlich einfach geht).

Ich scanne als Graustufen mit 300dpi, da die meisten Mitschriften eh kaum Farbe enthalten und so das Scannen schneller geht und auch die PDFs kleiner werden.

Am Ende mache ich die PDFs allerdings noch kleiner und mache noch eine nette Sache damit.
Ich lasse den Text mit der App OCRKit erkennen, was leider aber nur bei gedruckten Texten klappt. Handschrift kann der nicht lesen, aber ich habe auch kein anderes OCR-Programm gefunden, dass das könnte. Außerdem komprimiert er das PDF und wandelt die Seiten in hochkontrastive Schwarz-Weiß-Seiten um. So wird aus einem 1 GB PDF ein 100 MB PDF. Braucht weniger Platz auf der Platte und lässt sich auch schneller anzeigen im PDF-Reader. Und lesbar ist immer noch alles.
Der erkannte Text wird als Text-Ebene hinter die Bild-Ebene des PDF gelegt, so dass man diesen zwar nicht sieht, aber danach suchen kann.

Dieser Workflow funktioniert ziemlich gut und ich habe auch schon einiges geschafft.
Aufpassen muss man nur, wenn Blätter zu sehr geknickt (Papierstau) oder Heftklammern enthalten (unbedingt entfernen, sonst Papierstau oder schlimmer: Kratzer auf dem Scanner).

Hier nochmal die verwendeten Geräte und Programme:



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Duke Nukem Forever kommt im Juni

Duke Nuken Forever, die ewige Vaporware, kommt nun also wirklich am 10. Juni.

Hier ein kleiner Trailer:

Sieht auf jeden Fall lustig aus.

Wird wohl sonst ein klassischer Shooter sein, aber das muss ja nichts schlechtes sein.

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CeBIT 2011

So, letzten Freitag war ich auch auf der CeBIT.

Habe für den Eintritt mal die Möglichkeit genommen, das über den neuen Personalausweis (nPA) zu machen.

Da gab’s einen extra Schalter mit einer Frau, die einem das alle erklärt hat. Perso in Kartenleser stecken, gucken was das Programm schönes anzeigt. Zum Beispiel wer da was will und was es will. Es wurde übrigens nur das Pseudonym abgefragt, damit sich niemand mehrere Tickets holt. (Die Daten werden nach der CeBIT gelöscht, sagte man mir.) Bestätigen, PIN eingeben. Fertig.

Hatte ja gedacht, jetzt wird das Ticket ausgedruckt. Aber nö, die hatte das schon unter der Theke liegen. Also hätte man diese Beschränkung auf ein Ticket pro nPA nicht, dann hätte man auch nur den Perso vorzeigen und dafür das Ticket bekommen können. Aber na ja, war wohl eh eher so eine Demo-Anwendung, damit man den nPA auch mal benutzen kann.

Die CeBIT selbst war ziemlich langweilig. Es waren wieder mehr Aussteller und Besucher da. Oder es kam mir nur so vor, weil alles etwas konzentrierter war.

Ne, gelohnt hat sich das nicht. Gäb’s das Ticket nicht umsonst, würde ich da auch garantiert nicht hingehen.

Immerhin hab ich zwei “Promis” gesehen: Georg Schnurer von der c’t, bzw. von c’t TV, stand am Heise-Stand rum und Sascha Lobo lief an uns vorbei, der war wohl auf dem Weg zur Webciety-Bühne.

Basisleser für den neuen Personalausweis in der ComputerBILD

Auf der aktuellen Ausgabe der ComputerBILD (DVD-Ausgabe für 3,70 €, seit dem 04.12.2010 im Laden) klebt ein sogenannter Basisleser für den neuen Personalausweis (nPA). Normalerweise kostet der Leser 35 €. Der Staat zahlt den aber aus dem Konjunkturpaket II. Falls man lieber einen besseren Leser haben möchte, kann man die CD-Ausgabe der aktuellen ComputerBILD kaufen, dort liegt ein Gutschein bei, mit dem man z.B. den Standard-Leser statt für 65 € für 35 € bekommt. Allerdings gibt es bislang nur den Basisleser, die anderen Leser sind noch nicht zertifiziert und kommen erst Anfang 2011 raus.

Im Gegensatz zum Standard- und Komfortleser besitzt der Basisleser weder ein Display noch eine Tastatur. Man muss also die PIN über die Tastatur des Computers eingeben. Was potentiell unsicherer ist, da z.B. ein Keylogger diese mitschneiden könnte. Wobei die PIN allein nicht viel nützt, schließlich benötigt der Hacker auch noch die Smartcard, bzw. den nPA.

Beim Standard- und Komfortleser wird die PIN über die Tastatur des Lesers eingegeben und kann nicht mitgeloggt werden. Außerdem haben die Leser ein Display, so dass man sieht, wofür man da gerade die PIN eingibt. Ist natürlich wesentlich sicherer, aber eben auch teuer. Ab dem Standardleser lassen sich auch Karten, die nicht per Funk laufen, also Bank-, Geld- und SIM-Karten lesen, sodass man damit z.B. auch sicheres HBCI-Banking machen könnte.

Wer das aber alles nicht braucht und seinen Rechner mit einem aktuellen Virenschutz ausstattet und beim Surfen im Netz das Gehirn nicht ausschaltet, dürfte auch mit dem Basisleser gut zurechtkommen.

Der Basisleser kann den nPA lesen, sobald die AusweisApp überarbeitet wurde (was am 03.01.2011 sein soll). Dann kann man damit die eID-Funktion des neuen Persos nutzen.

Man kann mit dem Baisleser aber auch aktuell schon etwas anfangen, denn es liegt eine Smartcard bei, mit der man sich z.B. bei Strato oder der ComputerBILD-Webseite anmelden kann oder über die Seite mein-cockpit.de bei StudiVZ, Amazon und Co. Unter Windows kann man sich auch per Karte am Rechner anmelden, Daten verschlüsseln, sowie bis zu 1000 Zeichen auf der Karte selbst ablegen.

Die Treiber sowie Plugins für den Browser gibt es aktuell für Windows, Mac OS X und Linux. Die AusweisApp soll es auch für diese drei Systeme geben, am 3.1. wird aber erstmal nur die Windows-Version zur Verfügung stehen… Die Mac-Version war ursprünglich für den 30.11.2010 angekündigt. Die Windows-Version war eigentlich auch schon Anfang November verfügbar, wurde aber wegen einer Sicherheitslücke wieder von der BSI-Seite entfernt und wird seitdem überarbeitet.

Ich war sehr überrascht, dass aktuell ohne die AusweisApp auch schon eine Nutzung des Lesern und der beigelegten Smartcard am Mac möglich ist. Funktionierte nach anfänglichen Schwierigkeiten (Ich hatte den Leser angesteckt, aber nix passierte. Das lag daran, dass der Leser wohl defekt ist. Denn zum Glück hatte ich zwei Leser gekauft und mit dem anderen ging es problemlos.) auch wunderbar.

Kann mich nun über die Webseite mein-cockpit.de bei Amazon und StudiVZ anmelden. Einfach nur die Smartcard auf den Leser legen, die 6-stellige PIN eingeben und den entsprechenden Dienst wählen. Funktioniert gut. Besser wäre es allerdings, wenn man sich direkt auf der StudiVZ oder Amazon-Seite per Karte anmelden könnte. Für StudiVZ ist sowas wohl geplant. Mal abwarten.

Also momentan ist der Nutzen noch recht eingeschränkt, aber im Laufe der Zeit und mit Verfügbarkeit der AusweisApp wird sich das sicherlich ändern.

Aber es schadet ja nicht, schon so einen Leser zu haben, vor allem, wenn man über 30 € spart.

So sieht der aufgeklebte Leser aus:

nPA Basisleser

Und so sieht der Leser von innen aus, recht wenig Elektronik drin.

Bei kleinen o2 Datentarifen nur noch Handynutzung erlaubt

o2 war bislang sehr vorbildlich, was Fußangeln in den Verträgen angeht.

So gibt es den o2 o Vertrag, der bei 40 € gedeckelt ist: Telefoniert und SMSst man weniger, zahlt man soviel wie man verbraucht hat. Telefoniert man ganz viel, zahlt man nur 40 €. Ist also quasi ne Flatrate, falls nötig, sonst nicht.

Die Datentarife hatten bislang auch keine Einschränkungen, VoIP und Chatten sind erlaubt, ganz im Gegensatz zur Telekom und Vodafone. Außerdem konnte man die Datenpakete auch am Computer nutzen, wenn man wollte. Ob nun per UMTS-Stick oder mit dem Handy als Modem.

Damit ist nun Schluss. Seit dem 01.06.2010 darf man die kleineren Datenpakete für 10 €, bzw. 15 € nur noch am Handy nutzen. Computer-Nutzung ist erst ab dem 25 € Tarif erlaubt.

Dabei ist das vollkommen hirnrissig. Schließlich sind die Tarife alle keine echte Flatrates. Der 10 € Tarif wird nach 200 MB übertragenen Daten auf GPRS-Geschwindigkeit runtergebremst, die beiden anderen ab 1 GB und 5 GB. Dabei ist es doch wohl völlig egal, mit welchem Gerät diese Grenzen erreicht werden. 200 MB bleiben 200 MB. Es macht am Handy ja schon keinen Spaß, nur GPRS-Speed zu haben, aber am Computer geht das ja mal gar nicht. Große Datenmengen, vor denen o2 Angst haben könnte, entstehen so sicherlich nicht.

Total schwachsinnig. Immerhin bleibt für Bestandskunden alles beim Alten, da ist Computer-Nutzung noch mit drin. Aber anscheinend nur, solange man sein Datenpaket nicht wechselt. Dann gilt das wohl als Neukunde und man hat die “tollen” neuen Konditionen.

Gilt auch, wenn man zwar schon länger nen Vertrag hat, aber jetzt erst nen Datenpaket bucht. Schwupps gelten die neuen Regeln.

Bislang konnte man o2 bedenkenlos weiterempfehlen. Jetzt ist das nicht mehr so. Keine gute Idee von o2. Da hat wohl jemand nur das Geld gesehen, dass man verdienen könnte, wenn jetzt alle den 25 € Tarif nähmen…

Ich mach das bestimmt nicht (muss ich ja als Bestandskunde auch nicht). Ich benutze den Datentarif nur ganz ganz selten am Computer. Eigentlich nur im Notfall, wenn sonst kein Internet mehr geht. Dafür bin ich nicht bereit, 15 € mehr zu zahlen.

Also liebes o2: überlegt euch den Unsinn noch mal. Den Kundenzahlen tut das bestimmt nicht gut.

Drucker kommen aus der Hölle

Ja, das ist schon was dran.

Why I Believe Printers Were Sent From Hell To Make Us Miserable

Vor allem gleich am Anfang: Drucker haben sich seit 1995 nicht groß geändert.

Stimmt eigentlich. Machen immer noch die gleichen Probleme. Die Bildqualität ist vielleicht etwas besser geworden, aber das war es auch schon.

Schlimm.