Apple Pay schon jetzt in Deutschland nutzen

Apple Pay gibt es nun schon seit 2014. In Deutschland ist es leider immer noch nicht angekommen. Vielleicht ändert sich daran etwas zur WWDC kommende Woche. Aber bislang sieht es leider eher nicht danach aus.

Es gibt aber dennoch eine Methode, wie man auch heute schon Apple Pay in Deutschland zumindest mal ausprobieren kann. Zur regulären Nutzung ist dieser Weg etwas umständlich und auch zu teuer. Apple Pay schon jetzt in Deutschland nutzen weiterlesen

Amsterdam-Städtereise: Es gibt viel zu sehen

Hier nun der zweite Teil meines Amsterdam-Reiseberichts. Zum ersten Teil hier lang.

Stadtführung in Amsterdam

Jetzt stand also die Stadtführung an. Zum Glück gab es zwei Guides, da es doch eine recht große Gruppe war, die was von der Stadt sehen wollte. Wir wurden von Rob umhergeführt. Rob kommt eigentlich aus New Jersey und ist zum Studieren nach Amsterdam gekommen. Mittlerweile spricht er fließend Niederländisch und kennt sich auch in der Stadt ganz gut aus.

Los ging es wie gesagt am National-Monument am Damplatz. Von dort Richtung Rotlichtviertel, das direkt nebenan liegt. Dieses ist lustigerweise um eine Kirche, der Oude Kerk (die alte Kirche), angesiedelt. So gibt es direkt gegenüber der Kirche Frauen in ihren Schaufenstern zu sehen. Vor der Kirche im Boden hat ein unbekannter Künstler Brüste in den Weg eingebaut.

Oude Kerk Brüste Amsterdam

Von hier führt uns der Weg an vielen interessanten Sehenswürdigkeiten vorbei. Wie zum Beispiel dem schmalsten Haus, der breitesten Brücke und sehr vielen Grachten.

Die Tour ging gute zweieinhalb Stunden und war wirklich sehr spannend und gut rübergebracht vom Rob. Zwischendrin gab es eine kleine Pause in einem Café, die aber vornehmlich dem Zweck diente, Karten für weitere Touren, wie der Rotlichttour zu verkaufen. Aber vollkommen legitim, wo doch unsere Tour kostenlos war.

Bester Laden ever!

Dort gegenüber des Cafés entdeckten wir noch einen netten Laden namens „By popular demand“ (https://www.lokalinc.com/stores/amsterdam/bpd?undefined). Man könnte ihn am ehesten als Geschenke-Laden bezeichnen. Allerdings gibt es da eigentlich nur Dinge, die man unbedingt für sich selbst braucht. Hier waren wir dann später nach der Tour nochmal und haben ein wenig gebummelt. Da gibt es von diversen mehr oder weniger hilfreichen Küchenutensilien über Lampen und Spielzeug hin zu Schmuck. Alles ein bisschen geekig. Total cool der Laden!

Die Tour endete an der Westerkerk. Besonders an der Kirche gefällt mir die türkise Krone auf dem Kirchturm. Direkt um die Ecke befindet sich das Anne Frank Haus, an dem wir noch häufiger vorbeikommen sollten.

Leider hatten wir keine Zeit uns die Kirchen von innen anzugucken, aber bestimmt kommen wir irgendwann nochmal nach Amsterdam und dann sicher auch für länger.

Nach der Tour sind wir nochmal zum schmalsten Haus zurück, weil es bei der Tour etwas zu kurz kam. Das Haus ist echt cool, das ist wirklich nur knapp breiter als die Haustür. Das kommt daher, dass man damals nach der Breite des Hauses zahlen musste, je breiter das Haus, desto teurer.

Amsterdam: Das schmalste Haus
Das schmalste Haus in Amsterdam

Ganz schön leer hier.

Danach waren wir in so einem Schicki-Micki-Einkaufszentrum namens Magna-Plaza. Na ja, so gut wie keine Kunden und überwiegend leere Läden. Aber da gibt’s einen netten Duftkerzen-Laden. Die haben echt sehr sehr merkwürdige Sorten. Die meisten rochen einfach schrecklich. Aber irgendwer wird’s wohl mögen. Da gab’s so Sorten wie Vanilla-Cupcake oder frische Bettwäsche. Strange.

Magna Plaza Einkaufszentrum
Magna Plaza: Wohl eher was für Reiche.

Eine Bootsfahrt die ist auch lustig!

Zum Abschluss haben wir noch eine Bootstour durch die Grachten gemacht. Zum Glück haben wir uns für die richtige Tour, nämlich die Small Boat Tour entschieden. Der Vorteil: kleines Boot und keine Ansagen vom Band, sondern der Captain persönlich hat uns sehr charmant die Stadt gezeigt und erklärt. War echt sehr angenehm.

Small Boat Tour Amsterdam
Grachtenrundfahrt im kleinen Boot

Spannend fand ich, wie teuer doch so Hausboote sein können. Ein stinknormaler Lastkahn, der schon Jahrzehnte alt ist und fast gar keinen Komfort bietet, kann bis zu 800.000 € kosten, wenn die Lage entsprechend gut ist. Krass. Ansonsten haben die Boote aber Wasser/Abwasser, Strom und Internet-Anschluss. Hätte ich jetzt nicht erwartet. Voll gut!

Schiefe Häuser Amsterdam
Achtung, gleich fallen die Häuser um

Bevor wir zurückfuhren, wollten wir noch nen Happen essen. Auf dem Hinweg kamen wir in der Damstraat an einer belgischen Pommesbude vorbei, die laut Schild die besten Pommes der Stadt verkauft. Leider war Abends eine sehr lange Schlange vor dem Laden, so dass wir nach nebenan zu Maoz, einer vegetarischen Schnellrestaurant mit mehreren Filialen. Die Pommes dort waren auch ganz ok.

Auf dem Rückweg war uns nicht ganz klar, wo unser Bus abfahren würde. Da wo er ankam zumindest nicht. Aber wir fanden ihn dann auf der anderen Straßenseite. Er fuhr auch pünktlich um 21:30 ab und gegen halb 2 waren wir wieder zurück in Hannover.

Fazit

Amsterdam ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Hat echt Charme mit den vielen Grachten und den drumherum in Reih und Glied stehenden Häusern. Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen dort mal eine Zeit lang zu leben. Vielleicht gewöhnt man sich dann auch an die rücksichtslosen Radfahrer, die mit wahnwitziger Geschwindigkeit durch die Touristenmasse rasen. Eine Reise ist die Stadt aber auf jeden Fall wert! Auch für mehr als einen Tagesausflug.

Payback Pay: Die Lösung aller Bezahlprobleme?

Seit Anfang des Monats gibt es mit Payback Pay ein weiteres mobiles Bezahlverfahren, das mal einen Mehrwert bietet und nicht die Zahlung an sich in den Mittelpunkt stellt. Letzteres interessiert nämlich nur einen sehr kleinen Kreis. Der große Rest ist mit der Zahlung per girocard oder Bargeld vollkommen zufrieden. Payback Pay: Die Lösung aller Bezahlprobleme? weiterlesen

Eurovision Song Contest 2016: Der Kater danach

So, die Ukraine hat also gewonnen. Mir gefällt der Song von Jamala über die Vertreibung der Tartaren von der Krim 1944 überhaupt nicht.

Für mich hat das viel zu sehr einen politischen Beigeschmack. Echt schade, dass nicht musikalisch oder nach der Performance beurteilt wird, sondern danach, wem man so politisch einen Denkzettel verpassen möchte. Es wurde doch nur soviel für die Ukraine gestimmt, damit Russland nicht gewinnt.

Die beste Lösung wäre noch gewesen, wenn Australien gewonnen hätte. Solides Lied, gute Sängerin, nette Performance. Aber für Dami Im hat es nur für Platz 2 gereicht.

Meine Favoritin Zoë aus Österreich ist leider nur 13. geworden. Sehr schade, dabei ist das so ein schöner Song und so eine lebensfrohe und hübsche Sängerin.

Und Deutschland: letzter Platz mit gerade mal 11 Stimmen, davon eine von der Georgischen Jury, zwei von den Zuschauern in Österreich und acht ebenfalls von den Zuschauern in der Schweiz. Unser Song war nun wirklich eher langweilig, aber so schlecht, dass er den letzten Platz verdient hätte, war er nun bei weitem nicht. Auch hier wird wohl wieder die politische Komponente reingespielt haben und Deutschland ist wie im letzten Jahr abgestraft worden.

Die zwölf Punkte aus Deutschland gingen übrigens nach Israel an Hovi Star.

Auch ein sehr schöner Song.

Mein Wunsch für nächstes Jahr: Lasst die Politik aus dem Spiel und bewertet rein nach den Songs!

Eurovision Song Contest 2016

Heute ist es endlich soweit: das Finale des Eurovision Song Contest 2016 findet statt!

Ich hab die Woche schon die beiden Halbfinale geguckt und bin schon richtig gespannt, wer gewinnt.
Die Quoten gehen ja sehr stark von Russland aus. Mir persönlich gefällt Österreich mit Zoë am besten. Allerdings glaube ich nicht, dass sie gewinnen wird, dafür ist das Lied auf französisch einfach nicht massentauglich genug.
Nett fand ich auch den Schweizer Beitrag. Allerdings ist sie ja schon ausgeschieden, die Rykka.

Unsere Jamie-Lee sieht zwar verrückt aus, allerdings ist ihr Song total lahm, also auch eher weit hinten anzusiedeln.

Beim Rest bin ich total unsicher.

Laut Bing sieht die Platzierung ja folgendermaßen aus:

Bing Eurovision Song Contest 2016 Prognose
Bing ESC Prognose 2016

Ich lass mich einfach überraschen und freue mich auf heute Abend!

Amazon Instant Video: Nicht der feine Ton

Endlich gibt’s die 6. Staffel Game of Thrones.

Ich hab sie wieder über Amazon Instant Video gekauft, weil ich dort auch schon Staffel 4 und 5 habe und ich sie mir so mit meinen Eltern teilen kann, die Amazon Instant Video über ihren TV aber mit meinem Account gucken.

Und voll nett von Amazon, dass die Staffel sowohl mit deutschem Ton (für meine Eltern) und englischen Ton für mich daherkommt. Ich meine früher musste man sich beim Kaif entscheiden, welche Variante man wollte.

Aber warum nur kann ich die Sprache in der Amazon App auf meinem zugegeben schon etwas älterem LG-Smart-TV nicht wechseln? Ich kann nur Untertitel einschalten, mehr nicht.

Auch ein Wechsel zum Sony Blu-Ray-Player, der auch Amazon unterstützt half nicht. Sah exakt genauso aus dort. Auch keine Option zum Wechseln der Tonspur.

Erst auf der Xbox 360 ließ sich dann auch die Tonspur wechseln.

Sagt mal Amazon: soll das so?

Na ich weiß schon, warum ich sonst eigentlich fast immer Netflix gucke.

Update: Man kann die Sprache doch wechseln. Nur nicht während die Sendung läuft. Es geht nur vorher im Menü. Allerdings muss man die Detailansicht der Folge aufrufen. Dann gibt es einen Menüpunkt „Sprache“.

Update 2: Was aber nicht geht: Englisch als Tonspur auszuwählen und gleichzeitig auch englische Untertitel angezeigt bekommen. Kann ich im Menü zwar auswählen, beim Abspielen sind es aber nur deutsche. Und im Auswahlmenü während es abspielt, kann man die Sprache nicht wechseln. Ich guck jetzt immer per AirPlay vom iPad. So ein Schrott, Amazon!

Amsterdam-Städtereise: Eine Busfahrt, die ist lustig

Vorletztes Wochenende war ich zum ersten Mal im „Urlaub“ mit meiner Freundin. Wir hatten uns eine Städtereise nach Amsterdam rausgesucht und zwar mit dem Bus. Puhh. Klingt erstmal anstrengend und nicht nach richtig toll. Das Beste kommt aber noch: die Reise sollte nur einen Tag dauern. Das hieß also: morgens hin, abends wieder zurück.

Gebucht haben wir bei Sensation Express. Das klingt auch erstmal wenig seriös, aber ich bin da ja nicht so. Kostenpunkt: 40 € pro Person.

Um es schonmal vorweg zu nehmen: der Ausflug war großartig!

Doch der Reihe nach: los ging es um 6:30 Uhr hier am ZOB in Hannover. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den Bus überhaupt zu finden, denn er hielt am alten ZOB, nicht am neuen und auf dem Ticket stand nur „vor Kaufland“. Gehalten hat er dann tatsächlich vorne an der Straße, gegenüber der Spielbank-Rückseite. Dort warteten wir dann also auf Einlass mit einer ganzen Horde ausschließlich jüngerer Leute als wir. Also so 18-25 Jahre alt ca. Wir dachten schon, es würden gar nicht alle in den Bus passen, doch dann wurde uns eröffnet, dass dort hinten noch ein weiterer Bus stehen würde, der auch dazugehöre. So haben dann doch alle einen Platz gefunden.

Die Fahrt dauerte inklusive einer 30 minütigen Pause kurz vor Rheine ca. 4,5 Stunden. Wir waren so gegen 11 Uhr in Amsterdam. Dort ließ man uns vor dem Hauptbahnhof raus und verkündete, dass die Rückfahrt um 21:30 Uhr stattfinden sollte.

Natürlich braucht man nach so einer langen Fahrt erstmal ein Klo. Und das nächste Klo befindet sich vermutlich im Bahnhof, dachten wir. Sehr komisch gelegen auf einem Bahnsteig, natürlich kostenpflichtig und leider total überfüllt und außerdem nicht wirklich sauber. Also einmal und nie wieder.
Später haben wir dann gesehen, dass direkt gegenüber des Bahnhofsgebäudes in der Tourist Information auch eine öffentliche Toilette ist. Diese ist im Gegensatz zum Bahnhof sehr sauber und auch nicht überfüllt.

Meine Freundin hatte vorher über das Internet eine kostenlose Stadtführung gebucht, die allerdings erst 14:15 starten sollte. So hatten wir noch etwas Zeit bis dahin.

Wir liefen also erstmal vom Bahnhof in Richtung des späteren Treffpunkts, dem Damplatz um uns etwas zu orientieren.

National Monument auf dem Damplatz
National Monument auf dem Damplatz
Man läuft vom Bahnhof aus den Damrak entlangt, wo sich diverse Geschäfte aneinanderreihen, Imbisse, Souvenirläden und anderes.

Wir liefen noch weiter am Damplatz vorbei durch die Nebenstraßen und landeten schließlich quasi im Rotlichtviertel. Zu erkennen an den leichtbekleideten Frauen in ihren Schaufenstern. Außerdem liefen wir an einigen Coffeeshops vorbei. Sicher auch noch an mehr als wir erkannt haben.

So langsam bekamen wir auch Hunger und machten uns auf die Suche nach etwas essbarem. Auswahl gab es genug. Schließlich fanden wir uns im „Pasta Pasta“ wieder. Ein sehr schicker, moderner, aber dennoch gemütlicher Pasta-Laden.

Pasta Pasta, der leckere Pasta-Laden
Pasta Pasta, der leckere Pasta-Laden
Der Kassierer hatte einen sympathischen englischen Akzent, was ich überhaupt nicht erwartet hatte in Amsterdam. Das Essen war auch sehr lecker und auch nicht zu teuer. Also wirklich empfehlenswert der Laden.
Es gibt wohl auch noch eine weitere Filiale von denen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde es auch langsam Zeit zurückzulaufen, damit wir die Führung nicht verpassen.

Doch dazu mehr im nächsten Teil meines Amsterdam-Reiseberichts.

WWDC Keynote 2015 – Meine Spekulationen und Wünsche

Morgen ist es endlich wieder soweit: WWDC!
Und obwohl ich in Berlin auf der International PHP Conference bin, werde ich es mir nicht entgehen lassen, abends die Keynote zu gucken.

Hier nun meine Erwartungen und Wünsche.

Native Apple Watch Apps
Es wurde ja viel gemunkelt, was es alles schönes geben könnte.
Ein paar Sachen wissen wir ja schon, da sie offiziell verkündet wurden: so wird dort wohl ein natives Apple Watch SDK vorgestellt, damit man im Herbst auch Apps direkt auf der Uhr ausführen kann. Klingt nett, mal schauen.

Apple TV
Andere Gerüchte besagen, dass es keinen neuen Apple TV geben wird. Das fände ich sehr, sehr schade, denn darauf freu ich mich am meisten. Der aktuelle Apple TV ist einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Ich benutze in letzter Zeit lieber meinen Fire TV und das liegt nicht unbedingt an der Software (die ist zwar ok, könnte aber besser sein), sondern an der Hardware. Und dort an exakt zwei Punkten: Geschwindigkeit und Bluetooth-Fernbedienung. Das Fire TV fühlt sich wesentlich flüssiger an als der Apple TV. Klar, hat ja auch mehr Leistung. Dürfte Apple ja auch nicht schwerfallen, statt dem Single-Core A5 da zumindest mal einen Dual-Core A7 einzubauen. Und dann ist da die Fernbedienung. Ich mag die Apple-TV-Fernbedienung. Aber in 2015 immer noch Infrarot!? Das muss nicht sein. Die Bluetooth-Fernbedienung vom Fire TV kann ich auf dem Sofa unter der Decke benutzen und sie funktioniert trotzdem. Beim Apple TV muss ich schon aufpassen, dass auf dem Couchtisch nichts im Weg steht. Und Apple könnte ja selbst mit dem aktuellen Apple TV eine BT-Fernbedienung anbieten. Bluetooth hat er ja.

Zumindest letzteres könnte Apple mit einem Software-Update und einer neuen Remote beheben, auch ohne, dass ein neuer Apple TV herauskommt. Aber wie wahrscheinlich ist das? Klingt nicht nach Apple. Wenn, dann stellen sie ein neues Apple TV mit diesen Funktionen vor und wenn wir ganz viel Glück haben, gibt es die neue Remote dann auch für die alten Geräte. Aber drauf wetten würde ich nicht.

Dann ist da noch die Sache mit dem längst überfälligen App-Store für den Apple TV. Den hätte es eigentlich schon vor Jahren geben sollen. Ich will ja auch gar nicht viel. Ich brauche keine Spiele, aber freie Auswahl, was Streamingdienste und Mediatheken angeht wäre schön. Den oben erwähnten Fire TV nutze ich nur für Amazons-Prime-Angebot und die Mediatheken der Öffentlichen Rechtlichen. Leider gibt’s dort bei Apple ja nur arte (und auch das erst seit kurzem). Streamingdienste gibt es nur Netflix und Watchever. Klar, könnte ich Amazon und Co. per AirPlay von iPhone/iPad auf dem Apple TV nutzen, aber komfortabel finde ich das nicht und sonderlich stabil ist es meist auch nicht. Oder hat so tolle Features, dass das iPad die ganze Zeit an sein muss, denn wenn das Display ausgeht, ist der Stream weg.
Ne, das macht keinen Spaß. Ich möchte native Apps auf dem Apple TV.
Aber auch hier sehe ich eher schlechte Chancen, wenn sie keinen neuen Apple TV vorstellen. Könnte natürlich sein, dass sie die Software zeigen (ist ja schließlich eine Entwickler-Messe), damit die Entwickler Apps dafür bauen können, damit zum Start des neuen Apple TV ausreichend Apps vorhanden sind. Würde mich freuen, aber da bin ich auch eher skeptisch.
Irgendein Software-Update für den Apple TV wird es aber wohl geben, denn erste HomeKit-Geräte lassen sich jetzt vorbestellen und werden im Juli geliefert. Und dort wird in den Systemvoraussetzungen ein Apple TV der 3. Generation oder neuer verlangt. Aber unwahrscheinlich, dass mit dem Update mehr als HomeKit hinzukommt.

iOS 9
iOS 9 wird zu 100% gezeigt werden. Allerdings was es dort an Neuerungen geben soll, weiß ich nicht so recht. Gemunkelt wird, dass es mehr ein Wartungsupdate werden soll, also Fokus auf Stabilität und Geschwindigkeit. Allerdings war iOS 8 ja schon genau das. Andere munkeln, dass Siri geöffnet wird und von anderen Apps benutzt werden kann.
Klingt nett, aber wenn dass das einzige große neue Feature ist, dann wird iOS 9 eher enttäuschend. Bediene mein iPhone eher selten per Siri und das wird sich wohl auch nicht ändern, wenn mehr Apps unterstützt würden.
Sie sollten dem deutschen Siri lieber mal ein paar weitere Funktionen beibringen. Sowas wie Wolfram Alpha auf deutsch hätte was. Aktuell ist Siri sehr eingeschränkt und auch deshalb nutze ich es selten. Der Hauptgrund ist aber, dass ich in der Öffentlichkeit nicht mit meinem Telefon reden möchte. Zuhause ist’s ok und im Auto versteht Siri mich nie, weil’s zu laut ist.

Was könnte man sich denn noch wünschen, von einem neuen iOS? Widgets auf dem Homescreen und nicht nur im Notification-Center vielleicht? Mmh, einerseits wäre es nett, andererseits wohin dann mit den App-Icons? Ordner sind jetzt nicht so wirklich der Weisheit letzter Schluss. Was ich mir schon eher vorstellen könnte: Widgets im Lockscreen. Da würd ich mir dann z.B. das Wetter hinpacken oder meine To-Do-Liste.

Dann wäre noch schön, wenn man endlich mal Apples mitgelieferte Apps löschen oder zumindest ausblenden könnte. Ich rede von dir: Aktien-App! 😉 Beim Apple TV gibt es da bereits. Einfach irgendwo in den Systemeinstellungen eine Liste machen, wo man die Apps einzeln ausblenden kann. Fertig. Ein Traum. So hab ich die alle in einen Ordner gepackt und öffne den nie. Müsste ja nicht sein.

Das Control-Center könnte auch nochmal überdacht werden. Wäre nett, wenn man das konfigurieren könnte. Ich nutze z.B. den Flugzeugmodus fast nie. Wozu brauch ich dort ständig den Button dafür?

Wenn sie schon beim Überdenken sind: die Systemeinstellungen sind mittlerweile so umfangreich, dass man dort auch nicht mehr schnell findet, was man sucht. Da könnte man sicher einiges zusammenstreichen oder irgendwie besser anordnen.

Funktionerendes AirDrop zwischen iPhone und Mac wäre auch schön. Funktioniert hier meist erst beim dritten Versuch oder gar nicht.

Nett wären auch so Profile, die Location-basiert (oder gerne auch per BT-Beacons) funktionieren, so dass das iPhone daheim automatisch Klingeltöne abspielt, auf der Arbeit aber z.B. stumm ist. Oder je nach Ort bestimmte Accounts abfragt, oder per HomeKit dann irgendwelche Aktionen auslöst.

Ein Werbefilter in Safari oder zumindest ein API für Drittanbieter. Manche Seiten sind einfach unbenutzbar, weil sie bildschirmfüllende Werbung ohne Schließenknopf anzeigen oder automatisch in den App Store umleiten. Ein Krampf. Aber auch unwahrscheinlich, dass Apple das anbietet.

Die Nicht stören-Automatik sollte besser konfigurierbar sein. Aktuell kann man genau eine Zeit einstellen, zu der jeden Tag Ruhe ist. Ich hätte zumindest für’s Wochenende gerne eine andere Zeit.

Auf dem iPad wäre eine Splitscreen-Ansicht mit zwei Apps nebeneinander manchmal ganz nett. Auf dem iPhone wegen zu wenig Platz natürlich Quatsch.

Ich benutze zwar eigentlich für alles Apples Apps, aber es wäre trotzdem ganz schön, wenn man z.B. einen anderen Browser als Standard-Browser setzen können.

Die blöde Cover-Ansicht in der Musik-App wenn man das iPhone im Querformat nutzt, gehört auch abgeschafft. Besonders nervig ist das im Auto (wo mein iPhone nunmal quer in der Halterung steckt) wenn ich einen anderen Song wählen will. Geht nicht. Muss man erst die Rotationssperre aktivieren und dann im Hochformat gucken. Sowieso wäre ein Auto-Modus nett, wo alle Buttons größer sind.

OS X 10.11
OS X 10.11. Hier bin ich noch ratloser, was es da neues geben könnte. Wird aber vermutlich eh nicht viel neues können, sondern vermutlich wird nur die Integration mit iOS weiter verbessert.

Musik-Streaming
Apple hat Beats ja eigentlich nur gekauft, damit sie auch Musikstreaming machen können, da die Labels ihnen ja keine eigene Streaming-Lizenz geben wollten. Nun wird natürlich erwartet, dass Beats-Musik in die Musik-App integriert wird und umbenannt wird (wobei mir nicht ganz klar ist, ob das die Lizenzen erlauben, die Beats hat). Bessere Integration klingt gut, nützt nur leider wenig, wenn das nicht international verfügbar ist. Ich wünsche mir sehr, dass Apples Streaming-Dienst auch hier in Deutschland angeboten wird. Aktuell nutze ich Spotify und das ist ok, aber das wird niemals so gut ins System integriert sein, wie Apple es mit seinem eigenen Dienst machen kann.

Apple Pay
Wo wir grad bei in Deutschland nicht verfügbaren Diensten sind: es wäre auch langsam an der Zeit, dass Apple Pay auch hier funktioniert. Aktuell rüsten ja immer mehr Supermärkte ihre Bezahlterminals mit NFC aus. Nur den Durchbruch gab es da noch nicht. Vielleicht schafft Apple das ja mit Apple Pay. Wenn es denn endlich mal hier verfügbar wäre. Aktuell muss sich der NFC-Kunde ja noch technisch gut auskennen, wissen welche Karte er besitzt und welchen Standard das Terminal unterstützt: payPass, PayWave oder Girogo. In Zukunft könnte er einfach sein iPhone nehmen und müsste sich gar nicht mehr drum kümmern, was da nun technisch passiert. Vielleicht wüssten dann sogar mal die Kassiererinnen, dass man kontaktlos zahlen kann und das man dafür keinen Kassenbon unterschreiben muss.
Ich würde es mir sehr wünschen, dass Apple Pay nach Deutschland kommt, dran glauben in unserem Bargeld-Land werde ich erst, wenn es wirklich da ist.

Wie ihr seht, ich bin aktuell recht zufrieden mit Apple und mir fehlen jetzt keine großen Dinge. Aber mal gucken, ob mich Apple noch überrascht mit irgendwas, womit ich absolut nicht gerechnet hab.

Freue mich zumindest extrem auf morgen Abend. 🙂

Sinniges, Unsinniges & Anderes